Backlinks aufbauen: OffPage SEO Guide – 6. Wochenreport der NSC 2017

Dieser Beitrag entsteht im Rahmen der Nischenseiten Challenge (NSC) 2017. Bei der NSC zeigen die Teilnehmer innerhalb von 13 Wochen ihre Strategien und Taktiken zum Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite. Dies hier ist der 6. Wochenreport (Themen sind Backlinkaufbau und OffPage SEO allgemein) und alle bisherigen Beiträge können hier gefunden. Wer mich (Matthias von Vivacecaviar) noch nicht kennt, erfährt hier etwas mehr über mich.

Die Inhalte der letzten zwei Wochen waren meiner Meinung nach unglaublich wertvoll und haben immense Auswirkungen auf den Erfolg jeder (Nischen-)Seite. Daher hier noch mal eine kleine Zusammenfassung, bevor wir mit dem Inhalten dieser Woche - Backlink Aufbau und OffPage SEO - beginnen:

Wir haben in diesem Beitrag u.a. gelernt wie man mit einem einfachen Trick die Bounce Rate (von 81,37% auf etwa 50%) sowie Verweildauer (von etwa 5 Minuten auf über 10 Minuten) sehr deutlich verbessert. Diesen "Trick" kann jeder innerhalb von zwei Minuten anwenden.

Zudem habe ich euch ausführlich gezeigt, wie ich die meisten meiner klassischen "Test" - Nischenseiten aufbaue um eine hohe CTR (Click-through-rate) auf Amazon zu erreichen und gleichzeitig die Intention des Lesers perfekt zu erfüllen. (Hier noch mal der Hinweis, dass ihr bei der Verwendung des Wortes "Test" aufpassen müsst, wenn ihr nicht wirklich eigene Tests durchführt.)

Warum ein Header Bild so wichtig ist und wie auch du so ein Bild innerhalb von 2 Minuten erstellst, erfährst du hier

Letzte Woche habe ich dann einen sehr ausführlichen OnPage SEO Guide veröffentlicht, der scheinbar sehr gut ankam. In dem Beitrag habe ich Themen wie URL Struktur, Aufbau einer Silo Struktur, Verwendung der Überschriften und vieles mehr angesprochen.

Wie man sehen kann, haben diese beiden Beiträge bisher die mit Abstand meisten Wellen geschlagen. Und ich bin sicher, dass dieser Beitrag in der selben Liga spielen wird.

So, fangen wir den Inhalten für diese Woche an.

Auch hier möchte ich wieder eine Warnung aussprechen: Alles was ich hier schreibe basiert auf eigenen Erfahrungen, sowie Inhalten die ich auf anderen Blogs oder in meiner Mastermind Gruppe aufgeschnappt habe. Alles hier ist nur meine eigene Meinung und ich freue mich über jeden, der eine andere Meinung vertritt. Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und bin weit davon entfernt perfekt zu sein.​ Also setzt die hier vorgestellten Strategien nicht blind um (vor allem wenn ihr noch wenig Erfahrung habt!), sondern recherchiert selbst gründlich und macht euch eigene Gedanken dazu!

Gerade Anfänger müssen vorsichtig sein. Um seine Seite zu gefährden sollte man immer die Google Richtlinien einhalten. Die hier vorgestellten Richtlinien, sind meist nicht 100% mit diesen Richtlinien konform und können zu einer Abstrafung eurer Seite führen.

Vieles was ich hier vorstelle, findet ihr noch mal ausführlicher in meiner Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides, die jedem Newsletter Abonnent kostenlos zur Verfügung steht.

Genug geschwafelt. Los geht's!

Backlink Grundlagen

Was sind Backlinks überhaupt?

Backlinks sind simpel Links die andere Seiten auf eure Seite setzen. Im ersten Satz dieses Beitrages, habe ich z.B. einen Link zur Nischenseiten Challenge eingebaut. Dies ist ein Backlink für diese Seite.

Backlinks müssen aber nicht unbedingt Texlinks (wie in diesem Beispiel) sein, sondern man kann auch Bilder und andere Elemente (z.B. Buttons) als Linkquelle benutzen. Neben dem einen Backlink findet ihr in dem Bild auch noch zwei interne Links auf andere Unterseiten / Beiträge meines Blogs. Diese interne Links sind wichtig für OnPage SEO (siehe meinen letzten Beitrag), haben aber an sich nichts mit OffPage SEO und "Backlinks" zu tun.

Bonus für Newsletter Abonnenten

Ich werde in den kommenden Tagen über meinen Newsletter noch ein paar zusätzliche Quellen für Backlinks nennen. Diese sind eher unbekannt, kostenlos und relativ ordentlich.

Generell versuche ich meinen Newsletter Abonnenten exklusive Inhalte zu bieten und diese Tipps gehören zu den exklusiven Inhalten.

Braucht man Backlinks um zu ranken?

Hier könnte man ewig diskutieren.

Google sagt, dass die Bedeutung von Links abnimmt und andere Rankingfaktoren wichtiger werden.

Ich (und viele andere) halten das für Schwachsinn​ und sind davon überzeugt, dass Backlinks immer noch der wichtigste Rankingfaktor sind (und es auch noch in absehbarer Zukunft bleiben werden).

Meiner Meinung nach, ist es schwer bis unmöglich nur mit OnPage Optimierung eine Domain für ein umkämpftes Keyword zu ranken.

Wenn ihr also mit eurer Seite in Google ranken und so Traffic generieren wollt, dann kommt ihr um Backlinks nicht herum.

Grob gesagt versucht Google anhand der eingehenden Backlinks einer Seite die Stärke (und letztlich auch die Platzierung in den Suchergebnissen) einer Seite zu bestimmen. Für Google sind Backlinks schlicht ein Signal, dass eine andere Seite im Internet es für richtig empfand deine Seite zu verlinken. Daher muss deine Seite zumindest etwas taugen. Allerdings ist Backlink nicht gleich Backlink, wie wir nun sehen werden!

Was sind starke und was sind schwache Backlinks?

Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten leider.

Generell kann man sagen, dass Links aus dem Inhalt einer starken, themenrelevanten Seite am besten / stärksten sind.

Doch was meine ich mit "aus dem Inhalt"? Was bedeutet themenrelevant? Und wie erkenne ich, ob eine Seite "stark" ist?

"Aus dem Inhalt"

Google erkennt inzwischen die Platzierung eines Links.​ Ein Link der aus dem "Content" der Seite (wie z.B. das oben genannte Beispiel, wo ich aus dem ersten Satz des Contents verlinke) erstellt wurde, wird als wichtiger eingeschätzt als ein Link in der Sidebar oder im Footer. Falls möglich achtet also darauf, dass ihr Links im eigentlichen Inhalt der Seite / des Beitrages platzieren könnt. (Beim Linktausch, auf den wir später noch etwas genauer eingehen, also z.B. nicht Links in der Sidebar oder dem Footer tauschen sondern direkt im Content.)

"Themenrelevant"

Themenrelevanz ist im Prinzip einfach erklärt. Desto mehr Themenrelevanz desto positiver wirkt sich der Link auf euer Ranking aus. (Dennoch sollten auch stark themenrelevante Links einigermaßen stark sein. Es lohnt sich also (aus mehreren Gründen) nicht einfach zehn weitere Domains zu registrieren, dort etwas Content online zu bringen und dann von dort auf eure Seite zu verlinken. Ihr habt zwar zehn themenrelevante Links (ohne jegliche Stärke) aufgebaut, doch diese bringen euch null.)

Wenn ihr eine Seite über Akku Heckenscheren habt, dann ist ein Link von einer weiteren Seite, die auch über Akku Heckenscheren handelt sehr relevant für euch.​

So eine perfekte Relevanz werdet ihr aber selten finden. 😉

Aber vielleicht könnt ihr einen Gastbeitrag (auch das Thema Gastbeiträge schauen wir uns noch genauer an) auf einem Blog rund um das grobe Thema "Garten" platzieren. Google erkennt, dass "Garten" und "Akku Heckenschere" irgendwie zusammen passen und wertet diesen themenrelevanten Link stärker. Zudem helfen solche themenrelevante Links Google zu erkennen, für welche Themen eure Seite ranken will. (Das ist vor allem hilfreich, wenn ihr ein breites Portal habt das mehrere Themen in mehreren Silos abdeckt.)

Relativ häufig ist aber nicht mal so eine grobe Relevanz möglich. Doch auch hier gibt es einen Trick.

Nehmen wir an, dass wir auf einem "Produktivitäts-Blog" einen Gastbeitrag platzieren können. An sich ist das Thema "Produktivität" nicht relevant zu unseren geliebten "Akku Heckenscheren". Doch nun können wir schlicht einen Beitrag schreiben, der gut zu dem Thema "Produktivität" passt und dennoch über "Akku Heckenscheren" handelt.

Konkret könnten wir also z.B. folgenden Artikel schreiben:

Obwohl ich das Heckenschneiden hasse, erledige ich es dank dieser Strategie ohne zu prokrastinieren

Jeder Gartenbesitzer kennt das Problem: Es ist Frühling, die Hecke wird länger und länger und die Kommentare der lieben Frau über die Länge der Hecke häufen sich. Blablabla

Zum Glück habe ich eine Strategie gefunden, die mich wie ein Roboter zu meiner Akku Heckenschere greifen lässt und das Problem Hecke aus der Welt räumt. Diese Strategie möchte ich nun im Detail mit euch teilen!

Blabla. Ich plane konkret wann ich die Hecke schneiden will und halte mir den gesamten Tag frei. Am Tag davor gehe ich absichtlich nicht feiern, denn verkatert Hecken schneiden ist scheiße. Nachdem ich den Termin im Kalendar eingetragen habe, stelle ich eine automatische Wiederholung für alle sechs Monate ein. Blablabla

Blablabla. Sobald der Samstag gekommen ist, zwinge ich mich schlicht und ergreifen meine Akku Heckenschere aus dem Schuppen zu holen und für zwei Minuten die Hecken zu schneiden. Meine Erfahrungen und zahlreiche Studien zeigen, dass man schlicht starten muss. Zwingt euch also einfach ohne jegliche Prokrastination ein paar Minuten anzufangen. Sobald ihr mal dabei seid, werdet ihr meist es schlicht fertig machen.

Ich denke dieser kurze Auszug zeig, dass man quasi jeden Beitrag für mehrere Themen (hier z.B. Produktivität und Hecken schneiden) zumindest einigermaßen relevant machen kann. Wenn ihr in dem Beitrag nun einen Link zu eurer Akku Heckenschere Seite unterbringt, ist das auf jeden Fall besser als wenn ihr einfach einen normalen Beitrag über "7 Tipps um deine Produktivität zu steigern" inklusive Link geschrieben hättet.

Long story short: Versucht immer irgendwie Themenrelevanz zu erzeugen. Euer Hauptkeyword sollte zumindest in einem Paragraph (bestenfalls relativ nah zu dem Backlink) vorkommen.

Okay, was ist nun ein "starker" Link?

Alleine darüber könnte man sicherlich einige Seiten schreiben. Daher versuche ich mich kurz zu halten.

Vereinfacht kann man sagen, desto einfacher es ist ein Link zu setzen und desto mehr ausgehende Links auf einem Portal sind, desto schwächer. (Da Google erkennt, dass jeder einen Link setzen kann und der Linkjuice zusätzlich auf alle verlinkten Domains aufgeteilt wird.)

Folgendes sind schwache Links (auf die meisten gehen wir später noch genauer ein):

  • ​Webverzeichnisse
  • Blog Kommentare
  • Forenlinks
  • Web 2.0 Links
  • Links von Linkschleudern (also Seiten die nur bestehen um auf andere Seiten zu verlinken)
  • Vieles mehr

Kurz noch ein Satz über "Linkschleudern": Diese Domains erkennt man darin, dass viele Beiträge nur grob zum Blogthema passt (also z.B. wenn ein Gartenblog über Kredite schreibt) und dass viele Beiträge ausgehende Links zu einer oder mehreren unbekannten (Nischen-)Seiten haben. Grob gesagt, die Beiträge machen eigentlich keinen Sinn und wurden nur wegen den ausgehenden Links verfasst.

Desto mehr starke Domains auf eine Seite verlinken desto besser. (#logisch) Also testen wir mal eine Domain auf ihre "Stärke".

Sprich wenn wir die Stärke der Domain vegetation-daheim.info bestimmen wollen, schauen wir uns vor allem an, welche Domains auf vegetation-daheim.info verlinken und wie stark diese Domains an sich sind. 

Dazu gibt es einige Tools, die uns das Leben deutlich vereinfachen. Kostenlos wären z.B. Seokicks oder Majestic (allerdings nur beschränkt nutzbar) während Ahrefs mein bevorzugtes kostenpflichtiges Tool ist.

Hier kopieren wir einfach die zu testende URL (z.B. vegetation-daheim.info) und starten die Analyse.

Ich persönlich schaue am Anfang vor allem auf den IP-Pop (Seokicks) bzw. Verweisende IPs (Majestic). Hier sehen wir also schlicht, welche Seiten auf vegetation-daheim.info verweisen. Um es einfach zu sagen: Desto mehr, desto besser. Hier ist es aber schwer einen Richtwert zu finden, da beide Dienste meist nicht alle Backlinks finden und es auf die Qualität der verweisenden Domains ankommt.

Nachdem wir wissen, wie viele Domains auf eine Seite verlinken geht es nun um die Qualität dieser Domains. Auch hier gibt es keinen geheimen Tipp. Letztendlich schaue ich mir einfach an, um welche Art von Backlinks es sich handelt.

Wir sehen, dass die Domain einen IP-Pop von 77 hat. Das ist an sich gut.

Wenn wir uns aber mal die ersten Backlinks anschauen, sehen wir schnell, dass diese relativ schwach sind. Es handelt sich hier einfach um Verzeichnisse, in die sich jeder eintragen kann.​

Scrollen wir jedoch etwas weiter runter, sehen wir, dass die Seite Links von einigen Gartenblogs hat, was positiv ist. Ohne jetzt jeden Link im Detail angeschaut zu haben, sind diese Links wahrscheinlich meist Blogkommentare (und sonstige schwache Links) und nicht aus dem Content heraus. Daher sind auch diese Links nicht super stark.

Screenshot von seokicks.de

Wenn wir die Seite mal besuchen sehen wir aber, dass die Seite noch aktiv ist und regelmäßig neue Beiträge postet. Diese Beiträge sind themenrelevant und dienen nicht nur dazu Links zu verkaufen. Es handelt sich also (zumindest auf den ersten Blick) um einen guten, aktiven, themenrelevanten Blog.

Alles in allem ist die Domain (ohne sie im Detail analysiert zu haben) also ordentlich (sprich mittelmäßig stark) und ein Backlink von dieser Domain würde nicht schaden. Für unsere Akku Heckenschere Seite wäre so ein Link auf Grund der Themenrelevanz sogar noch interessanter.

Um ehrlich zu sein, braucht man für das Bewerten von Links schlicht Erfahrung. Ihr werdet als anfangs einige Domains falsch einsetzen. (Zumindest erging es mir am Anfang so.)

Hier eine grobe Checkliste mit der man einschätzen kann, ob eine Domain stark ist:

  • Domain ist themenrelevant
  • Domain hat hohen IP-Pop
  • Backlinks der Domain bestehen nicht nur aus schwachen Links
  • Domain hat Backlinks aus dem Content von (themenrelevanten) Seiten
  • Domain ist noch aktiv und sieht lebendig aus
  • Domain schreibt themenrelevante Beiträge ohne Links auf externe Seiten (ist also keine Linkschleuder)

Was ist ein Anchor Text?

Schlicht und ergreifend der Text, mit dem auf eine Seite verlinkt wird. Im HTML Code ist es der Teil zwischen den beiden <a> Elementen: <a href="http://www.url.de">Anchor Text</a>

In diesem Beispiel wäre der Anchor Text also "Nischenseiten Challenge (NSC) 2017".

Die Bedeutung und die optimale Gestaltung des Anchor Textes schauen wir uns nun im Detail an.

Optimaler Anchor Text

Wenn wir selbst keine Backlinks setzen und ausschließlich andere Seiten auf uns verlinken, weil unser Content verlinkenswert ist, haben wir eigentlich keinen Einfluss auf den Anchor Text. (Schließlich verlinken fremde Webmaster auf unseren Content.)

In der Regel ist es aber vor allem bei Nischenseiten so, dass man keine Backlinks bekommt sondern diese selbst aufbaut (und dementsprechen Kontrolle über den verwendeten Anchor Text hat). Daher hier nun ein paar Worte über den optimalen Anchor Text.

Grob gesagt: Übertreibt es nicht, vermeidet "Überoptimierung" und setzt einen "natürlichen" Anchor Text.

Folgende zwei Artikeln von Matt Diggity (krasser Typ!) sollte sich jeder durchlesen. Im Prinzip werde ich einfach Teile davon ins Deutsche übersetzen, wenn ihr also Englisch könnt, dann lest diese Artikel:

​How you should start choosing your anchor text

Choose your anchor text like a pro

Okay, hier nun ein kleine Zusammenfassung auf Deutsch. 🙂

Zunächst mal eine grobe Übersicht für eine Seite die auf "Akku Heckenschere Test" optimiert, an die ihr euch halten könnt:

  • 10% - Harter Anchor Text ("Akku Heckenscheren Test", "Akku Heckenscheren im Test" etc.)
  • 25% - Soft Anchors + Synonyme ("Akku Heckenscheren im Vergleich", "Übersicht von einigen aktuellen Heckenscheren")
  • 50% - URL / Brand Anchor bei Seiten die nicht EMD oder PMD sind (z.B. Gartencenter.de)
  • 15% - sonstige Anchor (z.B. "hier","dort", "auf dieser Seite")

Was soll ich machen, wenn ich eine EMD / PMD nutze?

Gute Frage. Reduziere die URL Anchors und mische mehr "Sonstige" und "Softe" Anchors mit rein. Das wäre meine Empfehlung.

Das ist allerdings relativ simpel gedacht. Man kann hier noch einen Schritt weiter gehen und schlicht die Anchor Text Verteilung der derzeit rankenden Seiten kopieren. Schließlich zeigt uns Google ja, dass deren Anchor Text Verteilung gemocht wird.

Am besten nutzt ihr für diesen Schritt Majestic oder ahrefs. Scheinbar kann man diesen Schritt nicht mehr mit dem kostenlosem Konto von Majestic durchführen. Hier könnte euch ein Group Buy* helfen günstig Zugang zu den Tools zu erhalten.

Konkret schauen wir nun einfach, welche Seiten in Google für "Akku Heckenscheren Test" ranken und wie deren Anchor Text Verteilung aussieht. Ihr solltet folgendes sehen:

Wir sehen also den Anchor Text und wie häufig dieser vorkommt ("Verweisende Domain"). Diese Daten exportieren wir und spielen damit etwas in Excel rum. So sehen wir, wie oft die einzelnen Kategorien bei dieser Domain als Anchor benutzt wurden:

Den Vorgang wiederholen wir einfach für alle Seiten in den Top 5 (falls dort viele größere Portale mit Unterseiten, die kaum Backlinks haben, ranken, würde ich die Auswahl ausweiten, sodass ihr möglichst viele EMDs / klassische kleine Nischenseiten mit drinnen habt). Unser Ergebnis könnte dann so aussehen:

So, jetzt wissen wir also welches Anchor Text Verhältnis in unserer Nische offensichtlich funktioniert. Dieses können wir jetzt benutzen um die Backlinks, die wir im nächsten Schritt aufbauen werden, mit den passenden Anchors zu versorgen. (Achtet darauf, dass ihr die Kategorie "Hartes Keyword" eher bei richtig starken Backlinks benutzt!)

Hier noch ein paar Tipps zu den Anchor Texten:

​Nutzt den selben Keyword Anchor NIE doppelt. (Eigentlich selbsterklärend)

Wie wahrscheinlich ist es, dass mehrere externe Webmaster unabhängig voneinander eure Seite mit dem exakt selben, keywordrelevanten Anchor Text verlinken? Relativ unwahrscheinlich. Unser Ziel ist es, dass alles natürlich aussieht. Ich denke dieser Tipp ist simpel und einfach umsetzbar.​

Also benutzt "Akku Heckenschere Test" nur ein Mal als Anchor und nutzt stattdessen Sachen wie "Heckenscheren mit Akku im Test" etc.

Achtet auf eure URL in Kombination mit dem Anchor Text um Überoptimierung zu vermeiden.

Ihr wollt mit heckenschere-test.de/akku-heckenschere-test für Akku Heckenschere Test ranken. Wenn ihr jetzt noch einige Anchor mit "Heckenschere" und "Test" setzt, wirkt es unnatürlich und "überoptimiert". Daher hier besonders vorsichtig sein!

Der Anchor Text sollte schlicht gut und sinnvoll klingen

Es gibt im Internet viele Seiten über Akku Heckenschere Test, die euch weiterhelfen.

Es hilft sich vorher zu informieren und Seiten auf denen Akku Heckenscheren getestet und miteinander​ verglichen werden anzuschauen.

Ich denke die beiden Beispiele zeigen was gemeint ist. Vermeidet Beispiel 1 und versucht eher in die zweite Richtung zu gehen.

Benutzt Synonyme

Google ist bei manchen Sachen nicht dumm. Synonyme sind z.B. so eine Sache. Nutzt also einfach Synonyme um euer Anchor Text Verhältnis natürlicher aussehen zu lassen.

Was ist wenn das Anchor Text Verhältnis der Konkurrenz super aggressiv ist?

Dann nutzt erstmal ein moderateres Anchor Text Verhältnis und schaut wie ihr rankt. Wenn ihr besseres OnPage sowie mehr starke Links als eure Konkurrenz habt​ und dennoch nicht rankt, dann könnt ihr euer Anchor Text Profil nach und nach aggressiver (sprich mehr Keywordrelevante Anchors) gestalten.

Ändert nie einen bestehenden Anchor Text

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Webmaster der einen Link auf eure Seite gesetzt hat den Anchor Text nachträglich ändert? Sehr unwahrscheinlich.

Daher ändert den Text eines Linkes nie, sondern löscht stattdessen den Link oder baut schlicht mehr Links (mit passenden Anchor Texten) auf um das Anchor Text Verhältnis zu verbessern.​

So, jetzt wo wir uns die Grundlagen etwas angeschaut haben, grob zwischen starken und schwachen Links unterscheiden können und sogar wissen, worauf es bei den Anchor Texten ankommt, geht es nun daran Backlinks aufzubauen.

Grundlegendes zum Backlinkaufbau

Bevor wir allerdings tatsächlich Links aufbauen, doch noch mal ein paar Sätze.

Das wichtigste ist, dass die Backlinkstruktur eurer Seite natürlich aussieht. Da ihr allerdings auf "natürliche" Weise nur relativ schwer Links erhaltet, geht es vor allem darum die aufgebauten Backlinks zumindest natürlich aussehen zu lassen.​

Daher baue ich Links immer langsam in verschiedenen Stufen auf. Im nächsten Abschnitt lernen wir die verschiedenen Stufen kennen.

Obwohl Backlinks enormen Einfluss auf das Ranking haben, müsst ihr inzwischen etwas Geduld mitbringen. (Allgemein sind die meisten hier viel zu ungeduldig. "Ich habe vor 8 Minuten einen starken Link gesetzt und mein Ranking ist um 2 Plätze gesunken. Soll ich den Link entfernen?" Sowas ist Quatsch. Chillt einfach und macht kontinuierlich, langsam weiter.) Es dauert teilweise Wochen bis man die Auswirkungen eines starken Linkes merkt. Manchmal bewirkt auch ein starker Link nichts (vor allem wenn es OnPage Probleme gibt). Also erwartet nicht zu viel und denkt langfristig.

Google sollte zudem nie erkennen, dass ihr die Backlinks aufgebaut habt. Achtet also darauf, nie offensichtliche Zeichen (auch Footprints genannt) zu hinterlassen, die Google zeigen könnten, dass der Backlink von euch gesetzt wurde. 

No-Follow vs. Do-Follow

Man kann Google sagen, dass ein ausgehender Link nicht gewertet werden soll indem mal rel="nofollow" verwendet. Dieser Link wird dann von Google angeblich nicht "gezählt" (und leiten keinen Linkjuice weiter), allerdings gibt es Tests, die zeigen dass auch No-Follow Links sich positiv auf das Ranking ausliefern.

Zudem ist es super auffällig, wenn ihr nur Do-Follow Links habt. Daher achte ich vor allem bei schwachen Links (z.B. Blog Kommentare, Foren) nicht drauf, ob es sich um einen Do-Follow oder No-Follow Link handelt. So stelle ich sicher, völlig natürlich auch ein paar No-Follow Links aufzubauen. Starke Links sollten natürlich Do-Follow sein.

WICHTIG: Trackt alle aufgebauten Links

Ihr solltet immer wissen, wie viele Links jeder unterschiedlichen Art ihr mit welchem Anchor Text aufgebaut habt.

Nehmt dazu einfach eine Excel und notiert das Datum, die ausgehende URL (z.B. test123.de/hallo), die ausgehende Root URL (z.B. test123.de; bei Startseiten Link ist diese doppelt), Ziel URL (z.B. deineSeite.de/hallo), Ziel Root URL (z.B. deineSeite.de), Art des Links (Blog Kommentar, Forenlink, Gastartikel), Art des Anchor Textes (URL, Hartes Keyword, Sonstiges etc.) sowie den Anchor Text (z.B. "Akku Heckenscheren im Test").

Dieser Überblick ist unheimlich wichtig. Ihr wisst genau wie ihr beim Linkaufbau steht und wie euer Anchor Text Verhältnis ist. Sobald ihr mit der Seite rankt, könnt ihr das Ergebnis dann super einfach duplizieren und weitere Seiten in der Nische ranken. Zudem lernt ihr so grob, welche Links welche Auswirkungen haben etc.

PS: Wenn eure Konkurrenz die Links nicht versteckt hat, könnt ihr euch beim Backlinkaufbau auch stark an der Konkurrenz orientieren. Ahrefs und Majestic sind hier eure besten Freunde.​

Soll ich auf die Startseite oder auf Unterseiten verlinken?

Was ist hier natürlich? "Natürlich" ist hier meiner Meinung nach, dass die Startseite viele Links erhält, aber auch die Unterseiten einige Links erhalten.

Achte also darauf, dass du auch auf Unterseiten Links aufbaust. Wenn du die Silo Struktur verwendest, sollte die Hauptseite am meisten Links erhalten, aber auch die Unterseiten einige. Dank der Silo Struktur verteilt sich der Linkjuice schön über dein Silo.

Warum "schwache Links" super wichtig sind

Ich starte mit meiner legendären Akku Heckenscheren Test Seite. Innerhalb einer Woche baue ich hunderte Links von relativ starken Domains auf. Ich fühle mich wie ein Rockstar. Doch Google mag die Seite nicht und ich ranke nicht mal Ansatzweise. 🙁 Warum?

Zunächst einmal gibt es die sogenannte "Google Sandbox". Das beschreibt schlicht, dass Google neue Seiten meist einige Wochen / Monate auf Seite 2 - 5 zappeln lässt bevor die Seite überhaupt für Seite 1 in Betracht gezogen wird.

Ein weiterer Grund ist es, dass es extrem unnatürlich ist, dass eine Seite extrem viele starke Backlinks in kurzer Zeit bekommt. (Es gibt Sonderfälle wo Inhalte oder Ideen viral gehen, aber darauf gehen wir gleich ein.)

Google denkt also (zurecht), dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. 

Um es natürlicher für Google aussehen zu lassen, sollte man seine Seite so aufbauen, wie es ein Geschäftsbesitzer der keine Ahnung von SEO hat tun könnte. Um es einfacher zu machen nennen wir den Geschäftsbesitzer Bo (kurz für Business Owner; es gibt sicher eine bessere Übersetzung als "Geschäftsbesitzer" für Business Owner)

Nachdem man die Domain an sich also online gebracht hat, würde Bo wahrscheinlich Social Media Profile (Facebook etc; mehr dazu gleich) aufbauen. Im Anschluss würde er seine Freunde einladen und so etwas Interaktion (Likes, Followers etc.) generieren.

Nun würde er versuchen sein Geschäft zu vermarkten und über das Internet bekannt zu machen. Hier könnte Bo zum Beispiel Blog Kommentare, das Gute-Frage-Portal oder Foren als Marketing Kanal verwenden.

Leute beginnen aufs Bo Geschäft aufmerksam zu werden und sprechen vermehrt in den sozialen Medien über Bo. Langsam baut sich ein Trend auf und die ersten Seiten sprechen über Bo's Business und verlinken seine Domain.

Bo geht Viral. Es kommen viele neue Links relativ schnell rein. Google erkennt diesen Anstieg an Links, denkt aber, dass dies völlig natürlich ist. Schließlich ist Bo's Webseite schon mehrfach im Internet verlinkt und schlägt in den sozialen Medien Wellen. Google beschließt Bo zu mögen und rankt seine Seite immer weiter oben, da Bo auch OnPage ordentliche Arbeit geleistet hat.

Ich hoffe diese kurze Geschichte hat euch gezeigt, worauf es ankommt. Google muss euch glauben, dass die Seite völlig natürlich die Links aufgebaut hat und da kein SEO Künstler am Werk ist.

Daher ist es schlicht nicht realistisch, dass eine Seite plötzlich massenhaft starke Links hat ohne noch mehr schwache Links und unzählige "Social Signals" (mehr dazu gleich) hat.

Aus diesem Grund müssen wir immer auch entsprechend für "schwache" Links (und Social Signals) sorgen, damit unser Linkmix natürlich aussieht. Zudem ist es nur natürlich, dass es eine Seite am Anfang viele schwächere, einfachere Links hat und dann nach und nach stärkere Links generiert.

Wenn ihr Bo's Geschichte gefolgt seid, wisst ihr welche Backlinks wir nun als erstes aufbauen werden: Social Media Profile

Social Media Profile

Social Media Profile sind super einfach in der Erstellung und werden euch im Ranking wahrscheinlich nicht viel voran bringen. Dennoch ist es einfach natürlich, dass eine Seite diese Profile hat. Also erstellt sie einfach für alle Seiten, die ihr ernsthaft ranken wollt.

Hier eine Übersicht an Profilen, die ihr erstellen könnt:

  • Facebook
  • Twitter
  • Google +
  • Youtube
  • Pinterest

Es gibt wahrscheinlich noch zahlreiche mehr. Googelt dazu einfach etwas.

Nutzt als E-Mail Adresse info@domain.de oder kauft euch auf Fiverr bei Bedarf fertige Profile oder E-Mail Adressen. Verlinkt von den Portalen auf eure Seiten und von eurer Seite aus dem Footer auf diese Portale. Alternativ könnt ihr sogar Links für eure Social Media Profile aufbauen, das ist allerdings schon sehr fortgeschritten.

Hier ein paar Beispiele:

Pinterest von Space Wallet <3

Twitter

Facebook

Google +

Achtet darauf, dass eure Profile aktiv und echt aussehen. Dazu könnt ihr zum Beispiel mit IFTTT dafür sorgen, dass ein neuer Blogbeitrag automatisch auch auf Facebook, Twitter etc. gepostet wird.

Social Signals

Dieser Schritt ist eher für Fortgeschrittene und kann von Anfängern ignoriert werden.

Nachdem wir die Sozialen Profile aufgebaut haben, ist es nur natürlich, wenn diese auch Interaktionen hervorrufen.

Hierfür nutze ich schlicht den Service PBNButler. Für jede neue Seite kaufe ich mir 300 Social Signals (150 Facebook Signals, 90 Twitter Signals und 60 Google + Signals). Zudem kaufe ich mir manchmal für jede neue (wichtige und oder vielversprechende) Unterseite ein paar Social Signals sowie hin und wieder bei erfolgreichen Seiten größere Pakete.

Pushen diese Social Signals das Ranking?

Wenn überhaupt dann nur minimal. Es sieht einfach natürlicher aus, die Seite wirkt autoritärer und man erzeugt etwas "Viralität". Letztendlich sind Social Signals vor allem eine Rechtfertigung für stärkere Links.

Kann man dies auch manuell machen?

Ehm sicherlich. Jedoch wahrscheinlich nur sehr mühselig. Oder man geht wirklich viral.

Gibt es noch andere Anbieter?

Davon bin ich überzeugt. Ich habe mit PBNButler nichts zu tun (bin nicht mal Affiliate für die), das ist einfach der Anbieter den ich bisher genutzt habe. Wahrscheinlich gibt es noch zahlreiche andere, die ähnliches anbieten.

Blog Kommentare

Bei den meisten Blogs (u.a. auch diesem hier) kann man ein Kommentar unter einem Beitrag und teilweise auch unter Seiten hinterlassen. Vor allem WordPress erlaubt es meist auch, den Kommentar mit einem Link zu versehen.

Schauen wir uns das kurz mal anhand von Beispielen an:

Kommentar von Ralph hier auf dem Blog. Sein Name linkt zu seiner Webseite

Typisches Kommentarfeld. Wie du siehst, kannst du unter Webseite deine URL eintragen. Dies zählt als Backlink

Wie ihr seht, wird der Name als Anchor Text genommen. Das ist gut, da so Überoptimierung vermieden wird (wenn ihr regelmäßig einen anderen Namen nutzt).

Wie stark sind Blog Kommentare?

Nicht stark. Auch hier geht es weniger um den Linkjuice oder darum unser Ranking zu pushen. Stattdessen zeigen wir Google schlicht, dass wir existieren. Ich nutze Blog Kommentare (und auch Gästebuch Einträge) oft um Google auf eine neu erstellte (Unter-)Seite aufmerksam zu machen.

Zudem bringen Kommentare als Nebeneffekt oft ein paar Besucher, was den Link für Google natürlicher aussehen lässt.

Wann und wie viele Blog Kommentare sollte ich setzen?

Ihr könnt die Blog Kommentare eigentlich immer setzen. Vor allem bei neuen Projekten und neu erstellten wichtigeren Unterseiten nutze ich sie sehr häufig.

Nach oben hin gibt es eigentlich keine Grenze, aber es sollte nicht unnatürlich wirken. Wichtiger ist, dass ihr es mit gleichbleibender Geschwindigkeit / Intensität macht. Es ist sehr unnatürlich, wenn ihr eine Woche 82 Blog Kommentare setzt, dann drei Wochen gar keine und dann wieder 140 Blog Kommentare. Also anfangs lieber weniger Kommentare konstant über mehrere Wochen aufbauen.

Generell versuche ich immer mal wieder (oder zumindest wenn ich die Gelegenheit sehe), einen Blogkommentar zu setzen. Da dies aber etwas nervig / zeitintensiv ist, habe ich das auch komplett outgesourct inzwischen. Konkret lasse ich für jeden neuen Beitrag 10 Kommentare setzen und immer wieder mal je nach Gefühl 10 Kommentare auf bestehende Seiten / Beiträge.

Wie finde ich geeignete Blogs?

Indem du einfach z. B. folgendes in Google eingibst:

  • [Dein Thema] + "Kommentar absenden"
  • [Dein Thema] + "Kommentar abschicken"
  • [Dein Thema] + "Blog"
  • ... und viele weiteren Kombinationen

Für unsere Akku Heckenschere Test Seite würde ich als Thema dann einfach "Garten" nehmen. Man sollte gerade bei diesem Thema relativ einfach hunderte potentielle Blogs finden. (Wer fleißig sein will, kann diese Blogs in einer Excel speichern und noch durch Majestic jagen und nach Trust Flow etc. sortieren.)

Bei den meisten Blogs sollte man einen Backlink in den Kommentaren platzieren können. Schwieriger ist es bei Zeitschriften und Zeitungen.

Eine weitere, einfache Möglichkeit ist es auch die Backlinks der Konkurrenz anzuschauen. Nutzt die oben genannten Tools um die Referring Domains der Konkurrenz zu sehen. Meist nutzen diese auch Blog Kommentare und ihr findet so eine Liste von Blogs, bei deinen euer Kommentar relativ wahrscheinlich freigeschaltet wird.

Tipps für Blogkommentare

Ein Kommentar lohnt sich nur, wenn der Kommentar auch wirklich mit Link freigeschaltet wird.

Daher achte ich bei Blogs darauf, ob hier auch wirklich die Kommentare mit Links freigeschaltet werden. Wenn kein einziger Kommentar einen Link hat, kann man davon ausgehen, dass auch dein Kommentar keinen Link geben wird.​

Es lohnt sich wirklich ein paar Minuten in den Kommentar zu investieren. Einfach nur "Cooler Artikel!" hinschreiben, wird meist nicht ausreichen um (mit Link) freigeschaltet zu werden. Daher lest den Artikel kurz durch und schreibt etwas sinnvolles hin. Das Internet ist voll von Spam und ihr solltet nicht dazu beitragen. Zudem könnt ihr euren ROI (Return on Investment) am einfachsten steigern, indem ihr eure Freischaltrate erhöht.

Die Wahrscheinlichkeit freigeschaltet zu werden ist höher bei frischen Artikeln. Wenn ein Artikel schon mehrere Jahre alt ist, wirkt es nicht nur für den Webmaster (der den Link freischalten muss) komisch, sondern auch Google könnte das als unnatürlich empfinden. (Natürlich sind ein paar ältere Blog Kommentare kein Problem. Nur man sollte nicht ausschließlich super alte Beiträge nutzen.)

Nutzt die Blog Kommentare nicht nur für eure Startseite, sondern auch für Unterseiten.

Tipps für Nischenseitebetreiber, die selbst dauernd Kommentare bekommen

Wenn ihr Kommentare auf eurer Seite erhaltet, deren Sinn nur darin besteht einen Link zu setzen, habe ich ein paar Vorschläge für euch.

Zunächst gebe ich jeden Kommentar frei, entferne aber den Link. (Man kann jeden Kommentar bearbeiten) So zeige ich Google, dass User mit meiner Seite interagieren, habe aber keinen zusätzlichen ausgehenden Link zu einem Konkurrenten.​

Wenn der Kommentar wirklich Mehrwert liefert und nicht auf einen Konkurrenten verlinkt wird, lasse ich den Link auch stehen.

Solche Kommentare zeigen, dass sich der andere Webmaster zumindest etwas mit SEO auseinander setzt. Befindet sich der Webmaster in einer Nische, in der ich auch vertreten bin, schreibe ich ihn einfach an und frage nach Kooperationsmöglichkeiten. Meist kann man so einen Linktausch abschließen oder sonst wie zusammen arbeiten.


Blog Kommentare sind also eine gute Basis um ein erstes Grundrauschen zu schaffen und Google zu zeigen, dass man existiert. Allerdings wird man in der Regel mit Blog Kommentaren (oder schwachen Backlinks allgemein) nicht alleine ranken können.

Eine weitere Linkquelle, die in keinem Backlinkmix fehlen darf sind die Forenlinks, welche wir uns nun als nächstes anschauen.

Forenlinks

Forenlinks sind relativ schnell erklärt: Man erstellt in einem Forum einen Beitrag, der einen Link zu deiner Seite enthält. Pluspunkte gibt es, wenn das Forum themenrelevant ist und viele User auf deinen Beitrag antworten.

Da dies relativ einfach machbar ist, gibt es sehr viele Leute die Foren nur als Linkquelle benutzen und nur zum spamen dort sind. Daher gibt es immer mehr Admins / Moderatoren die genau solchen Spam (zum Glück) verhindern.

Auch Forenlinks sind eher schwach, lassen aber die Seite natürlicher aussehen und bringen etwas Traffic. Hier mal ein kurzes Erklärvideo dazu:

Wie viele Forenlinks ich aufbaue

Hmm ich nutze Forenlinks wie im Video gesagt relativ häufig.

Spontan würde ich für eine neue Seite etwa 5 - 10 Forenlinks setzen. Sobald die Seite Potential zeigt, setze ich sie auch für neue Beiträge und Unterseiten sehr häufig ein.

Forenlinks kann man problemlos selbst setzen (siehe nächster Absatz), allerdings wird es ab einem gewissen Volumen echt stressig und zeitintensiv. Daher nutze ich einen externen Anbieter (siehe übernächsten Absatz) für meine Forenlinks.

Strategien um einen Forenlink zu setzen

Auch hier ist die Theorie simpel.

Sucht nach themenrelevanten Foren (indem ihr z.B. nach "Garten Forum" googelt), meldet euch dort an (am besten mit einer "normalen" E-Mail Adresse und nicht mit info@akku-heckenschere-test.de) und schreibt über einige Wochen einige relevante, gute Beiträge ohne jeglichen Link.

Sobald ihr ein gutes Standing im Forum habt, könnt ihr versuchen einen Beitrag mit einem Link auf eure Seite zu platzieren. Natürlich sollte dieser Beitrag nicht dumm geschrieben und offensichtlich nur für den Link erstellt sein. Der Beitrag muss natürlich wirken und der Link muss sinnvoll in dem Beitrag eingebaut sein. (Klingt einfacher als es ist)

Nun muss man hoffen, dass der Admin den Link nicht als Spam / Werbung wertet und den Beitrag samt Link stehen lässt.

Um ehrlich zu sein, ist das ganze relativ zeitaufwendig und es ist echt nicht einfach Forenlinks zu setzen. Daher habe ich auch diesen Schritt komplett outgesourct.

Forenlinks outsourcen

Ich persönlich war nie sehr erfolgreich damit Forenlinks aufzubauen.

Zum Glück gibt es hier viele Anbieter, die diesen Service für euch übernehmen können. Der größte Vorteil hier ist, dass man nur für wirklich gesetzte Links bezahlen muss (sprich wenn ein Link nicht freigeschaltet oder gelöscht wird, muss man nichts bezahlen). Der Nachteil ist allerdings, dass man zahlen muss. 😉

Leider gibt es sehr viele schwarze Schafe in der​ Branche die Forenlinks völlig überteuert anbieten. Es ist meiner Meinung nach eine Frechheit, einen Forenlink für mehr als 15 Euro zu verkaufen. Teilweise werden auch irgendwelche "Premium Forenlinks Made in Germany" für 30+ Euro angepriesen. Super lächerlich sowas und mich regt das echt auf.

Hier werden unwissende Nutzer von totalem Quatsch überzeugt und am Ende bekommen sie einen stinknormalen Forenlink.

Ein Forenlink ist super simpel und es gibt hier schlicht keine Extras die sich lohnen oder einen höheren Preis rechtfertigen würden.

Zum Glück habe ich inzwischen einen sehr guten Anbieter gefunden, der mir gute Forenlinks für einen sehr fairen Preis (10 Euro pro Link) ​aufbaut. Gerne könnt ihr hier mit diesem Anbieter Kontakt aufnehmen.

Wie gesagt, es gibt sehr viele Anbieter. Aber bitte zahlt nie mehr als 12 Euro für einen Link!

So nachdem wir uns nun zwei Linkquellen, die ich sehr häufig und gerne nutze, angeschaut haben, beschreibe ich nun zwei Linkquellen die ich fast gar nicht benutze. (Was vielleicht ein Fehler ist!)

Artikelverzeichnisse / Presseverteiler etc.

Ich bin kein großer Fan davon. Früher (vor fünf Jahren) hatten die sicher ihren Zweck, inzwischen halte ich sie eher für sinnlos. Daher hier auch nur ein kurzer Absatz.

In der Regel sind es Verzeichnisse​, bei denen man seinen Blog relativ einfach eintragen kann. Da dies aber jeder macht, bieten diese Verzeichnisse meiner Meinung nach kaum noch Mehrwert für Google. Man findet in der Regel viele Seiten auf solchen Verzeichnissen, mit denen man schlicht nichts zu tun haben will (es sei denn, man versucht selber irgendwelche dubiosen Gambling, Pillen oder Erotikseiten) zu ranken.

Klar, kann man sich die Listen deutscher Artikelverzeichnisse herunterladen, durch Majestic jagen, die besten Verzeichnisse manuell anschauen und dann bei den wenigen guten Verzeichnissen einen Link setzen. Wie das geht beschreibt Moritz Merle in diesem Video hier relativ gut.

Es gibt auch Premiumverzeichnisse, bei denen man für einen Eintrag zahlen muss. Hier findet man auch manchmal gute Perlen, bei denen sich die Investition lohnt.

Wenn ihr googelt findet ihr sicherlich zahlreiche Strategien und Listen von Webverzeichnissen, sodass ihr auch diese Linkquelle gerne für eure Nischenseite nutzen könnt. Ich persönlich nutze diese Art von Links eigentlich gar nicht (mehr).

Screenshot von einer meiner Seiten. Verzeichnisse können helfen, doch ich ignoriere sie inzwischen

Web 2.0

Web 2.0 beschreibt grob gesagt, die kostenlosen Blogger Portale. Die bekanntesten Beispiele sind wahrscheinlich:

  • Blogger (von Google)
  • WordPress (nicht ganz das selbe WordPress welches du als Backend für deine Webseite nutzt)
  • Tumblr

Es gibt natürlich noch zahlreiche mehr.

Im Prinzip kann jeder sich auf der Plattform anmelden (achtet darauf eine E-Mail Adresse zu nehmen, die nicht mit euch in Verbindung steht) und sofort anfangen zu bloggen. (Man kann bei jedem Portal theoretisch unendlich viele Accounts erstellen übrigens. Vermeidet dabei aber Footprints!) Man erhält dabei keine eigene Domain, sondern nur eine Sub-Domain wie z.B. garten-heckenschere-test.blogspot.com.​

Das ganze ist komplett kostenlos, man muss nicht für die Domain oder das Hosting bezahlen. Zudem kann man hier viel individualisieren, die Seite komplett themenrelevant gestalten, mit gutem Content füllen und die Anchor Texts komplett selbst gestalten.

An sich ist das ziemlich cool, doch leider bringen euch Links von schwachen Seiten bekanntlich wenig (oder gar nix). Und diese Web 2.0 haben zwar eine starke Rootdomain, doch sind an sich sehr schwach.

Um ein Web 2.0 natürlich aussehen zu lassen, braucht man einiges an Content (schließlich ist es ja ein echter "Blog" den man hier erstellt). Früher habe ich hier teilweise einfach Spun-Content (ein Text wurde automatisch mit mehreren Synonymen erstellt und diese Synonyme wurden dann abwechselnd benutzt um mehr oder weniger "unique" Texte zu generieren) genommen, allerdings würde ich dieses Risiko heute nicht mehr eingehen.

Da man hier einiges an Zeit / Energie / Geld investieren muss um so ein Web 2.0 anzulegen und mit Content zu befüllen lohnt es sich in der Regel meiner Meinung nach nicht mehr, diese für die Backlinks aufzubauen.  

Bei sehr wettbewerbsintensiven Seiten kann es sich lohnen, diese dennoch aufzubauen. Vor allem wenn man dann für diese Web 2.0 Properties selbst noch Backlinks aufbaut um ihnen mehr Power zu geben. (Linkbuilding über mehrere Tiers / Stufen)

Generell schaden die Web 2.0 wenn man sie richtig aufbaut also auf keinen Fall. Allerdings stimmt hier der ROI in der Regel nicht.

Was sich allerdings lohnen kann, ist es ausgelaufene (expired) Web 2.0s zu nutzen, die einige starke Links haben. Diese lassen sich u. a. über scrapen finden und sind im Gegensatz zu PBNs bis auf den Content kostenlos. Mehr Informationen dazu findet ihr auf Google oder in diesem Artikel.

Es gibt wahrscheinlich noch viele weitere zugänglichen Quellen für diese "schwachen" Links. Falls euch noch was einfällt, schreibt einfach einen Kommentar hier. (Ich lasse auch den Backlink auf eure Seite stehen 😉 )

Nachdem wir uns angeschaut haben, wie man diese schwächeren Links aufbaut und nutzt, wird es nun Zeit ein paar Wörter über stärkere Links zu verlieren.​

Stärkere Links - Wie ihr sie findet und was ihr beachten solltet

Was stärkere Links sind, haben wir ja oben schon genauer definiert. In den kommenden Absätzen zeige ich euch einfach ein paar Quellen, über die man diese "stärkeren" Links aufbauen kann.

Benutzt aber immer auch euren gesunden Menschenverstand beim Linkaufbau! Auch wenn ihr euch einen Backlink für 500 Euro gekauft habt, heißt dies nicht, dass dieser Link auch wirklich gut. Nochmal: Teuer heißt nicht immer gut!

Ähnlich wie bei den Forenlinks gibt es auch hier massenhaft Anbieter, die euch schlicht über den Tisch ziehen.

Es wird Zeit für die "starken" Links

Gerade bei diesen stärkeren Links, solltet ihr lieber die Seite doppelt und dreifach anschauen. (Habt allerdings auch keine Angst davor Geld zu investieren!)

Achtet wie oben schon angesprochen bei stärkeren Links vor allem auf den Anchor Text. Hier sollte ein keywordnaher Anchor ​verwendet werden, allerdings nie einen Keyword Anchor doppelt verwenden und immer brav schauen, ob euer Verhältnis noch passt und nicht überoptimiert ist. Zudem sollte der Link Do-Follow und nicht als Werbung gekennzeichnet sein.

Setzt diese stärkeren Links nur auf Seiten, die solche starken Links verdient haben (durch ausreichend schwache Links) und wo es natürlich aussieht. Übertreibt es nicht und baut die Links lieber langsam über einen langen Zeitraum auf.

Fangen wir nun mit einer der schwersten Kategorien im Backlinkaufbau für Nischenseiten an, dem aufbauen von White Hat Links - also Links die mehr oder weniger den Google Richtlinien entsprechen und gegen die Google eigentlich nichts haben dürfte.

White Hat Linkaufbau

Hier stelle ich euch kurz einige Strategien vor.

Bis auf die Sache mit der Info Grafik, habe ich alles schon selbst versucht und war mit dem Ergebnis / ROI nicht zufrieden. Allerdings bin ich hier auch kein Experte und ich bin sicher, dass es funktionieren kann. (Allerdings muss man dazu wahrscheinlich relativ viele verschiedenen Ansätze testen um funktionierende zu finden.​)

Achja, ich bin kein Anwalt und habe keine Ahnung wann ihr die Grenze zur illegalen Werbung überschreitet. Recherchiert das also selbst, bevor ihr die Strategien testet.

(Leider muss ich solche Sätze schreiben um mich selbst abzusichern. Ich persönlich hatte mit den hier vorgestellten Strategien noch keine Probleme und kenne auch keinen der deswegen Probleme bekommen hat.)

Noch kurz zum Thema ROI: Vergesst nicht eurer Zeit einen Wert zu geben!

Viele Strategien hier sind quasi kostenlos und kosten nichts als Zeit. Allerdings ist eure Zeit auch wertvoll. Berechnet eure eigene Zeit mindestens mit 20 Euro pro Stunde!​ Wenn ihr zum Beispiel vier Stunden braucht um einen mittelmäßigen Link zu akquirieren, den ihr auch für 35 Euro einkaufen könntet, so hat sich das schlicht nicht gelohnt - auch wenn ihr 35 Euro gespart habt.

Gastbeiträge

Hier sucht man wieder passende Blogs und versucht irgendwie einen Gastbeitrag auf diesen Blogs zu veröffentlichen.

Mein Team hat hier folgende Strategie versucht:

Zunächst haben wir relevante Blogs aus unserer Nische in einer Excel notiert. Diese haben wir dann durch Majestic und ahrefs gejagt und so die Stärke der Blogs herausgefunden. 

Mein erster Gastbeitrag auf SiN

Im nächsten Schritt ist ein Freelancer die Blogs durchgegangen und hat geschaut, welche Blogs in der Vergangenheit Gastartikel gepostet haben und diese in der Excel markiert. (Schließlich sollten diese ja auch in der Zukunft der Idee einen Gastbeitrag zu posten theoretisch eher zugeneigt sein)

Nun ging es daran, diese Blogs anzuschreiben. Und hier wird es hart.

Am besten ist es, wenn ihr für jeden Blog eine wirklich individualisierte E-Mail ​versendet. Überlegt euch, wie ihr diesen Blog überzeugen könntet, euren Beitrag zu posten. Nur zu sagen "Hey, ich schreibe dir kostenlos einen 700 Wörter Artikel über Akku Heckenschere Test" wird wahrscheinlich nie zum Erfolg führen.

Versucht stattdessen euch in die Lage dieses Webmasters zu versetzen: Was würde euch überzeugen, einen Gastbeitrag auf eurem Blog zu veröffentlichen?

Vielleicht habt ihr selbst schon Gastbeiträge bei anderen großen, bekannten Blogs geschrieben, die bei den Lesern super ankamen? Vielleicht wurdet ihr einem bekannten Magazin gefeatured? Oder vielleicht könnt ihr sonst etwas bieten, was den anderen dazu überzeugen kann euren Gastbeitrag zu veröffentlichen? (Wie gesagt, nur kostenloser Content funktioniert selten.)

Ihr könnt auch schlicht eine "Aufwandentschädigung" anbieten. Auch das ist meist ein motivierender Grund.

Da es relativ aufwendig ist, für hunderte Blogs eine personalisierte Nachricht zu schreiben, haben wir einfach ein Outreach Tool (konkret Mailshake da es das super günstig mit Lifetime Zugang gab, gibt auch hier viele andere) benutzt und verschieden Templates getestet. Natürlich waren diese Templates individualisiert und etwas besser gemacht. Man sollte also in der Regel nicht auf dem ersten Blick erkennen können, dass es sich bei der E-Mail um ein Template handelte.

(Ich bekomme wöchentlich irgendwelche schlechte E-Mail Templates die irgendwas von mir wollen. Diese E-Mail werden sofort gelöscht. Versucht dies zu vermeiden!)

Wird die erste Nachricht nicht beantwortet, folgte automatisch ein Follow-Up.

Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Strategie wirklich gut, wenn man selbst einen Blog oder ein Produkt hat. Ich konnte so z.B. schon mehrfach Gastartikel für Selbständig-im-Netz und andere bekannte Blogs verfassen. Bei Nischenseiten, vor allem wenn es "Test" Nischenseiten sind" ist es meiner Erfahrung nach deutlich schwerer.

Hier könnt ihr entweder versuchen über die pure Masse eure Erfolgschancen zu erhöhen oder indem ihr mehr Arbeit in individualisierte Anfragen investiert. (Zweiteres lohnt sich wahrscheinlich mehr.)

Ich werde diese Strategie auf jeden Fall noch weiter testen. Aber für Nischenseiten ist es meiner Meinung echt hart so gute Links durch die Platzierung von Gastartikeln zu gewinnen.

Falls ihr einen Gastartikel veröffentlichen dürft, dann nutzt die oben beschrieben Strategie um den Artikel sowohl für eure Seite, als auch für den Blog wo er veröffentlicht wird, relevant zu machen.

Fehlerhafte Links ausbessern

Diese Strategie ist eigentlich nicht dumm.

Hier besuchen wir einfach massenhaft andere Seiten unserer Nische und nutzen das kostenlose Chrome Plugin "Broken Link Checker"​ (es gibt wahrscheinlich auch hier noch kostenlose Alternativen) um fehlerhafte Links zu finden.

Finden wir einen Link der nicht mehr geht, so schreiben wir dem Webmaster eine Nachricht und informieren ihn darüber. Zudem schlagen wir ihn vor, dass er doch den kaputten Link mit einem Link zu unserer Seite ersetzen kann.

Noch besser klappt dies, wenn es sich um Ressourcen oder Linksammlung Unterseite handelt. Findet man z.B. eine Übersicht von allen Versicherungsmakler in Berlin und man ist selbst Versicherungsmakler in Berlin, so wird man relativ wahrscheinlich in die Liste aufgenommen - vor allem wenn man dem Webmaster noch Arbeit abnimmt und ihn über kaputte Links informiert.

Alternativ könnt ihr auch gleich nach solchen Linksammlungen / Übersichten suchen die zu eurer Nische passen und den Webmaster bitten euch aufzunehmen.

Bei den typischen Test Nischenseiten wird dies aber wahrscheinlich nicht sehr erfolgsversprechend sein. Habt ihr allerdings gute Inhalte (z.B. "10 Tipps um die Hecke schneller zu schneiden") so steigert diese eure Erfolgschance.

Ihr könnt das gerne mal probieren (vor allem wenn ihr keine klassische Test Nischenseite habt), aber auch hier glaube ich, dass sich der Aufwand schlicht nicht lohnt und der ROI nicht stimmt.

Info Grafiken

Ähnliches Spiel wie bei den Gastbeiträgen.

Wir erstellen eine coole Infografik zu dem Thema unserer Nische. (Hier ein Beispiel für eine gute Infografik, die etwas viral ging.) Im Anschluss machen wir Blogs aus unserer Nische auf diese Infografik aufmerksam und schlagen den Webmastern vor, diese auf ihrer Seite einzubauen. Wenn die Infografik wirklich genial ist, hat man damit vielleicht sogar Erfolg.

Allerdings bekomme ich meist nur super schlechte Template Emails wo mit irgendwelche super schlechten Infografiken angepriesen werden - mit der Bitte diese doch einzubauen und entsprechend zu verlinken. Ich hasse solche Anfragen.​

Da ich selbst keinerlei grafische Skills habe und mich diese Anfragen nerven, habe ich selbst das noch nie getestet.

Spontan halte ich hier die Erfolgschancen für gering, aber testet ruhig selber!

Es gibt auch viele Infografik Verzeichnisse, wo ihr eure Infografik posten könnt. Vielleicht lohnt es sich allein wegen den Verzeichnissen. Zudem habt ihr immer die Chance, dass eine gute Infografik viral geht und größere Zeitungen darüber schreiben.​

Kooperationen mit Herstellern

Kooperationen mit den Herstellern der Produkte die ihr testet sind super!

Sobald ihr rankt könnt ihr die Hersteller aller gut platzierten Produkte anschreiben und einfach so Kontakt aufbauen. Meist beglückwünsche ich die Hersteller einfach nur und frage, wie man die Kooperation ausweiten kann. (Größere Hersteller haben meist extra E-Mail Adressen für Blogger / PR Anfragen und ihr werdet vor allem mit den Marketingagenturen kommunizieren.)

Diese erste Kontaktaufnahme macht vieles später einfacher, daher nenne ich hier eigentlich nie konkrete Forderungen. In den weiteren E-Mail kann man dann nach Produktbildern, kostenlosen Produkte zum Testen und sogar nach Möglichkeiten einen Link zu platzieren fragen. (Schlagt z.B. ein cooles Testsieger - Siegel vor, welches sie auf ihrer Seite platzieren können.)

Bei kleineren Herstellern (oder Herstellern die nicht so wichtig für euch sind) könnt ihr auch nach extra Provision (zusätzlich zur Amazon Vergütung) fragen. Fragen kostet schließlich nichts.

Bleibt dabei einfach freundlich, professionell (nutzt z.B. nicht eure private, sondern eure info@domain.de E-Mail Adresse) und zeigt den Mehrwert den ihr liefern könnt klar auf. Es lohnt sich auch ein gutes aussehendes Media-Kit zu erstellen, sodass ihr noch professioneller wirkt.

Hier stimmt der ROI auf jeden Fall und ich empfehle diese Strategie jedem, der schon etwas Traffic mit seiner Nischenseite hat.

Dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass ihr wirklich einen Backlink erhaltet.

Damit verlassen wir den sauberen White Hat Bereich und tauchen etwas mehr in den Black Hat Bereich ein. Google mag die folgenden Strategien sicherlich nicht - allerdings funktionieren sie um Seiten zu ranken.

Backlinks kaufen

Schlicht und ergreifend der einfachste Weg um starke Backlinks aufzubauen. (Allerdings verstoßen wir hier klar gegen die Google Richtlinien.)

Es gibt hier einige deutschsprachige Portale (z.B. Blogatus* welches ich empfehlen kann, allerdings gibt es noch einige mehr), bei denen man einfach Backlinks kaufen kann.

Ich bin ein Technik-Noob, aber ich glaube, dass der Footprint bei den Portalen gering ist, wenn man sich nicht dumm (z.B. immer von den selben Domains auf all seine Seiten verlinken) anstellt.

Nischenseiten Einkommen

Legt bei Blogatus eine Kampagne, so könnt ihr die angebotenen URLs (inklusive geforderten Preis) direkt sehen. In der Regel werden euch sofort einige hundert URLs angeboten und auch hier sind mehr als 75% wahrscheinlich Schrott.

Da wir hier die URLs (sowie ein paar weitere Metriken) sehen, können wir nun die URLs analysieren und die Perlen raus picken.

Alternativ gibt es auch einige SEO Agenturen, die Backlinks verkaufen. Die meisten haben auch Excel Listen die sich euch nach der Unterzeichnung eines NDAs / Geheimhaltunserklärung zuschicken. Fragt einfach in den gängigen Gruppen nach und ich bin sicher ihr werdet von mehreren Anbietern kontaktiert. 😉 (Beachtet, dass die Agenturen deutlich teurer sind, da sie auch an dem Linkverkauf verdienen möchten.)

Wie man eine starke Domain erkennt, habe ich ja oben schon erklärt. Hier aber noch mal die Checkliste:

  • Domain ist themenrelevant
  • Domain hat hohen IP-Pop
  • Backlinks der Domain bestehen nicht nur aus schwachen Links
  • Domain hat Backlinks aus dem Content von (themenrelevanten) Seiten
  • Domain ist noch aktiv und sieht lebendig aus
  • Domain schreibt themenrelevante Beiträge ohne Links auf externe Seiten (ist also keine Linkschleuder)

Achtet hier vor allem darauf, dass ihr keine Linkschleuder erwischt!

Leider ist es schwer einen allgemeinen, fairen Preis für die Domains festzulegen, da hier schlicht zu viele unterschiedlichen Kriterien zu bewerten sind.  Jede Domain ist ein Einzelfall und sollte als solcher auch einzeln bewertet werden.

Falls ihr Fragen zu den Preisen von Domains habt und nicht wisst, ob ein Preis fair ist, könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben und ich versuche euch (kostenlos und unverbindlich) weiter zu helfen.

Wenn ihr einen Backlink von der Domain kaufen wollt, dann wird dies direkt über die Plattform (bzw. die Agentur) abgewickelt. 

Tipps für den Kauf von Backlinks

Vieles habe ich wahrscheinlich schon gesagt, aber es lohnt sich manche Sachen zu wiederholen!

Gerade in den Facebook Gruppen gibt es viele Anbieter, die euch schlicht abziehen wollen. Schaut euch die Domain und den geforderten Preis genau an.

Schaut euch die Domain noch mal an und schlaft eine Nacht bevor ihr einen größeren Kauf tätigt.

Habt keine Angst Geld zu investieren. Ohne starke Backlinks ist es schwer / unmöglich zu ranken. Wenn ihr eure Hausaufgaben gemacht habt und die Domain gut aussieht, dann werdet aktiv.​

Kauft nicht zu viele Backlinks auf einmal. Es ist natürlicher, wenn die Backlinks über mehrere Wochen aufgebaut werden.

Achtet auf den Anchor Text! Seid hier nicht zu aggressiv.​

Startseitenlinks sind stärker (aber auch seltener / teurer) als Links von Unterseiten​. Desto weniger Ebenen zwischen der Startseite und eurem Beitrag stehen, desto besser. (Dumm gesagt, wie oft muss ich von der Startseite aus klicken, bis ich auf den Beitrag stoße?)

Verlinkt nicht nur auf die Startseite, sondern auch auf wichtige Unterseiten. (Allerdings sollte die Startseite die meisten Links bekommen. Nutzt Silostrukturen um den Linkjuice sinnvoll zu verteilen.)​

Macht Fehler, lernt von ihnen und werdet besser. Erfolgreich ist derjenige, der mehr Fehler gemacht hat. (oder so ähnlich)

Bei besonders starken Links, lohnt es sich auf diese Blog Kommentare und Forenlinks aufzubauen.

Haltet euch am Anfang von Zeitungen fern. Diese haben meist gute Metriken, aber ihr werdet bei der Seitenstruktur in der Regel super weit unten sein, es gibt zehntausende ausgehende Links und jeden Tag kommen hunderte Artikel hinzu, weshalb euch kaum Linkjuice erreicht.​ Zeitungen liefern also meiner Meinung nach eher Autorität / Trust als wirkliche Rankingpower.

Startet mit ein paar Links zwischen 30 bis 80 Euro und schaut einfach mal was passiert. Startet nicht gleich mit 800 Euro Links.


So das war es für den Kauf von Backlinks. Schauen wir uns als nächstes den Linktausch als Möglichkeit für den Backlinkaufbau an.

Linktausch

Bei einem Linktausch entscheiden sich zwei (oder mehr) Webmaster sich gegenseitig zu verlinken.

Ich verlinke also zu deiner Seite über "Benzin Rasenmäher Test" und du verlinkst auf meine "Akku Heckenschere Test" Seite. Easy. Wir beide haben volle Kontrolle über den Anchor Text, können uns aussuchen ob wir von der Startseite oder einem Artikel verlinken und die Links kommen von themenrelevanten, (hoffentlich) starken Seiten.

Was so schön und einfach klingt, ist auch wirklich so schön und einfach! 🙂 Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet:

Strebe einen Dreieckstausch an

Google mag es nicht, wenn zwei Seiten sich einfach gegenseitig verlinken. Man munkelt sogar, dass Google die Links weniger wertet oder sogar komplett entwertet (was ich persönlich nicht glaube).

Daher bindet eine dritte Seite in den Tausch ein. Entweder du oder der andere Webmaster hat mehrere Nischenseiten oder ihr sucht noch einen weiteren Webmaster für den Tausch.

Webseite A verlinkt auf B; B verlinkt auf C und C verlinkt auf A. Easy. Und Google denkt sich relativ wenig dabei.

Die Webseiten der Tauschpartner sollten gleich stark sein

Das schafft man in der Regel nie. Einer muss immer nachgeben. (Wenn die Unterschiede nicht zu krass sind, gib ruhig nach.)

Akzeptiere ruhig schwächere Links, wenn der Webmaster einen guten Eindruck macht und du ihm zutraust in der Zukunft weitere Links für seine Seite aufzubauen. (Dies würde ja den Link zu deiner Seite stärken.)

Wenn deine Seite die schwächere ist, könntest du auch schlicht ein paar Euro anbieten um die Differenz auszugleichen. Alternativ kannst du auch anbieten einen extra langen, tollen Gastbeitrag zu schreiben oder Blog Kommentare für den anderen Webmaster aufzubauen. Sei kreativ!

Halte die ausgehenden Links auf deiner Startseite gering

Wie gesagt, sind Startseitenlinks am stärksten. Ich würde aber nicht auf mehr als drei andere Nischenseiten von meiner Startseite aus verlinken. Falls möglich, würde ich diese ausgehenden Startseitenlinks zu Tauschpartnern sogar auf einen beschränken. Achte also wirklich darauf, mit wem du deine Startseitenlinks tauscht!

Wenn du Links aus Artikeln tauscht, ist es weniger problematisch. Versuche allerdings Footprints zu vermeiden und tausche mit jedem Webmaster pro Seite nur ein Mal.​ Denk dran, laut Google sollte alles natürlich aussehen.

Partner für den Linktausch findest du übrigens in den gängigen Nischenseiten Facebook Gruppen. Wie gesagt, sei bei der Partnerauswahl lieber vorsichtig, aber nicht unnötig defensiv.

PS: Ein Tausch sollte fair sein. Also sei kein Arschloch und versuche nicht andere abzuziehen.​


Genug Links getauscht. Lass uns das große Mysterium "Private Blog Network" (PBN) angehen.

PBN

Ich könnte über PBNs noch mal 10.000 Wörter schreiben. Werde ich aber nicht.

Kurz (und stark vereinfacht) gesagt, sind PBNs ausgelaufene Domains mit relativ starken Backlinks. Diese werden wieder ​online gebracht, allerdings nur mit dem Ziel von diesen Seiten auf andere Seiten zu verlinken. Ihr kontrolliert also die linkgebende Domain zu 100%.

Diese Strategie ist gefährlich, Google hat PBN Benutzer massenhaft abgestraft und man liest quasi wöchentlich, dass PBNs bald nicht mehr funktionieren werden. Also sagt nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe. 😉

Allerdings scheinen PBNs immer noch sehr gut zu funktionieren (wenn man seine Footprints im Griff hat).

Wenn ihr euch in das Abenteuer PBN stürzen wollt, dann findet ihr online massenhaft Ressourcen dazu. ​Eine gute Anlaufstelle ist z.B.  dieser deutsche Blog und auch in meiner "Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides" (nur für Newsletter Abonnenten) findet ihr einiges dazu. (Wenn ich mich recht erinnere)

Bitte lest euch wirklich umfassend in das Thema ein - vor allem wenn ihr noch Anfänger seid. Aber experimentiert ruhig, es kann sich lohnen.


Ich hoffe diese Übersicht von "starken" Linkquellen hat euch weitergeholfen.

So, nun wird es Zeit den Beitrag endlich abzuschließen. Dazu schauen wir uns noch kurz Spam Links an.

Spam Links

Hier kann man es kurz machen:

Lasst die Finger von offensichtlichen Spam Links, Linkpyramiden oder sonstigen Sachen die zu gut oder zu billig klingen.

Es gibt keine Abkürzungen und Links mit schlechter Qualität wirken sich negativ auf euer Ranking aus. Fiverr Links taugen in der Regel nichts.

Kann ich mit Spam Links einen Konkurrenten "abschießen"?

Wahrscheinlich nicht. Spar dir das Geld.

Das ganze ist nicht nur moralisch verwerflich (du bist ein jammerndes Arschloch), sondern wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Google entwertet Spam Links einfach und falls nicht gibt es ein Tool, mit dem man Links entwerten kann.​


Du hast es geschafft.

Nach knapp 10.000 Wörtern bist​ du nun am Ende dieses Beitrages angekommen. 

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir geholfen und ​du konntest das ein oder andere mitnehmen. Falls du noch Fragen hast, stelle die mir einfach in den Kommentaren, über Facebook oder per E-Mail.

PS: Falls du noch jemand kennst, der von diesem Artikel profitieren kann, teile doch den Artikel mit ihm 😉

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Klemens - April 27, 2017

Hey das ist wirklich ein Fetter Artikel, danke dafür 🙂

Du hast ziemlich zum Schluss von einem Tool gesprochen mit dem man Spamlinks entwerten kann!? Welches ist das? Ich hab vor kurzem für eine Seite ziemlich unschöne Backlinks bekommen 🙁

LG Klemens

Reply
    Matthias - April 27, 2017

    Hi Klemens,

    Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.
    Das Tool nennt sich Disavow Tool und wird von Google direkt bereit gestellt. Du findest es hier.

    Les am besten ein paar Artikel über den richtigen / besten Einsatz, bevor du los legst. 😉

    Beste Grüße,
    Matthias

    Reply
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