Backlinks aufbauen: OffPage SEO Guide – 6. Wochenreport der NSC 2017

Dieser Beitrag entsteht im Rahmen der Nischenseiten Challenge (NSC) 2017. Bei der NSC zeigen die Teilnehmer innerhalb von 13 Wochen ihre Strategien und Taktiken zum Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite. Dies hier ist der 6. Wochenreport (Themen sind Backlinkaufbau und OffPage SEO allgemein) und alle bisherigen Beiträge können hier gefunden. Wer mich (Matthias von Vivacecaviar) noch nicht kennt, erfährt hier etwas mehr über mich.

Die Inhalte der letzten zwei Wochen waren meiner Meinung nach unglaublich wertvoll und haben immense Auswirkungen auf den Erfolg jeder (Nischen-)Seite. Daher hier noch mal eine kleine Zusammenfassung, bevor wir mit dem Inhalten dieser Woche - Backlink Aufbau und OffPage SEO - beginnen:

Wir haben in diesem Beitrag u.a. gelernt wie man mit einem einfachen Trick die Bounce Rate (von 81,37% auf etwa 50%) sowie Verweildauer (von etwa 5 Minuten auf über 10 Minuten) sehr deutlich verbessert. Diesen "Trick" kann jeder innerhalb von zwei Minuten anwenden.

Zudem habe ich euch ausführlich gezeigt, wie ich die meisten meiner klassischen "Test" - Nischenseiten aufbaue um eine hohe CTR (Click-through-rate) auf Amazon zu erreichen und gleichzeitig die Intention des Lesers perfekt zu erfüllen. (Hier noch mal der Hinweis, dass ihr bei der Verwendung des Wortes "Test" aufpassen müsst, wenn ihr nicht wirklich eigene Tests durchführt.)

Warum ein Header Bild so wichtig ist und wie auch du so ein Bild innerhalb von 2 Minuten erstellst, erfährst du hier

Letzte Woche habe ich dann einen sehr ausführlichen OnPage SEO Guide veröffentlicht, der scheinbar sehr gut ankam. In dem Beitrag habe ich Themen wie URL Struktur, Aufbau einer Silo Struktur, Verwendung der Überschriften und vieles mehr angesprochen.

Wie man sehen kann, haben diese beiden Beiträge bisher die mit Abstand meisten Wellen geschlagen. Und ich bin sicher, dass dieser Beitrag in der selben Liga spielen wird.

So, fangen wir den Inhalten für diese Woche an.

Auch hier möchte ich wieder eine Warnung aussprechen: Alles was ich hier schreibe basiert auf eigenen Erfahrungen, sowie Inhalten die ich auf anderen Blogs oder in meiner Mastermind Gruppe aufgeschnappt habe. Alles hier ist nur meine eigene Meinung und ich freue mich über jeden, der eine andere Meinung vertritt. Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und bin weit davon entfernt perfekt zu sein.​ Also setzt die hier vorgestellten Strategien nicht blind um (vor allem wenn ihr noch wenig Erfahrung habt!), sondern recherchiert selbst gründlich und macht euch eigene Gedanken dazu!

Gerade Anfänger müssen vorsichtig sein. Um seine Seite zu gefährden sollte man immer die Google Richtlinien einhalten. Die hier vorgestellten Richtlinien, sind meist nicht 100% mit diesen Richtlinien konform und können zu einer Abstrafung eurer Seite führen.

Vieles was ich hier vorstelle, findet ihr noch mal ausführlicher in meiner Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides, die jedem Newsletter Abonnent kostenlos zur Verfügung steht.

Genug geschwafelt. Los geht's!

Backlink Grundlagen

Was sind Backlinks überhaupt?

Backlinks sind simpel Links die andere Seiten auf eure Seite setzen. Im ersten Satz dieses Beitrages, habe ich z.B. einen Link zur Nischenseiten Challenge eingebaut. Dies ist ein Backlink für diese Seite.

Backlinks müssen aber nicht unbedingt Texlinks (wie in diesem Beispiel) sein, sondern man kann auch Bilder und andere Elemente (z.B. Buttons) als Linkquelle benutzen. Neben dem einen Backlink findet ihr in dem Bild auch noch zwei interne Links auf andere Unterseiten / Beiträge meines Blogs. Diese interne Links sind wichtig für OnPage SEO (siehe meinen letzten Beitrag), haben aber an sich nichts mit OffPage SEO und "Backlinks" zu tun.

Bonus für Newsletter Abonnenten

Ich werde in den kommenden Tagen über meinen Newsletter noch ein paar zusätzliche Quellen für Backlinks nennen. Diese sind eher unbekannt, kostenlos und relativ ordentlich.

Generell versuche ich meinen Newsletter Abonnenten exklusive Inhalte zu bieten und diese Tipps gehören zu den exklusiven Inhalten.

Braucht man Backlinks um zu ranken?

Hier könnte man ewig diskutieren.

Google sagt, dass die Bedeutung von Links abnimmt und andere Rankingfaktoren wichtiger werden.

Ich (und viele andere) halten das für Schwachsinn​ und sind davon überzeugt, dass Backlinks immer noch der wichtigste Rankingfaktor sind (und es auch noch in absehbarer Zukunft bleiben werden).

Meiner Meinung nach, ist es schwer bis unmöglich nur mit OnPage Optimierung eine Domain für ein umkämpftes Keyword zu ranken.

Wenn ihr also mit eurer Seite in Google ranken und so Traffic generieren wollt, dann kommt ihr um Backlinks nicht herum.

Grob gesagt versucht Google anhand der eingehenden Backlinks einer Seite die Stärke (und letztlich auch die Platzierung in den Suchergebnissen) einer Seite zu bestimmen. Für Google sind Backlinks schlicht ein Signal, dass eine andere Seite im Internet es für richtig empfand deine Seite zu verlinken. Daher muss deine Seite zumindest etwas taugen. Allerdings ist Backlink nicht gleich Backlink, wie wir nun sehen werden!

Was sind starke und was sind schwache Backlinks?

Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten leider.

Generell kann man sagen, dass Links aus dem Inhalt einer starken, themenrelevanten Seite am besten / stärksten sind.

Doch was meine ich mit "aus dem Inhalt"? Was bedeutet themenrelevant? Und wie erkenne ich, ob eine Seite "stark" ist?

"Aus dem Inhalt"

Google erkennt inzwischen die Platzierung eines Links.​ Ein Link der aus dem "Content" der Seite (wie z.B. das oben genannte Beispiel, wo ich aus dem ersten Satz des Contents verlinke) erstellt wurde, wird als wichtiger eingeschätzt als ein Link in der Sidebar oder im Footer. Falls möglich achtet also darauf, dass ihr Links im eigentlichen Inhalt der Seite / des Beitrages platzieren könnt. (Beim Linktausch, auf den wir später noch etwas genauer eingehen, also z.B. nicht Links in der Sidebar oder dem Footer tauschen sondern direkt im Content.)

"Themenrelevant"

Themenrelevanz ist im Prinzip einfach erklärt. Desto mehr Themenrelevanz desto positiver wirkt sich der Link auf euer Ranking aus. (Dennoch sollten auch stark themenrelevante Links einigermaßen stark sein. Es lohnt sich also (aus mehreren Gründen) nicht einfach zehn weitere Domains zu registrieren, dort etwas Content online zu bringen und dann von dort auf eure Seite zu verlinken. Ihr habt zwar zehn themenrelevante Links (ohne jegliche Stärke) aufgebaut, doch diese bringen euch null.)

Wenn ihr eine Seite über Akku Heckenscheren habt, dann ist ein Link von einer weiteren Seite, die auch über Akku Heckenscheren handelt sehr relevant für euch.​

So eine perfekte Relevanz werdet ihr aber selten finden. 😉

Aber vielleicht könnt ihr einen Gastbeitrag (auch das Thema Gastbeiträge schauen wir uns noch genauer an) auf einem Blog rund um das grobe Thema "Garten" platzieren. Google erkennt, dass "Garten" und "Akku Heckenschere" irgendwie zusammen passen und wertet diesen themenrelevanten Link stärker. Zudem helfen solche themenrelevante Links Google zu erkennen, für welche Themen eure Seite ranken will. (Das ist vor allem hilfreich, wenn ihr ein breites Portal habt das mehrere Themen in mehreren Silos abdeckt.)

Relativ häufig ist aber nicht mal so eine grobe Relevanz möglich. Doch auch hier gibt es einen Trick.

Nehmen wir an, dass wir auf einem "Produktivitäts-Blog" einen Gastbeitrag platzieren können. An sich ist das Thema "Produktivität" nicht relevant zu unseren geliebten "Akku Heckenscheren". Doch nun können wir schlicht einen Beitrag schreiben, der gut zu dem Thema "Produktivität" passt und dennoch über "Akku Heckenscheren" handelt.

Konkret könnten wir also z.B. folgenden Artikel schreiben:

Obwohl ich das Heckenschneiden hasse, erledige ich es dank dieser Strategie ohne zu prokrastinieren

Jeder Gartenbesitzer kennt das Problem: Es ist Frühling, die Hecke wird länger und länger und die Kommentare der lieben Frau über die Länge der Hecke häufen sich. Blablabla

Zum Glück habe ich eine Strategie gefunden, die mich wie ein Roboter zu meiner Akku Heckenschere greifen lässt und das Problem Hecke aus der Welt räumt. Diese Strategie möchte ich nun im Detail mit euch teilen!

Blabla. Ich plane konkret wann ich die Hecke schneiden will und halte mir den gesamten Tag frei. Am Tag davor gehe ich absichtlich nicht feiern, denn verkatert Hecken schneiden ist scheiße. Nachdem ich den Termin im Kalendar eingetragen habe, stelle ich eine automatische Wiederholung für alle sechs Monate ein. Blablabla

Blablabla. Sobald der Samstag gekommen ist, zwinge ich mich schlicht und ergreifen meine Akku Heckenschere aus dem Schuppen zu holen und für zwei Minuten die Hecken zu schneiden. Meine Erfahrungen und zahlreiche Studien zeigen, dass man schlicht starten muss. Zwingt euch also einfach ohne jegliche Prokrastination ein paar Minuten anzufangen. Sobald ihr mal dabei seid, werdet ihr meist es schlicht fertig machen.

Ich denke dieser kurze Auszug zeig, dass man quasi jeden Beitrag für mehrere Themen (hier z.B. Produktivität und Hecken schneiden) zumindest einigermaßen relevant machen kann. Wenn ihr in dem Beitrag nun einen Link zu eurer Akku Heckenschere Seite unterbringt, ist das auf jeden Fall besser als wenn ihr einfach einen normalen Beitrag über "7 Tipps um deine Produktivität zu steigern" inklusive Link geschrieben hättet.

Long story short: Versucht immer irgendwie Themenrelevanz zu erzeugen. Euer Hauptkeyword sollte zumindest in einem Paragraph (bestenfalls relativ nah zu dem Backlink) vorkommen.

Okay, was ist nun ein "starker" Link?

Alleine darüber könnte man sicherlich einige Seiten schreiben. Daher versuche ich mich kurz zu halten.

Vereinfacht kann man sagen, desto einfacher es ist ein Link zu setzen und desto mehr ausgehende Links auf einem Portal sind, desto schwächer. (Da Google erkennt, dass jeder einen Link setzen kann und der Linkjuice zusätzlich auf alle verlinkten Domains aufgeteilt wird.)

Folgendes sind schwache Links (auf die meisten gehen wir später noch genauer ein):

  • ​Webverzeichnisse
  • Blog Kommentare
  • Forenlinks
  • Web 2.0 Links
  • Links von Linkschleudern (also Seiten die nur bestehen um auf andere Seiten zu verlinken)
  • Vieles mehr

Kurz noch ein Satz über "Linkschleudern": Diese Domains erkennt man darin, dass viele Beiträge nur grob zum Blogthema passt (also z.B. wenn ein Gartenblog über Kredite schreibt) und dass viele Beiträge ausgehende Links zu einer oder mehreren unbekannten (Nischen-)Seiten haben. Grob gesagt, die Beiträge machen eigentlich keinen Sinn und wurden nur wegen den ausgehenden Links verfasst.

Desto mehr starke Domains auf eine Seite verlinken desto besser. (#logisch) Also testen wir mal eine Domain auf ihre "Stärke".

Sprich wenn wir die Stärke der Domain vegetation-daheim.info bestimmen wollen, schauen wir uns vor allem an, welche Domains auf vegetation-daheim.info verlinken und wie stark diese Domains an sich sind. 

Dazu gibt es einige Tools, die uns das Leben deutlich vereinfachen. Kostenlos wären z.B. Seokicks oder Majestic (allerdings nur beschränkt nutzbar) während Ahrefs mein bevorzugtes kostenpflichtiges Tool ist.

Hier kopieren wir einfach die zu testende URL (z.B. vegetation-daheim.info) und starten die Analyse.

Ich persönlich schaue am Anfang vor allem auf den IP-Pop (Seokicks) bzw. Verweisende IPs (Majestic). Hier sehen wir also schlicht, welche Seiten auf vegetation-daheim.info verweisen. Um es einfach zu sagen: Desto mehr, desto besser. Hier ist es aber schwer einen Richtwert zu finden, da beide Dienste meist nicht alle Backlinks finden und es auf die Qualität der verweisenden Domains ankommt.

Nachdem wir wissen, wie viele Domains auf eine Seite verlinken geht es nun um die Qualität dieser Domains. Auch hier gibt es keinen geheimen Tipp. Letztendlich schaue ich mir einfach an, um welche Art von Backlinks es sich handelt.

Wir sehen, dass die Domain einen IP-Pop von 77 hat. Das ist an sich gut.

Wenn wir uns aber mal die ersten Backlinks anschauen, sehen wir schnell, dass diese relativ schwach sind. Es handelt sich hier einfach um Verzeichnisse, in die sich jeder eintragen kann.​

Scrollen wir jedoch etwas weiter runter, sehen wir, dass die Seite Links von einigen Gartenblogs hat, was positiv ist. Ohne jetzt jeden Link im Detail angeschaut zu haben, sind diese Links wahrscheinlich meist Blogkommentare (und sonstige schwache Links) und nicht aus dem Content heraus. Daher sind auch diese Links nicht super stark.

Screenshot von seokicks.de

Wenn wir die Seite mal besuchen sehen wir aber, dass die Seite noch aktiv ist und regelmäßig neue Beiträge postet. Diese Beiträge sind themenrelevant und dienen nicht nur dazu Links zu verkaufen. Es handelt sich also (zumindest auf den ersten Blick) um einen guten, aktiven, themenrelevanten Blog.

Alles in allem ist die Domain (ohne sie im Detail analysiert zu haben) also ordentlich (sprich mittelmäßig stark) und ein Backlink von dieser Domain würde nicht schaden. Für unsere Akku Heckenschere Seite wäre so ein Link auf Grund der Themenrelevanz sogar noch interessanter.

Um ehrlich zu sein, braucht man für das Bewerten von Links schlicht Erfahrung. Ihr werdet als anfangs einige Domains falsch einsetzen. (Zumindest erging es mir am Anfang so.)

Hier eine grobe Checkliste mit der man einschätzen kann, ob eine Domain stark ist:

  • Domain ist themenrelevant
  • Domain hat hohen IP-Pop
  • Backlinks der Domain bestehen nicht nur aus schwachen Links
  • Domain hat Backlinks aus dem Content von (themenrelevanten) Seiten
  • Domain ist noch aktiv und sieht lebendig aus
  • Domain schreibt themenrelevante Beiträge ohne Links auf externe Seiten (ist also keine Linkschleuder)

Was ist ein Anchor Text?

Schlicht und ergreifend der Text, mit dem auf eine Seite verlinkt wird. Im HTML Code ist es der Teil zwischen den beiden <a> Elementen: <a href="http://www.url.de">Anchor Text</a>

In diesem Beispiel wäre der Anchor Text also "Nischenseiten Challenge (NSC) 2017".

Die Bedeutung und die optimale Gestaltung des Anchor Textes schauen wir uns nun im Detail an.

Optimaler Anchor Text

Wenn wir selbst keine Backlinks setzen und ausschließlich andere Seiten auf uns verlinken, weil unser Content verlinkenswert ist, haben wir eigentlich keinen Einfluss auf den Anchor Text. (Schließlich verlinken fremde Webmaster auf unseren Content.)

In der Regel ist es aber vor allem bei Nischenseiten so, dass man keine Backlinks bekommt sondern diese selbst aufbaut (und dementsprechen Kontrolle über den verwendeten Anchor Text hat). Daher hier nun ein paar Worte über den optimalen Anchor Text.

Grob gesagt: Übertreibt es nicht, vermeidet "Überoptimierung" und setzt einen "natürlichen" Anchor Text.

Folgende zwei Artikeln von Matt Diggity (krasser Typ!) sollte sich jeder durchlesen. Im Prinzip werde ich einfach Teile davon ins Deutsche übersetzen, wenn ihr also Englisch könnt, dann lest diese Artikel:

​How you should start choosing your anchor text

Choose your anchor text like a pro

Okay, hier nun ein kleine Zusammenfassung auf Deutsch. 🙂

Zunächst mal eine grobe Übersicht für eine Seite die auf "Akku Heckenschere Test" optimiert, an die ihr euch halten könnt:

  • 10% - Harter Anchor Text ("Akku Heckenscheren Test", "Akku Heckenscheren im Test" etc.)
  • 25% - Soft Anchors + Synonyme ("Akku Heckenscheren im Vergleich", "Übersicht von einigen aktuellen Heckenscheren")
  • 50% - URL / Brand Anchor bei Seiten die nicht EMD oder PMD sind (z.B. Gartencenter.de)
  • 15% - sonstige Anchor (z.B. "hier","dort", "auf dieser Seite")

Was soll ich machen, wenn ich eine EMD / PMD nutze?

Gute Frage. Reduziere die URL Anchors und mische mehr "Sonstige" und "Softe" Anchors mit rein. Das wäre meine Empfehlung.

Das ist allerdings relativ simpel gedacht. Man kann hier noch einen Schritt weiter gehen und schlicht die Anchor Text Verteilung der derzeit rankenden Seiten kopieren. Schließlich zeigt uns Google ja, dass deren Anchor Text Verteilung gemocht wird.

Am besten nutzt ihr für diesen Schritt Majestic oder ahrefs. Scheinbar kann man diesen Schritt nicht mehr mit dem kostenlosem Konto von Majestic durchführen. Hier könnte euch ein Group Buy* helfen günstig Zugang zu den Tools zu erhalten.

Konkret schauen wir nun einfach, welche Seiten in Google für "Akku Heckenscheren Test" ranken und wie deren Anchor Text Verteilung aussieht. Ihr solltet folgendes sehen:

Wir sehen also den Anchor Text und wie häufig dieser vorkommt ("Verweisende Domain"). Diese Daten exportieren wir und spielen damit etwas in Excel rum. So sehen wir, wie oft die einzelnen Kategorien bei dieser Domain als Anchor benutzt wurden:

Den Vorgang wiederholen wir einfach für alle Seiten in den Top 5 (falls dort viele größere Portale mit Unterseiten, die kaum Backlinks haben, ranken, würde ich die Auswahl ausweiten, sodass ihr möglichst viele EMDs / klassische kleine Nischenseiten mit drinnen habt). Unser Ergebnis könnte dann so aussehen:

So, jetzt wissen wir also welches Anchor Text Verhältnis in unserer Nische offensichtlich funktioniert. Dieses können wir jetzt benutzen um die Backlinks, die wir im nächsten Schritt aufbauen werden, mit den passenden Anchors zu versorgen. (Achtet darauf, dass ihr die Kategorie "Hartes Keyword" eher bei richtig starken Backlinks benutzt!)

Hier noch ein paar Tipps zu den Anchor Texten:

​Nutzt den selben Keyword Anchor NIE doppelt. (Eigentlich selbsterklärend)

Wie wahrscheinlich ist es, dass mehrere externe Webmaster unabhängig voneinander eure Seite mit dem exakt selben, keywordrelevanten Anchor Text verlinken? Relativ unwahrscheinlich. Unser Ziel ist es, dass alles natürlich aussieht. Ich denke dieser Tipp ist simpel und einfach umsetzbar.​

Also benutzt "Akku Heckenschere Test" nur ein Mal als Anchor und nutzt stattdessen Sachen wie "Heckenscheren mit Akku im Test" etc.

Achtet auf eure URL in Kombination mit dem Anchor Text um Überoptimierung zu vermeiden.

Ihr wollt mit heckenschere-test.de/akku-heckenschere-test für Akku Heckenschere Test ranken. Wenn ihr jetzt noch einige Anchor mit "Heckenschere" und "Test" setzt, wirkt es unnatürlich und "überoptimiert". Daher hier besonders vorsichtig sein!

Der Anchor Text sollte schlicht gut und sinnvoll klingen

Es gibt im Internet viele Seiten über Akku Heckenschere Test, die euch weiterhelfen.

Es hilft sich vorher zu informieren und Seiten auf denen Akku Heckenscheren getestet und miteinander​ verglichen werden anzuschauen.

Ich denke die beiden Beispiele zeigen was gemeint ist. Vermeidet Beispiel 1 und versucht eher in die zweite Richtung zu gehen.

Benutzt Synonyme

Google ist bei manchen Sachen nicht dumm. Synonyme sind z.B. so eine Sache. Nutzt also einfach Synonyme um euer Anchor Text Verhältnis natürlicher aussehen zu lassen.

Was ist wenn das Anchor Text Verhältnis der Konkurrenz super aggressiv ist?

Dann nutzt erstmal ein moderateres Anchor Text Verhältnis und schaut wie ihr rankt. Wenn ihr besseres OnPage sowie mehr starke Links als eure Konkurrenz habt​ und dennoch nicht rankt, dann könnt ihr euer Anchor Text Profil nach und nach aggressiver (sprich mehr Keywordrelevante Anchors) gestalten.

Ändert nie einen bestehenden Anchor Text

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Webmaster der einen Link auf eure Seite gesetzt hat den Anchor Text nachträglich ändert? Sehr unwahrscheinlich.

Daher ändert den Text eines Linkes nie, sondern löscht stattdessen den Link oder baut schlicht mehr Links (mit passenden Anchor Texten) auf um das Anchor Text Verhältnis zu verbessern.​

So, jetzt wo wir uns die Grundlagen etwas angeschaut haben, grob zwischen starken und schwachen Links unterscheiden können und sogar wissen, worauf es bei den Anchor Texten ankommt, geht es nun daran Backlinks aufzubauen.

Grundlegendes zum Backlinkaufbau

Bevor wir allerdings tatsächlich Links aufbauen, doch noch mal ein paar Sätze.

Das wichtigste ist, dass die Backlinkstruktur eurer Seite natürlich aussieht. Da ihr allerdings auf "natürliche" Weise nur relativ schwer Links erhaltet, geht es vor allem darum die aufgebauten Backlinks zumindest natürlich aussehen zu lassen.​

Daher baue ich Links immer langsam in verschiedenen Stufen auf. Im nächsten Abschnitt lernen wir die verschiedenen Stufen kennen.

Obwohl Backlinks enormen Einfluss auf das Ranking haben, müsst ihr inzwischen etwas Geduld mitbringen. (Allgemein sind die meisten hier viel zu ungeduldig. "Ich habe vor 8 Minuten einen starken Link gesetzt und mein Ranking ist um 2 Plätze gesunken. Soll ich den Link entfernen?" Sowas ist Quatsch. Chillt einfach und macht kontinuierlich, langsam weiter.) Es dauert teilweise Wochen bis man die Auswirkungen eines starken Linkes merkt. Manchmal bewirkt auch ein starker Link nichts (vor allem wenn es OnPage Probleme gibt). Also erwartet nicht zu viel und denkt langfristig.

Google sollte zudem nie erkennen, dass ihr die Backlinks aufgebaut habt. Achtet also darauf, nie offensichtliche Zeichen (auch Footprints genannt) zu hinterlassen, die Google zeigen könnten, dass der Backlink von euch gesetzt wurde. 

No-Follow vs. Do-Follow

Man kann Google sagen, dass ein ausgehender Link nicht gewertet werden soll indem mal rel="nofollow" verwendet. Dieser Link wird dann von Google angeblich nicht "gezählt" (und leiten keinen Linkjuice weiter), allerdings gibt es Tests, die zeigen dass auch No-Follow Links sich positiv auf das Ranking ausliefern.

Zudem ist es super auffällig, wenn ihr nur Do-Follow Links habt. Daher achte ich vor allem bei schwachen Links (z.B. Blog Kommentare, Foren) nicht drauf, ob es sich um einen Do-Follow oder No-Follow Link handelt. So stelle ich sicher, völlig natürlich auch ein paar No-Follow Links aufzubauen. Starke Links sollten natürlich Do-Follow sein.

WICHTIG: Trackt alle aufgebauten Links

Ihr solltet immer wissen, wie viele Links jeder unterschiedlichen Art ihr mit welchem Anchor Text aufgebaut habt.

Nehmt dazu einfach eine Excel und notiert das Datum, die ausgehende URL (z.B. test123.de/hallo), die ausgehende Root URL (z.B. test123.de; bei Startseiten Link ist diese doppelt), Ziel URL (z.B. deineSeite.de/hallo), Ziel Root URL (z.B. deineSeite.de), Art des Links (Blog Kommentar, Forenlink, Gastartikel), Art des Anchor Textes (URL, Hartes Keyword, Sonstiges etc.) sowie den Anchor Text (z.B. "Akku Heckenscheren im Test").

Dieser Überblick ist unheimlich wichtig. Ihr wisst genau wie ihr beim Linkaufbau steht und wie euer Anchor Text Verhältnis ist. Sobald ihr mit der Seite rankt, könnt ihr das Ergebnis dann super einfach duplizieren und weitere Seiten in der Nische ranken. Zudem lernt ihr so grob, welche Links welche Auswirkungen haben etc.

PS: Wenn eure Konkurrenz die Links nicht versteckt hat, könnt ihr euch beim Backlinkaufbau auch stark an der Konkurrenz orientieren. Ahrefs und Majestic sind hier eure besten Freunde.​

Soll ich auf die Startseite oder auf Unterseiten verlinken?

Was ist hier natürlich? "Natürlich" ist hier meiner Meinung nach, dass die Startseite viele Links erhält, aber auch die Unterseiten einige Links erhalten.

Achte also darauf, dass du auch auf Unterseiten Links aufbaust. Wenn du die Silo Struktur verwendest, sollte die Hauptseite am meisten Links erhalten, aber auch die Unterseiten einige. Dank der Silo Struktur verteilt sich der Linkjuice schön über dein Silo.

Warum "schwache Links" super wichtig sind

Ich starte mit meiner legendären Akku Heckenscheren Test Seite. Innerhalb einer Woche baue ich hunderte Links von relativ starken Domains auf. Ich fühle mich wie ein Rockstar. Doch Google mag die Seite nicht und ich ranke nicht mal Ansatzweise. 🙁 Warum?

Zunächst einmal gibt es die sogenannte "Google Sandbox". Das beschreibt schlicht, dass Google neue Seiten meist einige Wochen / Monate auf Seite 2 - 5 zappeln lässt bevor die Seite überhaupt für Seite 1 in Betracht gezogen wird.

Ein weiterer Grund ist es, dass es extrem unnatürlich ist, dass eine Seite extrem viele starke Backlinks in kurzer Zeit bekommt. (Es gibt Sonderfälle wo Inhalte oder Ideen viral gehen, aber darauf gehen wir gleich ein.)

Google denkt also (zurecht), dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. 

Um es natürlicher für Google aussehen zu lassen, sollte man seine Seite so aufbauen, wie es ein Geschäftsbesitzer der keine Ahnung von SEO hat tun könnte. Um es einfacher zu machen nennen wir den Geschäftsbesitzer Bo (kurz für Business Owner; es gibt sicher eine bessere Übersetzung als "Geschäftsbesitzer" für Business Owner)

Nachdem man die Domain an sich also online gebracht hat, würde Bo wahrscheinlich Social Media Profile (Facebook etc; mehr dazu gleich) aufbauen. Im Anschluss würde er seine Freunde einladen und so etwas Interaktion (Likes, Followers etc.) generieren.

Nun würde er versuchen sein Geschäft zu vermarkten und über das Internet bekannt zu machen. Hier könnte Bo zum Beispiel Blog Kommentare, das Gute-Frage-Portal oder Foren als Marketing Kanal verwenden.

Leute beginnen aufs Bo Geschäft aufmerksam zu werden und sprechen vermehrt in den sozialen Medien über Bo. Langsam baut sich ein Trend auf und die ersten Seiten sprechen über Bo's Business und verlinken seine Domain.

Bo geht Viral. Es kommen viele neue Links relativ schnell rein. Google erkennt diesen Anstieg an Links, denkt aber, dass dies völlig natürlich ist. Schließlich ist Bo's Webseite schon mehrfach im Internet verlinkt und schlägt in den sozialen Medien Wellen. Google beschließt Bo zu mögen und rankt seine Seite immer weiter oben, da Bo auch OnPage ordentliche Arbeit geleistet hat.

Ich hoffe diese kurze Geschichte hat euch gezeigt, worauf es ankommt. Google muss euch glauben, dass die Seite völlig natürlich die Links aufgebaut hat und da kein SEO Künstler am Werk ist.

Daher ist es schlicht nicht realistisch, dass eine Seite plötzlich massenhaft starke Links hat ohne noch mehr schwache Links und unzählige "Social Signals" (mehr dazu gleich) hat.

Aus diesem Grund müssen wir immer auch entsprechend für "schwache" Links (und Social Signals) sorgen, damit unser Linkmix natürlich aussieht. Zudem ist es nur natürlich, dass es eine Seite am Anfang viele schwächere, einfachere Links hat und dann nach und nach stärkere Links generiert.

Wenn ihr Bo's Geschichte gefolgt seid, wisst ihr welche Backlinks wir nun als erstes aufbauen werden: Social Media Profile

Social Media Profile

Social Media Profile sind super einfach in der Erstellung und werden euch im Ranking wahrscheinlich nicht viel voran bringen. Dennoch ist es einfach natürlich, dass eine Seite diese Profile hat. Also erstellt sie einfach für alle Seiten, die ihr ernsthaft ranken wollt.

Hier eine Übersicht an Profilen, die ihr erstellen könnt:

  • Facebook
  • Twitter
  • Google +
  • Youtube
  • Pinterest

Es gibt wahrscheinlich noch zahlreiche mehr. Googelt dazu einfach etwas.

Nutzt als E-Mail Adresse info@domain.de oder kauft euch auf Fiverr bei Bedarf fertige Profile oder E-Mail Adressen. Verlinkt von den Portalen auf eure Seiten und von eurer Seite aus dem Footer auf diese Portale. Alternativ könnt ihr sogar Links für eure Social Media Profile aufbauen, das ist allerdings schon sehr fortgeschritten.

Hier ein paar Beispiele:

Pinterest von Space Wallet <3

Twitter

Facebook

Google +

Achtet darauf, dass eure Profile aktiv und echt aussehen. Dazu könnt ihr zum Beispiel mit IFTTT dafür sorgen, dass ein neuer Blogbeitrag automatisch auch auf Facebook, Twitter etc. gepostet wird.

Social Signals

Dieser Schritt ist eher für Fortgeschrittene und kann von Anfängern ignoriert werden.

Nachdem wir die Sozialen Profile aufgebaut haben, ist es nur natürlich, wenn diese auch Interaktionen hervorrufen.

Hierfür nutze ich schlicht den Service PBNButler. Für jede neue Seite kaufe ich mir 300 Social Signals (150 Facebook Signals, 90 Twitter Signals und 60 Google + Signals). Zudem kaufe ich mir manchmal für jede neue (wichtige und oder vielversprechende) Unterseite ein paar Social Signals sowie hin und wieder bei erfolgreichen Seiten größere Pakete.

Pushen diese Social Signals das Ranking?

Wenn überhaupt dann nur minimal. Es sieht einfach natürlicher aus, die Seite wirkt autoritärer und man erzeugt etwas "Viralität". Letztendlich sind Social Signals vor allem eine Rechtfertigung für stärkere Links.

Kann man dies auch manuell machen?

Ehm sicherlich. Jedoch wahrscheinlich nur sehr mühselig. Oder man geht wirklich viral.

Gibt es noch andere Anbieter?

Davon bin ich überzeugt. Ich habe mit PBNButler nichts zu tun (bin nicht mal Affiliate für die), das ist einfach der Anbieter den ich bisher genutzt habe. Wahrscheinlich gibt es noch zahlreiche andere, die ähnliches anbieten.

Blog Kommentare

Bei den meisten Blogs (u.a. auch diesem hier) kann man ein Kommentar unter einem Beitrag und teilweise auch unter Seiten hinterlassen. Vor allem WordPress erlaubt es meist auch, den Kommentar mit einem Link zu versehen.

Schauen wir uns das kurz mal anhand von Beispielen an:

Kommentar von Ralph hier auf dem Blog. Sein Name linkt zu seiner Webseite

Typisches Kommentarfeld. Wie du siehst, kannst du unter Webseite deine URL eintragen. Dies zählt als Backlink

Wie ihr seht, wird der Name als Anchor Text genommen. Das ist gut, da so Überoptimierung vermieden wird (wenn ihr regelmäßig einen anderen Namen nutzt).

Wie stark sind Blog Kommentare?

Nicht stark. Auch hier geht es weniger um den Linkjuice oder darum unser Ranking zu pushen. Stattdessen zeigen wir Google schlicht, dass wir existieren. Ich nutze Blog Kommentare (und auch Gästebuch Einträge) oft um Google auf eine neu erstellte (Unter-)Seite aufmerksam zu machen.

Zudem bringen Kommentare als Nebeneffekt oft ein paar Besucher, was den Link für Google natürlicher aussehen lässt.

Wann und wie viele Blog Kommentare sollte ich setzen?

Ihr könnt die Blog Kommentare eigentlich immer setzen. Vor allem bei neuen Projekten und neu erstellten wichtigeren Unterseiten nutze ich sie sehr häufig.

Nach oben hin gibt es eigentlich keine Grenze, aber es sollte nicht unnatürlich wirken. Wichtiger ist, dass ihr es mit gleichbleibender Geschwindigkeit / Intensität macht. Es ist sehr unnatürlich, wenn ihr eine Woche 82 Blog Kommentare setzt, dann drei Wochen gar keine und dann wieder 140 Blog Kommentare. Also anfangs lieber weniger Kommentare konstant über mehrere Wochen aufbauen.

Generell versuche ich immer mal wieder (oder zumindest wenn ich die Gelegenheit sehe), einen Blogkommentar zu setzen. Da dies aber etwas nervig / zeitintensiv ist, habe ich das auch komplett outgesourct inzwischen. Konkret lasse ich für jeden neuen Beitrag 10 Kommentare setzen und immer wieder mal je nach Gefühl 10 Kommentare auf bestehende Seiten / Beiträge.

Wie finde ich geeignete Blogs?

Indem du einfach z. B. folgendes in Google eingibst:

  • [Dein Thema] + "Kommentar absenden"
  • [Dein Thema] + "Kommentar abschicken"
  • [Dein Thema] + "Blog"
  • ... und viele weiteren Kombinationen

Für unsere Akku Heckenschere Test Seite würde ich als Thema dann einfach "Garten" nehmen. Man sollte gerade bei diesem Thema relativ einfach hunderte potentielle Blogs finden. (Wer fleißig sein will, kann diese Blogs in einer Excel speichern und noch durch Majestic jagen und nach Trust Flow etc. sortieren.)

Bei den meisten Blogs sollte man einen Backlink in den Kommentaren platzieren können. Schwieriger ist es bei Zeitschriften und Zeitungen.

Eine weitere, einfache Möglichkeit ist es auch die Backlinks der Konkurrenz anzuschauen. Nutzt die oben genannten Tools um die Referring Domains der Konkurrenz zu sehen. Meist nutzen diese auch Blog Kommentare und ihr findet so eine Liste von Blogs, bei deinen euer Kommentar relativ wahrscheinlich freigeschaltet wird.

Tipps für Blogkommentare

Ein Kommentar lohnt sich nur, wenn der Kommentar auch wirklich mit Link freigeschaltet wird.

Daher achte ich bei Blogs darauf, ob hier auch wirklich die Kommentare mit Links freigeschaltet werden. Wenn kein einziger Kommentar einen Link hat, kann man davon ausgehen, dass auch dein Kommentar keinen Link geben wird.​

Es lohnt sich wirklich ein paar Minuten in den Kommentar zu investieren. Einfach nur "Cooler Artikel!" hinschreiben, wird meist nicht ausreichen um (mit Link) freigeschaltet zu werden. Daher lest den Artikel kurz durch und schreibt etwas sinnvolles hin. Das Internet ist voll von Spam und ihr solltet nicht dazu beitragen. Zudem könnt ihr euren ROI (Return on Investment) am einfachsten steigern, indem ihr eure Freischaltrate erhöht.

Die Wahrscheinlichkeit freigeschaltet zu werden ist höher bei frischen Artikeln. Wenn ein Artikel schon mehrere Jahre alt ist, wirkt es nicht nur für den Webmaster (der den Link freischalten muss) komisch, sondern auch Google könnte das als unnatürlich empfinden. (Natürlich sind ein paar ältere Blog Kommentare kein Problem. Nur man sollte nicht ausschließlich super alte Beiträge nutzen.)

Nutzt die Blog Kommentare nicht nur für eure Startseite, sondern auch für Unterseiten.

Tipps für Nischenseitebetreiber, die selbst dauernd Kommentare bekommen

Wenn ihr Kommentare auf eurer Seite erhaltet, deren Sinn nur darin besteht einen Link zu setzen, habe ich ein paar Vorschläge für euch.

Zunächst gebe ich jeden Kommentar frei, entferne aber den Link. (Man kann jeden Kommentar bearbeiten) So zeige ich Google, dass User mit meiner Seite interagieren, habe aber keinen zusätzlichen ausgehenden Link zu einem Konkurrenten.​

Wenn der Kommentar wirklich Mehrwert liefert und nicht auf einen Konkurrenten verlinkt wird, lasse ich den Link auch stehen.

Solche Kommentare zeigen, dass sich der andere Webmaster zumindest etwas mit SEO auseinander setzt. Befindet sich der Webmaster in einer Nische, in der ich auch vertreten bin, schreibe ich ihn einfach an und frage nach Kooperationsmöglichkeiten. Meist kann man so einen Linktausch abschließen oder sonst wie zusammen arbeiten.


Blog Kommentare sind also eine gute Basis um ein erstes Grundrauschen zu schaffen und Google zu zeigen, dass man existiert. Allerdings wird man in der Regel mit Blog Kommentaren (oder schwachen Backlinks allgemein) nicht alleine ranken können.

Eine weitere Linkquelle, die in keinem Backlinkmix fehlen darf sind die Forenlinks, welche wir uns nun als nächstes anschauen.

Forenlinks

Forenlinks sind relativ schnell erklärt: Man erstellt in einem Forum einen Beitrag, der einen Link zu deiner Seite enthält. Pluspunkte gibt es, wenn das Forum themenrelevant ist und viele User auf deinen Beitrag antworten.

Da dies relativ einfach machbar ist, gibt es sehr viele Leute die Foren nur als Linkquelle benutzen und nur zum spamen dort sind. Daher gibt es immer mehr Admins / Moderatoren die genau solchen Spam (zum Glück) verhindern.

Auch Forenlinks sind eher schwach, lassen aber die Seite natürlicher aussehen und bringen etwas Traffic. Hier mal ein kurzes Erklärvideo dazu:

Wie viele Forenlinks ich aufbaue

Hmm ich nutze Forenlinks wie im Video gesagt relativ häufig.

Spontan würde ich für eine neue Seite etwa 5 - 10 Forenlinks setzen. Sobald die Seite Potential zeigt, setze ich sie auch für neue Beiträge und Unterseiten sehr häufig ein.

Forenlinks kann man problemlos selbst setzen (siehe nächster Absatz), allerdings wird es ab einem gewissen Volumen echt stressig und zeitintensiv. Daher nutze ich einen externen Anbieter (siehe übernächsten Absatz) für meine Forenlinks.

Strategien um einen Forenlink zu setzen

Auch hier ist die Theorie simpel.

Sucht nach themenrelevanten Foren (indem ihr z.B. nach "Garten Forum" googelt), meldet euch dort an (am besten mit einer "normalen" E-Mail Adresse und nicht mit info@akku-heckenschere-test.de) und schreibt über einige Wochen einige relevante, gute Beiträge ohne jeglichen Link.

Sobald ihr ein gutes Standing im Forum habt, könnt ihr versuchen einen Beitrag mit einem Link auf eure Seite zu platzieren. Natürlich sollte dieser Beitrag nicht dumm geschrieben und offensichtlich nur für den Link erstellt sein. Der Beitrag muss natürlich wirken und der Link muss sinnvoll in dem Beitrag eingebaut sein. (Klingt einfacher als es ist)

Nun muss man hoffen, dass der Admin den Link nicht als Spam / Werbung wertet und den Beitrag samt Link stehen lässt.

Um ehrlich zu sein, ist das ganze relativ zeitaufwendig und es ist echt nicht einfach Forenlinks zu setzen. Daher habe ich auch diesen Schritt komplett outgesourct.

Forenlinks outsourcen

Ich persönlich war nie sehr erfolgreich damit Forenlinks aufzubauen.

Zum Glück gibt es hier viele Anbieter, die diesen Service für euch übernehmen können. Der größte Vorteil hier ist, dass man nur für wirklich gesetzte Links bezahlen muss (sprich wenn ein Link nicht freigeschaltet oder gelöscht wird, muss man nichts bezahlen). Der Nachteil ist allerdings, dass man zahlen muss. 😉

Leider gibt es sehr viele schwarze Schafe in der​ Branche die Forenlinks völlig überteuert anbieten. Es ist meiner Meinung nach eine Frechheit, einen Forenlink für mehr als 15 Euro zu verkaufen. Teilweise werden auch irgendwelche "Premium Forenlinks Made in Germany" für 30+ Euro angepriesen. Super lächerlich sowas und mich regt das echt auf.

Hier werden unwissende Nutzer von totalem Quatsch überzeugt und am Ende bekommen sie einen stinknormalen Forenlink.

Ein Forenlink ist super simpel und es gibt hier schlicht keine Extras die sich lohnen oder einen höheren Preis rechtfertigen würden.

Zum Glück habe ich inzwischen einen sehr guten Anbieter gefunden, der mir gute Forenlinks für einen sehr fairen Preis (10 Euro pro Link) ​aufbaut. Gerne könnt ihr hier mit diesem Anbieter Kontakt aufnehmen.

Wie gesagt, es gibt sehr viele Anbieter. Aber bitte zahlt nie mehr als 12 Euro für einen Link!

So nachdem wir uns nun zwei Linkquellen, die ich sehr häufig und gerne nutze, angeschaut haben, beschreibe ich nun zwei Linkquellen die ich fast gar nicht benutze. (Was vielleicht ein Fehler ist!)

Artikelverzeichnisse / Presseverteiler etc.

Ich bin kein großer Fan davon. Früher (vor fünf Jahren) hatten die sicher ihren Zweck, inzwischen halte ich sie eher für sinnlos. Daher hier auch nur ein kurzer Absatz.

In der Regel sind es Verzeichnisse​, bei denen man seinen Blog relativ einfach eintragen kann. Da dies aber jeder macht, bieten diese Verzeichnisse meiner Meinung nach kaum noch Mehrwert für Google. Man findet in der Regel viele Seiten auf solchen Verzeichnissen, mit denen man schlicht nichts zu tun haben will (es sei denn, man versucht selber irgendwelche dubiosen Gambling, Pillen oder Erotikseiten) zu ranken.

Klar, kann man sich die Listen deutscher Artikelverzeichnisse herunterladen, durch Majestic jagen, die besten Verzeichnisse manuell anschauen und dann bei den wenigen guten Verzeichnissen einen Link setzen. Wie das geht beschreibt Moritz Merle in diesem Video hier relativ gut.

Es gibt auch Premiumverzeichnisse, bei denen man für einen Eintrag zahlen muss. Hier findet man auch manchmal gute Perlen, bei denen sich die Investition lohnt.

Wenn ihr googelt findet ihr sicherlich zahlreiche Strategien und Listen von Webverzeichnissen, sodass ihr auch diese Linkquelle gerne für eure Nischenseite nutzen könnt. Ich persönlich nutze diese Art von Links eigentlich gar nicht (mehr).

Screenshot von einer meiner Seiten. Verzeichnisse können helfen, doch ich ignoriere sie inzwischen

Web 2.0

Web 2.0 beschreibt grob gesagt, die kostenlosen Blogger Portale. Die bekanntesten Beispiele sind wahrscheinlich:

  • Blogger (von Google)
  • WordPress (nicht ganz das selbe WordPress welches du als Backend für deine Webseite nutzt)
  • Tumblr

Es gibt natürlich noch zahlreiche mehr.

Im Prinzip kann jeder sich auf der Plattform anmelden (achtet darauf eine E-Mail Adresse zu nehmen, die nicht mit euch in Verbindung steht) und sofort anfangen zu bloggen. (Man kann bei jedem Portal theoretisch unendlich viele Accounts erstellen übrigens. Vermeidet dabei aber Footprints!) Man erhält dabei keine eigene Domain, sondern nur eine Sub-Domain wie z.B. garten-heckenschere-test.blogspot.com.​

Das ganze ist komplett kostenlos, man muss nicht für die Domain oder das Hosting bezahlen. Zudem kann man hier viel individualisieren, die Seite komplett themenrelevant gestalten, mit gutem Content füllen und die Anchor Texts komplett selbst gestalten.

An sich ist das ziemlich cool, doch leider bringen euch Links von schwachen Seiten bekanntlich wenig (oder gar nix). Und diese Web 2.0 haben zwar eine starke Rootdomain, doch sind an sich sehr schwach.

Um ein Web 2.0 natürlich aussehen zu lassen, braucht man einiges an Content (schließlich ist es ja ein echter "Blog" den man hier erstellt). Früher habe ich hier teilweise einfach Spun-Content (ein Text wurde automatisch mit mehreren Synonymen erstellt und diese Synonyme wurden dann abwechselnd benutzt um mehr oder weniger "unique" Texte zu generieren) genommen, allerdings würde ich dieses Risiko heute nicht mehr eingehen.

Da man hier einiges an Zeit / Energie / Geld investieren muss um so ein Web 2.0 anzulegen und mit Content zu befüllen lohnt es sich in der Regel meiner Meinung nach nicht mehr, diese für die Backlinks aufzubauen.  

Bei sehr wettbewerbsintensiven Seiten kann es sich lohnen, diese dennoch aufzubauen. Vor allem wenn man dann für diese Web 2.0 Properties selbst noch Backlinks aufbaut um ihnen mehr Power zu geben. (Linkbuilding über mehrere Tiers / Stufen)

Generell schaden die Web 2.0 wenn man sie richtig aufbaut also auf keinen Fall. Allerdings stimmt hier der ROI in der Regel nicht.

Was sich allerdings lohnen kann, ist es ausgelaufene (expired) Web 2.0s zu nutzen, die einige starke Links haben. Diese lassen sich u. a. über scrapen finden und sind im Gegensatz zu PBNs bis auf den Content kostenlos. Mehr Informationen dazu findet ihr auf Google oder in diesem Artikel.

Es gibt wahrscheinlich noch viele weitere zugänglichen Quellen für diese "schwachen" Links. Falls euch noch was einfällt, schreibt einfach einen Kommentar hier. (Ich lasse auch den Backlink auf eure Seite stehen 😉 )

Nachdem wir uns angeschaut haben, wie man diese schwächeren Links aufbaut und nutzt, wird es nun Zeit ein paar Wörter über stärkere Links zu verlieren.​

Stärkere Links - Wie ihr sie findet und was ihr beachten solltet

Was stärkere Links sind, haben wir ja oben schon genauer definiert. In den kommenden Absätzen zeige ich euch einfach ein paar Quellen, über die man diese "stärkeren" Links aufbauen kann.

Benutzt aber immer auch euren gesunden Menschenverstand beim Linkaufbau! Auch wenn ihr euch einen Backlink für 500 Euro gekauft habt, heißt dies nicht, dass dieser Link auch wirklich gut. Nochmal: Teuer heißt nicht immer gut!

Ähnlich wie bei den Forenlinks gibt es auch hier massenhaft Anbieter, die euch schlicht über den Tisch ziehen.

Es wird Zeit für die "starken" Links

Gerade bei diesen stärkeren Links, solltet ihr lieber die Seite doppelt und dreifach anschauen. (Habt allerdings auch keine Angst davor Geld zu investieren!)

Achtet wie oben schon angesprochen bei stärkeren Links vor allem auf den Anchor Text. Hier sollte ein keywordnaher Anchor ​verwendet werden, allerdings nie einen Keyword Anchor doppelt verwenden und immer brav schauen, ob euer Verhältnis noch passt und nicht überoptimiert ist. Zudem sollte der Link Do-Follow und nicht als Werbung gekennzeichnet sein.

Setzt diese stärkeren Links nur auf Seiten, die solche starken Links verdient haben (durch ausreichend schwache Links) und wo es natürlich aussieht. Übertreibt es nicht und baut die Links lieber langsam über einen langen Zeitraum auf.

Fangen wir nun mit einer der schwersten Kategorien im Backlinkaufbau für Nischenseiten an, dem aufbauen von White Hat Links - also Links die mehr oder weniger den Google Richtlinien entsprechen und gegen die Google eigentlich nichts haben dürfte.

White Hat Linkaufbau

Hier stelle ich euch kurz einige Strategien vor.

Bis auf die Sache mit der Info Grafik, habe ich alles schon selbst versucht und war mit dem Ergebnis / ROI nicht zufrieden. Allerdings bin ich hier auch kein Experte und ich bin sicher, dass es funktionieren kann. (Allerdings muss man dazu wahrscheinlich relativ viele verschiedenen Ansätze testen um funktionierende zu finden.​)

Achja, ich bin kein Anwalt und habe keine Ahnung wann ihr die Grenze zur illegalen Werbung überschreitet. Recherchiert das also selbst, bevor ihr die Strategien testet.

(Leider muss ich solche Sätze schreiben um mich selbst abzusichern. Ich persönlich hatte mit den hier vorgestellten Strategien noch keine Probleme und kenne auch keinen der deswegen Probleme bekommen hat.)

Noch kurz zum Thema ROI: Vergesst nicht eurer Zeit einen Wert zu geben!

Viele Strategien hier sind quasi kostenlos und kosten nichts als Zeit. Allerdings ist eure Zeit auch wertvoll. Berechnet eure eigene Zeit mindestens mit 20 Euro pro Stunde!​ Wenn ihr zum Beispiel vier Stunden braucht um einen mittelmäßigen Link zu akquirieren, den ihr auch für 35 Euro einkaufen könntet, so hat sich das schlicht nicht gelohnt - auch wenn ihr 35 Euro gespart habt.

Gastbeiträge

Hier sucht man wieder passende Blogs und versucht irgendwie einen Gastbeitrag auf diesen Blogs zu veröffentlichen.

Mein Team hat hier folgende Strategie versucht:

Zunächst haben wir relevante Blogs aus unserer Nische in einer Excel notiert. Diese haben wir dann durch Majestic und ahrefs gejagt und so die Stärke der Blogs herausgefunden. 

Mein erster Gastbeitrag auf SiN

Im nächsten Schritt ist ein Freelancer die Blogs durchgegangen und hat geschaut, welche Blogs in der Vergangenheit Gastartikel gepostet haben und diese in der Excel markiert. (Schließlich sollten diese ja auch in der Zukunft der Idee einen Gastbeitrag zu posten theoretisch eher zugeneigt sein)

Nun ging es daran, diese Blogs anzuschreiben. Und hier wird es hart.

Am besten ist es, wenn ihr für jeden Blog eine wirklich individualisierte E-Mail ​versendet. Überlegt euch, wie ihr diesen Blog überzeugen könntet, euren Beitrag zu posten. Nur zu sagen "Hey, ich schreibe dir kostenlos einen 700 Wörter Artikel über Akku Heckenschere Test" wird wahrscheinlich nie zum Erfolg führen.

Versucht stattdessen euch in die Lage dieses Webmasters zu versetzen: Was würde euch überzeugen, einen Gastbeitrag auf eurem Blog zu veröffentlichen?

Vielleicht habt ihr selbst schon Gastbeiträge bei anderen großen, bekannten Blogs geschrieben, die bei den Lesern super ankamen? Vielleicht wurdet ihr einem bekannten Magazin gefeatured? Oder vielleicht könnt ihr sonst etwas bieten, was den anderen dazu überzeugen kann euren Gastbeitrag zu veröffentlichen? (Wie gesagt, nur kostenloser Content funktioniert selten.)

Ihr könnt auch schlicht eine "Aufwandentschädigung" anbieten. Auch das ist meist ein motivierender Grund.

Da es relativ aufwendig ist, für hunderte Blogs eine personalisierte Nachricht zu schreiben, haben wir einfach ein Outreach Tool (konkret Mailshake da es das super günstig mit Lifetime Zugang gab, gibt auch hier viele andere) benutzt und verschieden Templates getestet. Natürlich waren diese Templates individualisiert und etwas besser gemacht. Man sollte also in der Regel nicht auf dem ersten Blick erkennen können, dass es sich bei der E-Mail um ein Template handelte.

(Ich bekomme wöchentlich irgendwelche schlechte E-Mail Templates die irgendwas von mir wollen. Diese E-Mail werden sofort gelöscht. Versucht dies zu vermeiden!)

Wird die erste Nachricht nicht beantwortet, folgte automatisch ein Follow-Up.

Meiner Erfahrung nach funktioniert diese Strategie wirklich gut, wenn man selbst einen Blog oder ein Produkt hat. Ich konnte so z.B. schon mehrfach Gastartikel für Selbständig-im-Netz und andere bekannte Blogs verfassen. Bei Nischenseiten, vor allem wenn es "Test" Nischenseiten sind" ist es meiner Erfahrung nach deutlich schwerer.

Hier könnt ihr entweder versuchen über die pure Masse eure Erfolgschancen zu erhöhen oder indem ihr mehr Arbeit in individualisierte Anfragen investiert. (Zweiteres lohnt sich wahrscheinlich mehr.)

Ich werde diese Strategie auf jeden Fall noch weiter testen. Aber für Nischenseiten ist es meiner Meinung echt hart so gute Links durch die Platzierung von Gastartikeln zu gewinnen.

Falls ihr einen Gastartikel veröffentlichen dürft, dann nutzt die oben beschrieben Strategie um den Artikel sowohl für eure Seite, als auch für den Blog wo er veröffentlicht wird, relevant zu machen.

Fehlerhafte Links ausbessern

Diese Strategie ist eigentlich nicht dumm.

Hier besuchen wir einfach massenhaft andere Seiten unserer Nische und nutzen das kostenlose Chrome Plugin "Broken Link Checker"​ (es gibt wahrscheinlich auch hier noch kostenlose Alternativen) um fehlerhafte Links zu finden.

Finden wir einen Link der nicht mehr geht, so schreiben wir dem Webmaster eine Nachricht und informieren ihn darüber. Zudem schlagen wir ihn vor, dass er doch den kaputten Link mit einem Link zu unserer Seite ersetzen kann.

Noch besser klappt dies, wenn es sich um Ressourcen oder Linksammlung Unterseite handelt. Findet man z.B. eine Übersicht von allen Versicherungsmakler in Berlin und man ist selbst Versicherungsmakler in Berlin, so wird man relativ wahrscheinlich in die Liste aufgenommen - vor allem wenn man dem Webmaster noch Arbeit abnimmt und ihn über kaputte Links informiert.

Alternativ könnt ihr auch gleich nach solchen Linksammlungen / Übersichten suchen die zu eurer Nische passen und den Webmaster bitten euch aufzunehmen.

Bei den typischen Test Nischenseiten wird dies aber wahrscheinlich nicht sehr erfolgsversprechend sein. Habt ihr allerdings gute Inhalte (z.B. "10 Tipps um die Hecke schneller zu schneiden") so steigert diese eure Erfolgschance.

Ihr könnt das gerne mal probieren (vor allem wenn ihr keine klassische Test Nischenseite habt), aber auch hier glaube ich, dass sich der Aufwand schlicht nicht lohnt und der ROI nicht stimmt.

Info Grafiken

Ähnliches Spiel wie bei den Gastbeiträgen.

Wir erstellen eine coole Infografik zu dem Thema unserer Nische. (Hier ein Beispiel für eine gute Infografik, die etwas viral ging.) Im Anschluss machen wir Blogs aus unserer Nische auf diese Infografik aufmerksam und schlagen den Webmastern vor, diese auf ihrer Seite einzubauen. Wenn die Infografik wirklich genial ist, hat man damit vielleicht sogar Erfolg.

Allerdings bekomme ich meist nur super schlechte Template Emails wo mit irgendwelche super schlechten Infografiken angepriesen werden - mit der Bitte diese doch einzubauen und entsprechend zu verlinken. Ich hasse solche Anfragen.​

Da ich selbst keinerlei grafische Skills habe und mich diese Anfragen nerven, habe ich selbst das noch nie getestet.

Spontan halte ich hier die Erfolgschancen für gering, aber testet ruhig selber!

Es gibt auch viele Infografik Verzeichnisse, wo ihr eure Infografik posten könnt. Vielleicht lohnt es sich allein wegen den Verzeichnissen. Zudem habt ihr immer die Chance, dass eine gute Infografik viral geht und größere Zeitungen darüber schreiben.​

Kooperationen mit Herstellern

Kooperationen mit den Herstellern der Produkte die ihr testet sind super!

Sobald ihr rankt könnt ihr die Hersteller aller gut platzierten Produkte anschreiben und einfach so Kontakt aufbauen. Meist beglückwünsche ich die Hersteller einfach nur und frage, wie man die Kooperation ausweiten kann. (Größere Hersteller haben meist extra E-Mail Adressen für Blogger / PR Anfragen und ihr werdet vor allem mit den Marketingagenturen kommunizieren.)

Diese erste Kontaktaufnahme macht vieles später einfacher, daher nenne ich hier eigentlich nie konkrete Forderungen. In den weiteren E-Mail kann man dann nach Produktbildern, kostenlosen Produkte zum Testen und sogar nach Möglichkeiten einen Link zu platzieren fragen. (Schlagt z.B. ein cooles Testsieger - Siegel vor, welches sie auf ihrer Seite platzieren können.)

Bei kleineren Herstellern (oder Herstellern die nicht so wichtig für euch sind) könnt ihr auch nach extra Provision (zusätzlich zur Amazon Vergütung) fragen. Fragen kostet schließlich nichts.

Bleibt dabei einfach freundlich, professionell (nutzt z.B. nicht eure private, sondern eure info@domain.de E-Mail Adresse) und zeigt den Mehrwert den ihr liefern könnt klar auf. Es lohnt sich auch ein gutes aussehendes Media-Kit zu erstellen, sodass ihr noch professioneller wirkt.

Hier stimmt der ROI auf jeden Fall und ich empfehle diese Strategie jedem, der schon etwas Traffic mit seiner Nischenseite hat.

Dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass ihr wirklich einen Backlink erhaltet.

Damit verlassen wir den sauberen White Hat Bereich und tauchen etwas mehr in den Black Hat Bereich ein. Google mag die folgenden Strategien sicherlich nicht - allerdings funktionieren sie um Seiten zu ranken.

Backlinks kaufen

Schlicht und ergreifend der einfachste Weg um starke Backlinks aufzubauen. (Allerdings verstoßen wir hier klar gegen die Google Richtlinien.)

Es gibt hier einige deutschsprachige Portale (z.B. Blogatus* welches ich empfehlen kann, allerdings gibt es noch einige mehr), bei denen man einfach Backlinks kaufen kann.

Ich bin ein Technik-Noob, aber ich glaube, dass der Footprint bei den Portalen gering ist, wenn man sich nicht dumm (z.B. immer von den selben Domains auf all seine Seiten verlinken) anstellt.

Nischenseiten Einkommen

Legt bei Blogatus eine Kampagne, so könnt ihr die angebotenen URLs (inklusive geforderten Preis) direkt sehen. In der Regel werden euch sofort einige hundert URLs angeboten und auch hier sind mehr als 75% wahrscheinlich Schrott.

Da wir hier die URLs (sowie ein paar weitere Metriken) sehen, können wir nun die URLs analysieren und die Perlen raus picken.

Alternativ gibt es auch einige SEO Agenturen, die Backlinks verkaufen. Die meisten haben auch Excel Listen die sich euch nach der Unterzeichnung eines NDAs / Geheimhaltunserklärung zuschicken. Fragt einfach in den gängigen Gruppen nach und ich bin sicher ihr werdet von mehreren Anbietern kontaktiert. 😉 (Beachtet, dass die Agenturen deutlich teurer sind, da sie auch an dem Linkverkauf verdienen möchten.)

Wie man eine starke Domain erkennt, habe ich ja oben schon erklärt. Hier aber noch mal die Checkliste:

  • Domain ist themenrelevant
  • Domain hat hohen IP-Pop
  • Backlinks der Domain bestehen nicht nur aus schwachen Links
  • Domain hat Backlinks aus dem Content von (themenrelevanten) Seiten
  • Domain ist noch aktiv und sieht lebendig aus
  • Domain schreibt themenrelevante Beiträge ohne Links auf externe Seiten (ist also keine Linkschleuder)

Achtet hier vor allem darauf, dass ihr keine Linkschleuder erwischt!

Leider ist es schwer einen allgemeinen, fairen Preis für die Domains festzulegen, da hier schlicht zu viele unterschiedlichen Kriterien zu bewerten sind.  Jede Domain ist ein Einzelfall und sollte als solcher auch einzeln bewertet werden.

Falls ihr Fragen zu den Preisen von Domains habt und nicht wisst, ob ein Preis fair ist, könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben und ich versuche euch (kostenlos und unverbindlich) weiter zu helfen.

Wenn ihr einen Backlink von der Domain kaufen wollt, dann wird dies direkt über die Plattform (bzw. die Agentur) abgewickelt. 

Tipps für den Kauf von Backlinks

Vieles habe ich wahrscheinlich schon gesagt, aber es lohnt sich manche Sachen zu wiederholen!

Gerade in den Facebook Gruppen gibt es viele Anbieter, die euch schlicht abziehen wollen. Schaut euch die Domain und den geforderten Preis genau an.

Schaut euch die Domain noch mal an und schlaft eine Nacht bevor ihr einen größeren Kauf tätigt.

Habt keine Angst Geld zu investieren. Ohne starke Backlinks ist es schwer / unmöglich zu ranken. Wenn ihr eure Hausaufgaben gemacht habt und die Domain gut aussieht, dann werdet aktiv.​

Kauft nicht zu viele Backlinks auf einmal. Es ist natürlicher, wenn die Backlinks über mehrere Wochen aufgebaut werden.

Achtet auf den Anchor Text! Seid hier nicht zu aggressiv.​

Startseitenlinks sind stärker (aber auch seltener / teurer) als Links von Unterseiten​. Desto weniger Ebenen zwischen der Startseite und eurem Beitrag stehen, desto besser. (Dumm gesagt, wie oft muss ich von der Startseite aus klicken, bis ich auf den Beitrag stoße?)

Verlinkt nicht nur auf die Startseite, sondern auch auf wichtige Unterseiten. (Allerdings sollte die Startseite die meisten Links bekommen. Nutzt Silostrukturen um den Linkjuice sinnvoll zu verteilen.)​

Macht Fehler, lernt von ihnen und werdet besser. Erfolgreich ist derjenige, der mehr Fehler gemacht hat. (oder so ähnlich)

Bei besonders starken Links, lohnt es sich auf diese Blog Kommentare und Forenlinks aufzubauen.

Haltet euch am Anfang von Zeitungen fern. Diese haben meist gute Metriken, aber ihr werdet bei der Seitenstruktur in der Regel super weit unten sein, es gibt zehntausende ausgehende Links und jeden Tag kommen hunderte Artikel hinzu, weshalb euch kaum Linkjuice erreicht.​ Zeitungen liefern also meiner Meinung nach eher Autorität / Trust als wirkliche Rankingpower.

Startet mit ein paar Links zwischen 30 bis 80 Euro und schaut einfach mal was passiert. Startet nicht gleich mit 800 Euro Links.


So das war es für den Kauf von Backlinks. Schauen wir uns als nächstes den Linktausch als Möglichkeit für den Backlinkaufbau an.

Linktausch

Bei einem Linktausch entscheiden sich zwei (oder mehr) Webmaster sich gegenseitig zu verlinken.

Ich verlinke also zu deiner Seite über "Benzin Rasenmäher Test" und du verlinkst auf meine "Akku Heckenschere Test" Seite. Easy. Wir beide haben volle Kontrolle über den Anchor Text, können uns aussuchen ob wir von der Startseite oder einem Artikel verlinken und die Links kommen von themenrelevanten, (hoffentlich) starken Seiten.

Was so schön und einfach klingt, ist auch wirklich so schön und einfach! 🙂 Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet:

Strebe einen Dreieckstausch an

Google mag es nicht, wenn zwei Seiten sich einfach gegenseitig verlinken. Man munkelt sogar, dass Google die Links weniger wertet oder sogar komplett entwertet (was ich persönlich nicht glaube).

Daher bindet eine dritte Seite in den Tausch ein. Entweder du oder der andere Webmaster hat mehrere Nischenseiten oder ihr sucht noch einen weiteren Webmaster für den Tausch.

Webseite A verlinkt auf B; B verlinkt auf C und C verlinkt auf A. Easy. Und Google denkt sich relativ wenig dabei.

Die Webseiten der Tauschpartner sollten gleich stark sein

Das schafft man in der Regel nie. Einer muss immer nachgeben. (Wenn die Unterschiede nicht zu krass sind, gib ruhig nach.)

Akzeptiere ruhig schwächere Links, wenn der Webmaster einen guten Eindruck macht und du ihm zutraust in der Zukunft weitere Links für seine Seite aufzubauen. (Dies würde ja den Link zu deiner Seite stärken.)

Wenn deine Seite die schwächere ist, könntest du auch schlicht ein paar Euro anbieten um die Differenz auszugleichen. Alternativ kannst du auch anbieten einen extra langen, tollen Gastbeitrag zu schreiben oder Blog Kommentare für den anderen Webmaster aufzubauen. Sei kreativ!

Halte die ausgehenden Links auf deiner Startseite gering

Wie gesagt, sind Startseitenlinks am stärksten. Ich würde aber nicht auf mehr als drei andere Nischenseiten von meiner Startseite aus verlinken. Falls möglich, würde ich diese ausgehenden Startseitenlinks zu Tauschpartnern sogar auf einen beschränken. Achte also wirklich darauf, mit wem du deine Startseitenlinks tauscht!

Wenn du Links aus Artikeln tauscht, ist es weniger problematisch. Versuche allerdings Footprints zu vermeiden und tausche mit jedem Webmaster pro Seite nur ein Mal.​ Denk dran, laut Google sollte alles natürlich aussehen.

Partner für den Linktausch findest du übrigens in den gängigen Nischenseiten Facebook Gruppen. Wie gesagt, sei bei der Partnerauswahl lieber vorsichtig, aber nicht unnötig defensiv.

PS: Ein Tausch sollte fair sein. Also sei kein Arschloch und versuche nicht andere abzuziehen.​


Genug Links getauscht. Lass uns das große Mysterium "Private Blog Network" (PBN) angehen.

PBN

Ich könnte über PBNs noch mal 10.000 Wörter schreiben. Werde ich aber nicht.

Kurz (und stark vereinfacht) gesagt, sind PBNs ausgelaufene Domains mit relativ starken Backlinks. Diese werden wieder ​online gebracht, allerdings nur mit dem Ziel von diesen Seiten auf andere Seiten zu verlinken. Ihr kontrolliert also die linkgebende Domain zu 100%.

Diese Strategie ist gefährlich, Google hat PBN Benutzer massenhaft abgestraft und man liest quasi wöchentlich, dass PBNs bald nicht mehr funktionieren werden. Also sagt nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe. 😉

Allerdings scheinen PBNs immer noch sehr gut zu funktionieren (wenn man seine Footprints im Griff hat).

Wenn ihr euch in das Abenteuer PBN stürzen wollt, dann findet ihr online massenhaft Ressourcen dazu. ​Eine gute Anlaufstelle ist z.B.  dieser deutsche Blog und auch in meiner "Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides" (nur für Newsletter Abonnenten) findet ihr einiges dazu. (Wenn ich mich recht erinnere)

Bitte lest euch wirklich umfassend in das Thema ein - vor allem wenn ihr noch Anfänger seid. Aber experimentiert ruhig, es kann sich lohnen.


Ich hoffe diese Übersicht von "starken" Linkquellen hat euch weitergeholfen.

So, nun wird es Zeit den Beitrag endlich abzuschließen. Dazu schauen wir uns noch kurz Spam Links an.

Spam Links

Hier kann man es kurz machen:

Lasst die Finger von offensichtlichen Spam Links, Linkpyramiden oder sonstigen Sachen die zu gut oder zu billig klingen.

Es gibt keine Abkürzungen und Links mit schlechter Qualität wirken sich negativ auf euer Ranking aus. Fiverr Links taugen in der Regel nichts.

Kann ich mit Spam Links einen Konkurrenten "abschießen"?

Wahrscheinlich nicht. Spar dir das Geld.

Das ganze ist nicht nur moralisch verwerflich (du bist ein jammerndes Arschloch), sondern wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Google entwertet Spam Links einfach und falls nicht gibt es ein Tool, mit dem man Links entwerten kann.​


Du hast es geschafft.

Nach knapp 10.000 Wörtern bist​ du nun am Ende dieses Beitrages angekommen. 

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir geholfen und ​du konntest das ein oder andere mitnehmen. Falls du noch Fragen hast, stelle die mir einfach in den Kommentaren, über Facebook oder per E-Mail.

PS: Falls du noch jemand kennst, der von diesem Artikel profitieren kann, teile doch den Artikel mit ihm 😉

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OnPage SEO Guide

Dieser Beitrag ist der fünfte Wochenreport der Nischenseiten Challenge (NSC) 2017. In der von Peer Wandinger organisierten Challenge teilen u.a. fünf erfahrene Teilnehmer (ich bin einer davon) sowie fünf von Peer gecoachten "Neulinge" über 13 Wochen ihre Strategien für den Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite.

Eine Übersicht aller meiner bisherigen Beiträge für die NSC findest du hier und mehr über mich erfährst du hier.

Zu den meisten hier angesprochenen Themen findet ihr auch in der Übersicht der besten SEO Guides, die ich für Newsletter Abonnenten zusammengetragen habe, noch mal etwas ausführlicher erklärt.

In diesem Beitrag werden wir uns die gängigen OnPage SEO Themen wie URL Struktur, Überschriften, Keyworddichte und noch einige andere Sachen anschauen. OnPage SEO ist die Grundlage für euren Erfolg in den Suchmaschinen. Eine OnPage perfekt optimierte Seite ist viel einfacher in Google zu ranken und ein paar Änderungen / Optimierungen können eurer Seite schon ein deutliches Boost im Ranking geben!

Einige Sachen eignen sich für Anfänger nicht und wie immer gebe ich hier nur meine Meinung wider. Falls du anderer Meinung bist, freut mich das für dich.

Los geht es mit einer kurzen Wiederholung: EMD vs PMD vs Brand

URL Struktur: Das solltest du beachten

Kurze Zusammenfassung: EMD - PMD - Brand

In Woche 2 ging ich auf diese Thematik schon relativ ausführlich ein. Daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Bei EMDs (Exact Match Domain) entspricht der Domainname dem Hauptkeyword (z.B. akku-heckenschere-test.de), bei PMDs (Partial Match Domain) ist der Domainname dem Hauptkeyword sehr ähnlich (z.B. akku-heckenschere-testcenter.de) und bei einer Brand Domain ist nur ein grober oder sogar teilweise gar kein Zusammenhang gegeben (z.B. gartenwelt.de oder thewirecutter.com).

Aus SEO Sicht haben EMDs einige Vorteile (auch wenn Google das abstreitet) und sind meiner Erfahrung nach einfacher zu ranken. Allerdings ist es nicht so ganz einfach möglich die Seite thematisch zu erweitern, da es relativ komisch klingt wenn akku-heckenschere-test.de auch über Rasenmäher schreibt. (Allerdings sollte man es dennoch testen. Meist interessieren sich die User nicht wirklich für die URL.)

Anders verhält es sich bei einer Brand Domain. Hier ist es meist kein Problem die Seite thematisch unendlich zu erweitern, allerdings gibt es hier keine SEO / Rankingvorteile.

Anfänger fahren wahrscheinlich mit EMDs für die erste Nischenseite am besten, während erfahrene Nischenseitenbetreiber ruhig mehr in Richtung relevante Brand Domain gehen können.

URL Struktur der Unterseiten

Hier werde ich die NSC nutzen um auch mal andere Sachen auszuprobieren.

Bisher habe ich dir URL Struktur sehr einfach gehalten und einfach das Hauptkeyword benutzt. Das würde dann etwa so aussehen: www.domain.de/akku-heckenschere-test​

Damit zeigt man Google relativ klar, welches Keyword man hier angehen will und eine kurze URL wirkt einfach freundlicher auf den User.

Dazu habe ich einfach im WordPress Backend unter Einstellung -> Permalinks -> Beitragsname ausgewählt und diesen dann einfach unter Seite / Beitrag bearbeiten angepasst.

Während ich immer noch versuche die URL sehr kurz zu halten, werde ich jetzt aber testweise die Permalinks etwas weniger optimieren.

Konkret wäre die URL Struktur dann wie folgt: www.domain.de/akku-heckenscheren-im-test​

Hier ist die Struktur etwas natürlicher und man zeigt Google das Thema der Seite etwas feinfühliger, sodass es weniger "überoptimiert" aussieht. Manche empfehlen sogar, statt dem Hauptkeyword ein relevantes Synonym zu verwenden.

Ich habe diesen Ansatz schon mehrfach auf US-Blogs gelesen und werde ihn einfach mal selbst testen.

Bei einem Teil der Nischenseiten die ich im Rahmen der NSC 2017 aufbaue nutze ich den alten, "optimierten" Ansatz und bei den anderen Seiten nutze ich die natürlichere Variante mit längeren URLs die teilweise auch Synonyme enthalten.

Grundlagen einer erfolgreichen Silostruktur

Der Begriff "Silo" schwirrt schon seit einigen Jahren auf diversen Online Marketing Blogs durch die Gegend. Es ist ein etwas komplexeres Thema, mit vielen Feinheiten. In meiner "Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides" (erhält jeder Newsletter Abonnent) findet man wie schon erwähnt auch noch einige tiefergehende Anleitungen zu dem Thema.

Ich selbst teste noch verschiedene Herangehensweisen, sehe aber generell viel Potential in der Silostruktur. Wer nur eine auf ein Thema fokussierte Nischenseite betreibt und vorerst nicht plant, diese zu erweitern, kann das Thema hier eher überfliegen.

Im Prinzip beschreibt man hier die Organisation themenrelevanter Inhalte in sogenannten Silos. Eine kleine Grafik dazu:

Auf dem Bild siehst du zwei "Silos" - WordPress Hosting sowie WordPress Affiliate Theme - exemplarisch dargestellt. Jede Box stellt eine Seite dar, die auf ein bestimmtes Keyword abzielt. Hier habe ich noch die oben beschriebene "alte' URL Struktur verwendet.

Die Struktur ist eigentlich simpel. Man hat eine "Hauptseite" pro Silo (in dem Beispiel wäre es /wordpress-hosting und /wordpress-affiliate-theme) und beliebig viele Unterseiten, die alle thematisch sehr relevant zur Hauptseite sind.

In diesem Beispiel ist die Hauptseite des Silos auch die "Elternseite" für jeder Unterseite des Silos. Dadurch wird die URL-Ebene ergänzt und auch die URL Struktur spiegelt das Silo wieder. Dieser Schritt ist allerdings nicht zwingend notwendig.

Es gibt verschiedene Wege, die hier nach Rom führen. So kann man statt Seiten z.B. auch Beiträge für den Aufbau eines Silos nutzen.

Interne Links zur Verteilung des Linkjuices

Bei einem Silo ist die interne Verlinkung sehr wichtig. Nur so verteilt sich der Linkjuice ordentlich im Silo. (Mehr dazu weiter unten)

Grob gesagt, verlinkt ihr von der Hauptseite auf jede Unterseite und von jeder Unterseite auf mindestens eine weitere Unterseite sowie zurück auf die Hauptseite.​ Ich bin kein Künstler, aber vielleicht hilft diese Grafik dabei, es etwas anschaulicher zu machen:

Die orangenen Pfeile sind Links von der Hauptseite auf die Unterseiten. Die roten Pfeile sind ausgehende Links der Unterseiten.

Man sieht an dem Beispiel, dass die Hauptseite (/wordpress-hosting) auf alle Unterseiten verlinkt und das alle Unterseiten auf die Hauptseite verlinken. Zudem verlinken die Unterseiten sich gegenseitig und auch Links auf die Startseite sind kein Problem.

Falls möglich sollten diese Links innerhalb des Contents und nicht in der Sidebar / Footer platziert werden. Google erkennt, die Platzierung der Links und bevorzugt Links direkt aus dem Content.

Darf ich von einem Silo auf ein anderes Silo verlinken?

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen und ich muss die Auswirkungen noch genauer testen. Ich werde versuchen, nur Seiten innerhalb eines Silos intern miteinander zu verlinken. So habt ihr einen sehr themenrelevanten Linkjuice Flow. Allerdings sollten auch Links von einem Silos in ein anderes kein Beinbruch sein.

Welche Anchor Texte sollte ich für die internen Links verwenden?

Generell könnt ihr beim Anchortext der internen Links etwas aggressiver sein als bei externen Links.​ Ich würde von der Hauptseite immer mit einem harten Anchor (also dem Hauptkeword) auf die Unterseite verlinken.

Die Links der Unterseiten auf andere Unterseiten, Hauptseite oder die Startseite würde ich zufällig gestalten und zwischen hartem Anchor, weichem Anchor, URL, "hier" / "dort" und sonstigem abwechseln.

Was bedeutet "themenrelevanter Linkjuice" überhaupt?

Um die Wichtigkeit von Themenrelevanz geht es gleich noch.​ Mit Linkjuice meint man einfach die "Stärke" die man durch eingehende Backlinks (also Backlinks von einer anderen Seite die auf eure Seite verweisen) bekommt. Diese "Stärke" wird durch interne Links an weitere Seiten eures Portals weitergegeben. 

Wenn ich zum Beispiel einen starken Link auf die Hauptseite www.vivacecaviar.de/wordpress-hosting ​erhalte, sollte das ganze Silo besser ranken, da sich die Stärke des Links im Silo verteilt. Daher ist es auch wichtig, die Unterseiten wieder zurück auf Hauptseite zu verlinken, sodass der Linkjuice innerhalb des Silos zirkuliert.

Natürlicher Aufbau von Themenrelevanz

Die Silostruktur eignet sich perfekt dafür Google zu zeigen, welche Themen behandelt werden.

Google ist inzwischen klug genug um Zusammenhänge zu erkennen und würde in unserem Beispiel erkennen, dass Siteground, All-Inkl und Raidboxes Hosting Anbieter sind. Da diese Unterseiten auf die Hauptseite /wordpress-hosting verweisen, hilft es Google dabei die Hauptseite thematisch einzuordnen.

Vor allem bei größeren Portalen, die viele Themen abdecken kann der Aufbau eines kleinen Silos starke Auswirkungen haben.

Nehmen wir an, dass wir eine große Portalseite rund um Gartengeräte betreiben. Hier gehen wir Keywords wie Rasenmäher Test, Akku Heckenschere Test, Gartenhaus Test und viele mehr an.

Aus irgendeinem Grund rankt aber unsere Gartenhaus Unterseite nicht.

Wenn wir allerdings drei relevante Artikel (z.B. "7 Tipps zum Gartenhaus Aufbau", "10 Pflanzen die du nur in einem Gartenhaus anbauen kannst" und "Der perfekte Standort für dein Gartenhaus") aufbauen und die alle untereinander sowie reziprok auf die Gartenhaus Hauptseite verlinken, sollte dies sofort positive Auswirkungen auf das Ranking unserer Gartenhaus Seite haben. (Dieser Ansatz funktioniert auch gut bei Local SEO Seiten)

Die Aufgabe der Unterseiten eines Silos muss es also nicht zwingend sein selbst Umsätze zu generieren. Eine Silostruktur funktioniert auch gut um einfach Themenrelevanz zu zeigen.

Meta Title & Description

​Der Meta Title und die Meta Description ist das, was ein User (zusammen mit deiner URL) letztendlich im Google SERP sieht. Desto ansprechende dein Title und Description, desto mehr Leute werden deine Seite im SERP anklicken.

Mit WordPress lässt sich sowohl der Meta Title als auch die Meta Description dank kostenlosen Plugins wie Yoast sehr einfach festlegen und man bekommt auch gleich angezeigt, ob man innerhalb der Längenvorgaben ist. (Ich persönlich würde immer etwas mehr Platz lassen und die Yoast Vorgaben nicht komplett ausnutzen.)

Allerdings gibt es ein paar Sachen zu beachten und der Meta Title ist ein wichtiger OnPage Rankingfaktor.

Meta Title

Im Meta Title wollen wir unser Hauptkeyword so weit vorne wie möglich platzieren. Besteht das Hauptkeyword aus mehreren Begriffen (z.B. Akku Heckenschere Test), sollten wir zudem versuchen diese zusammen zu platzieren.

Allerdings darf man auch den Leser nicht vergessen und sollte auch beim Title darauf achten, dass er schlicht sinnvoll klingt.

Ein Plugin wie Yoast sollte auf jeder Nischenseite installiert sein.

Ein schlechtes Beispiel wäre hier z.B. "Heckenschere Test|Kauf & Akku Heckenschere Test | Kauf".

Besser wäre: "Akku Heckenschere Test 2017: Kaufberatung & Empfehlungen".

Noch besser wäre es, wenn man noch ein weiteres relevantes Keyword im Title mit unterbringt.

Das Ziel beim Title ist es schlicht das Hauptkeyword relativ weit vorne zu platzieren sowie den Leser zum Klicken anzuregen.

(Allerdings lohnt es sich nicht, hier den Leser mit falschen Versprechungen auf die Seite zu locken. Das würde nur zu schlechten User Signals führen.)

Meta Description

Die Meta Description ist laut Google (und laut der Meinung von eigentlich allen SEO Bloggern) kein Rankingfaktor. Während der Title also wichtig für das Ranking ist, hat die Description keinerlei direkten Einfluss auf das Ranking. Wir müssen hier also nicht versuchen irgendwelche Keywords unterzubringen. Stattdessen können wir uns 100% auf folgendes konzentrieren:

Wir müssen uns von der Konkurrenz abheben und den Leser motivieren auf unsere Seite in dem SERP zu klicken.​

Obwohl die Desctiption kein Rankingfaktor ist, ist die CTR (also der Prozentsatz der Leute die auf euer Ergebnis in der SERP klicken) ein Rankingfaktor. Wenn ihr also überdurchschnittlich (im Vergleich zu eurer Platzierung) viele Klicks auf euer Ergebnis erhaltet, ist das ein positives Signal für Google.

Daher solltet ihr euch bei der Description also nur darauf fokussieren, die CTR hoch zu halten.

Schaut euch hier also vor allem die Konkurrenz an und versucht euch irgendwie abzugrenzen. Hier mal wieder "Akku Heckenscheren Test" als Beispiel. Auf welches Ergebnis würdet ihr klicken?

Hier sieht man schön einige gängige Strategien für den Title und die Description.

Platz 1 und Platz 4 nutzen Schema (mehr dazu später) und fallen durch die Sterne auf. Während fast alle das Jahr "2017" unterbringen, nutzen Platz 2 und Platz 3 sogar noch das Monat um dem Leser zu zeigen (oder vielleicht auch nur vorzutäuschen?), das der Test erst kürzlich durchgeführt wurde. (Platz 3 fällt hier aber eher negativ auf, vor allem da hier noch 2016 in der Description ist.)

Zudem nutzen fast alle irgendwelche Sonderzeichen um sich abzugrenzen. (Falls ihr ein Sonderzeichen nutzen wollt, kopiert es einfach in das entsprechende Yoast Feld.) Auch das Keyword "Akku Heckenschere Test" findet man bei jedem im Title und meist auch in der Description. Da der Suchbegriff fett markiert wird, sollte man das Hauptkeyword übrigens immer auch in die Description packen.

All diese Strategien bedeuten aber nicht, dass ihr sie kopieren müsst / solltet. Versucht stattdessen irgendetwas anders zu machen um euch von der Konkurrenz abzuheben. Wenn jeder irgendwelche bunten Sonderzeichen benutzt, kann es sogar positiv sein komplett auf diese zu verzichten um so Aufmerksamkeit (und Klicks) zu generieren.

Checkt eure CTR in der Search Console (ehemals Webmaster Tools) und testet einfach verschiedene Descriptions und Titles.​

Nächstes Thema hier sind die Überschriften. 🙂

Überschriften: So nutze ich die H1, H2...

Auch Überschriften sind wichtig, da ihr damit Google sagt über welche Themen ihr schreibt. Bei den Überschriften sollte man zwar die Keywords mit einbauen, allerdings ohne das die Seite "überoptimiert" wird. 

Fangen wir mit der wichtigsten Überschrift, der <h1> an.

H1 - König der Überschriften

Jede Seite sollte nur eine <h1> Überschrift haben!

Bei manchen Themes werden manchmal zwei oder mehr <h1> Überschriften erstellt, was natürlich nicht ideal ist. Checkt also eure Seite lieber doppelt, ob ihr wirklich nur eine <h1> benutzt. (Lasst euch über Rechtsklick einfach den Seitenquelltext anzeigen und sucht über Strg+F nach "<h1".​)

Die <h1> Überschrift ist die wichtigste Überschrift und sollte daher auch wieder euer Hauptkeyword möglichst weit vorne enthalten. Allerdings lohnt es sich ein paar mehr Wörter als <h1> zu verwenden und nicht nur das Hauptkeyword.

Statt "Akku Heckenschere Test" könntet ihr also "Akku Heckenschere Test 2017: Die besten Geräte für Ihre Hecke!" benutzen. Da die <h1> in der Regel ganz oben steht, kann man so auch gleich das Interesse des Lesers wecken und ihn bei Laune halten. (Meine Tests haben gezeigt, dass es am besten ist die H1 im Header Bild einzubauen. Wie das geht, habe ich ausführlich im letzten Beitrag gezeigt.)

Wie im letzten Beitrag beschrieben, lohnt es sich die H1 im Header Bild einzubauen

H2, H3 und alle weiteren Unterüberschriften

Nutzt die Unterüberschriften vor allem dazu den Text sinnvoll zu gliedern und dem Leser ein angenehmes Leseerlebnis zu bieten. Aber natürlich dürfen wir auch hier die Keywords nicht aus dem Auge verlieren.

Allerdings würde ich das Hauptkeyword NUR in der H1 unterbringen und nicht in den anderen Überschriften.

Stattdessen würde ich sekundäre Keywords und Synonyme in den H2 und H3s nennen. (z.B. Heckenschere mit Akku)

​Achtet also einfach drauf eure Seite nicht zu perfekt "überoptimiert" zu gestalten, sondern versucht schlicht ein paar weitere Keywords sinnvoll in den Unterüberschriften einzubauen.

Inhaltsverzeichnis nutzen

Generell empfehle ich jedem ein Inhaltsverzeichnis einzubauen. Bei manchen Themes (wie z.B. ThriveThemes*) ist eine Funktion für das Inhaltsverzeichnis dabei, bei den meisten anderen kann man es über das gute, kostenlose Plugin Table of Contents Plus.

Ein gutes Inhaltsverzeichnis wirkt sich meiner Erfahrung nach nicht nur positiv auf die User Signals aus (Tipp: Platziert bei Nischenseiten das Inhaltsvereichnis unter euren wichtigsten Affiliatelinks um deren CTR / CR zu erhöhen), sondern kann eure Präsenz in den SERPs durch sogenannte Sitelinks verbessern. 

Expertentesten hat bei unserem "Akku Heckenschere Test" Beispiel zwei Sitelinks, die einfach die CTR etwas erhöhen sollten da das Ergebnis in den SERPs schlicht mehr Fläche hat.

Allein wegen der Möglichkeit durch Sitelinks die Präsenz in den SERPs zu verbessern, lohnt sich ein Inhaltsverzeichnis.

Content / Inhalt

Content ist nicht King und die Qualität des Contents ist kein Rankingfaktor. Stattdessen schauen wir uns mal die Länge des Contents, Aktualität des Contents und Keyworddichte an.

Länge der Inhalte

Ich persönlich bin ein Fan von langen Texten und habe damit gute Ergebnisse erzielen können. (Meine zwei wichtigsten Unterseiten meiner Nischenseiten haben zusammen etwa 15.000 Wörter)

Natürlich sind solche Textwüsten nicht zwingend notwendig und man kann sicherlich auch mit weniger Content ranken. Dennoch achte ich darauf, dass alles (also jede Unterseite / Artikel) was ich veröffentliche mehr also 1000 Wörter hat. Wichtige Seiten die auf Keywords mit viel Volumen abzielen haben meist über 2500 Wörter.

Lange Texte sorgen natürlich nicht dafür, dass ihr von alleine ohne Backlinks rankt - allerdings habe ich mehrfach Verbesserungen von Rankings nach dem Hinzufügen von einigen tausend Wörtern Content feststellen können.

Schaut euch einfach die Konkurrenz an um ein Gefühl für den Content der Konkurrenz zu bekommen. Falls die Seiten in den Top 3 alle über 5000 Wörter haben, wird es wahrscheinlich schwer mit nur 800 Wörter zu ranken.

Aktualität des Contents

Es lohnt sich regelmäßig frischen Content zu produzieren. Google mag es und man hat schlicht mehr Content der ranken kann.

Ich folge hier keinem Rhythmus sondern versuche einfach auf jeder Seite die Potential zeigt regelmäßig neue Beiträge oder Unterseiten aufzubauen. (Diese versuche ich dann in der oben beschriebenen Silostruktur anzuordnen) Manche Beiträge zielen auf Keywords ab und manche dienen einfach nur dazu Themenrelevanz aufzubauen.

Allerdings kostet es Zeit oder Geld, wenn ihr konstant neue Inhalte liefert. Daher mache ich das wie gesagt nur bei Seiten mit Potential und nutze viel häufiger eine andere Strategie: Das Updaten von bestehenden Inhalten.

Hier ergänze ich einfach bestehenden Content mit ein paar Sätzen, einem Bild oder einer Tabelle. Wichtige Seiten versuche ich mindestens jeden zweiten Monat zu aktualisieren / zu ergänzen und selbst "unwichtige" Beiträge schaue ich mir etwa ein Mal pro Jahr an um etwas zu ergänzen.

Die Änderungen müssen nicht tiefgründig sein und meist ändere ich wirklich nur einige Sätze. Bei Beiträgen ändere ich zudem das Datum an dem es veröffentlich wurde, sodass es im Blog weiter oben auftaucht und Google einfach ein frischeres Datum angezeigt wird. (Dieses Datum sieht man je nach Theme teilweise auch in den SERPs. Bei ThriveThemes kann man diese Option an und ausstellen.)

Setzt euch einfach eine wöchentliche oder monatliche Erinnerung und ergänzt dann einfach regelmäßig einen oder mehrere Beiträge. So zeigt ihr Google, dass der Content aktuell gehalten wird und nicht veraltet ist.

Keyworddichte

Ganz einfach: Haltet den Text natürlich und erwähnt eure Keywords nicht zu häufig. Meist will man zu viel des guten und "überoptimiert" auch hier wieder.​

Vor allem wenn euer Hauptkeyword aus mehreren Wörtern besteht (z.B. Akku Heckenschere Test), solltet ihr diese Phrase nicht zu häufig verwenden. Wandelt die Phrase stattdessen ab und benutzt Synonyme.

Achtet auch darauf, dass einzelne Wörter eurer Phrase (z.B. Heckenschere) nicht zu oft vorkommen. Klar ist es natürlich, wenn "Heckenschere" häufiger als "Akku Heckenschere Test" vorkommt, aber auch hier herrscht die Gefahr das es unnatürlich aussieht.

Keyworddichte an sich ist schlicht veraltert. Schreibt einfach natürliche Texte die sich gut lesen lassen. Allerdings sollte jedes Keyword (und auch jede Phrase) für das ihr ranken wollt auch zumindest einmal so vorkommen. Wichtige Keywords am besten in Unterüberschriften platzieren und das Hauptkeyword in die H1 packen.

Sonstiges

Link zur Authority Site

Auch darauf achte ich. Verlinkt 1-3 mal sinnvoll auf passende Authority Seiten (nicht auf Wikipedia). Google scheint das zu mögen.

Youtube Video

Baut ein Youtube Video auf der Seite ein. Das alleine wirkt sich (angeblich) schon positiv aus und wenn ihr es sinnvoll einbaut verbessert es die User Signals.

Geht einfach auf Youtube, wählt das Video aus welches ihr einfügen wollt, klickt dann auf "Share" und "Embed" und kopiert den angezeigten HTML Code.

Sterne in den SERPs

Wie wir weiter oben gesehen haben, zeigt Google in den SERPs manchmal Sterne an. Diese fallen auf und helfen euch (vor allem wenn ihr viele gute Bewertungen habt) eure CTR zu steigern.

Ich nutze hier das kostenlose Plugin WP-PostRatings, welches super einfach im Einbau ist. Das Plugin ermöglicht es jedem Leser die Seite mit 1 - 5 Sterne zu bewerten. Sobald ihr genug Bewertungen habt, könnt ihr euch Hoffnungen darauf machen, dass Google die Bewertungen in den SERPs anzeigt.

Man munkelt allerdings, dass Google die Sterne seltener und nur noch für Unterseiten anzeigt. Zudem habe ich gehört, dass Google Seiten teilweise wegen unnatürlichen Bewertungen (z.B. eine Seite die kaum Traffic hat bekommt innerhalb weniger Tage 200 Bewertungen mit 5 Sternen) abgestraft hat. 

Featured Snippet

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Google die sogenannten "Featured Snippets" immer weiter ausrollt. Hier mal ein Beispiel für so ein Snippet:

Es gibt hier verschiedene Arten von Snippets und wie ihr euch vorstellen könnt, sind die CTRs bei solchen Snippets recht hoch. Meist sind es Seiten innerhalb der Top 5 die gefeatured werden und ich habe noch nie eine Seite außerhalb der Top 10 in einem Snippet gesehen. Allgemein sind solche Snippets vor allem in Amerika schon weit verbreitet, aber man kann davon ausgehen, dass sie auch in Deutschland verstärkt zum Einsatz kommen werden.

Ich habe festgestellt, dass gut formatierte Tabellen​ manchmal auch ausreichen um in einem Snippet gefeatured zu werden.

In Amerika schwirren verschiedene Strategien herum, wie man diese Snippets "erobern" kann, hier lohnt sich also eine Google Suche für euch.

Bilder und Alt Tag

Die gängige Meinung ist hier, dass der Alt Tag und der Dateiname wirklich nur Einfluss auf die Google Bildersuche haben und nicht die "normalen" Ergebnisse beeinflussen. Allerdings zählt ein Alt Tag in eure Keyworddichte mit rein, daher auch hier aufpassen.

Seiten Ladegeschwindigkeit

Hier gibt es verschieden Tools. Ich achte einfach drauf, hier die wichtigsten Sachen richtig zu machen und investiere nicht viel Zeit in Einzelheiten.

Konkret achte ich bei meinen Nischenseiten (aber nicht hier im Blog) darauf, dass die Bilder optimiert (macht ThriveThemes automatisch) und in der richtigen Größe sind. Um die richtige Größe herauszufinden, nutze ich einfach das kostenlose Tool gtmetrix.com und ändere dann anschließend die Größe der Datei manuell und lade sie noch mal hoch.

Meldung von gtmetrix.com

Im Anschluss passe ich die Größe des Bildes manuell an

Meiner Erfahrung nach haben die Bilder den größten Einfluss. Dazu nutze ich noch ein Caching Plugin, einen schnellen Host (hier meine Empfehlungen) und das war es im Prinzip schon eigentlich. Meine Seiten laden damit laut tools.pingdom.com meist zwischen 0,5 und 1,5 Sekunden.

Es gibt aber auch noch zahlreiche detaillierte Anleitungen, die euch bei Problemen mit dem Page Speed helfen können.

Responsive Design

Gehört einfach dazu. Holt euch ein gutes Theme, das responsiv ist und mobil gut aussieht. Meine Empfehlung ThriveThemes* kennt ihr ja.​

User Signals

Wie ihr schnell und einfach gute User Signals (also eine hohe Verweildauer, niedrige Bounce Rate etc.) erzeugt, habe ich letzte Woche hier erklärt.


So, damit haben wir die wichtigsten Themen angesprochen. Ich hoffe der Artikel hat euch weiterhelfen können!

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OnPage SEO für Nischenseiten – 5. Wochenreport

Dieser Beitrag ist der fünfte Wochenreport der Nischenseiten Challenge (NSC) 2017. In der von Peer Wandinger organisierten Challenge teilen u.a. fünf erfahrene Teilnehmer (ich bin einer davon) sowie fünf von Peer gecoachten "Neulinge" über 13 Wochen ihre Strategien für den Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite.

Eine Übersicht aller meiner bisherigen Beiträge für die NSC findest du hier.

Nachdem ich letzte Woche in drei ausführlichen Videos gezeigt habe, wie ich beim Design der Nischenseite vorgehe um gute User Signals mit hoher CTR und CR zu verbinden, geht es diese Woche ausschließlich um OnPage SEO.

Zu den meisten hier angesprochenen Themen findet ihr auch in der Übersicht der besten SEO Guides, die ich für Newsletter Abonnenten zusammengetragen habe, noch mal etwas ausführlicher erklärt.

In diesem Beitrag werden wir uns die gängigen Themen wie URL Struktur, Überschriften, Keyworddichte und noch einige andere Sachen anschauen. Einige Sachen eignen sich für Anfänger nicht und wie immer gebe ich hier nur meine Meinung wider. Falls du anderer Meinung bist, freut mich das für dich.

Los geht es mit einer kurzen Wiederholung: EMD vs PMD vs Brand

URL Struktur: Das solltest du beachten

Kurze Zusammenfassung: EMD - PMD - Brand

In Woche 2 ging ich auf diese Thematik schon relativ ausführlich ein. Daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Bei EMDs (Exact Match Domain) entspricht der Domainname dem Hauptkeyword (z.B. akku-heckenschere-test.de), bei PMDs (Partial Match Domain) ist der Domainname dem Hauptkeyword sehr ähnlich (z.B. akku-heckenschere-testcenter.de) und bei einer Brand Domain ist nur ein grober oder sogar teilweise gar kein Zusammenhang gegeben (z.B. gartenwelt.de oder thewirecutter.com).

Aus SEO Sicht haben EMDs einige Vorteile (auch wenn Google das abstreitet) und sind meiner Erfahrung nach einfacher zu ranken. Allerdings ist es nicht so ganz einfach möglich die Seite thematisch zu erweitern, da es relativ komisch klingt wenn akku-heckenschere-test.de auch über Rasenmäher schreibt. (Allerdings sollte man es dennoch testen. Meist interessieren sich die User nicht wirklich für die URL.)

Anders verhält es sich bei einer Brand Domain. Hier ist es meist kein Problem die Seite thematisch unendlich zu erweitern, allerdings gibt es hier keine SEO / Rankingvorteile.

Anfänger fahren wahrscheinlich mit EMDs für die erste Nischenseite am besten, während erfahrene Nischenseitenbetreiber ruhig mehr in Richtung relevante Brand Domain gehen können.

URL Struktur der Unterseiten

Hier werde ich die NSC nutzen um auch mal andere Sachen auszuprobieren.

Bisher habe ich dir URL Struktur sehr einfach gehalten und einfach das Hauptkeyword benutzt. Das würde dann etwa so aussehen: www.domain.de/akku-heckenschere-test​

Damit zeigt man Google relativ klar, welches Keyword man hier angehen will und eine kurze URL wirkt einfach freundlicher auf den User.

Dazu habe ich einfach im WordPress Backend unter Einstellung -> Permalinks -> Beitragsname ausgewählt und diesen dann einfach unter Seite / Beitrag bearbeiten angepasst.

Während ich immer noch versuche die URL sehr kurz zu halten, werde ich jetzt aber testweise die Permalinks etwas weniger optimieren.

Konkret wäre die URL Struktur dann wie folgt: www.domain.de/akku-heckenscheren-im-test​

Hier ist die Struktur etwas natürlicher und man zeigt Google das Thema der Seite etwas feinfühliger, sodass es weniger "überoptimiert" aussieht. Manche empfehlen sogar, statt dem Hauptkeyword ein relevantes Synonym zu verwenden.

Ich habe diesen Ansatz schon mehrfach auf US-Blogs gelesen und werde ihn einfach mal selbst testen.

Bei einem Teil der Nischenseiten die ich im Rahmen der NSC 2017 aufbaue nutze ich den alten, "optimierten" Ansatz und bei den anderen Seiten nutze ich die natürlichere Variante mit längeren URLs die teilweise auch Synonyme enthalten.

Grundlagen einer erfolgreichen Silostruktur

Der Begriff "Silo" schwirrt schon seit einigen Jahren auf diversen Online Marketing Blogs durch die Gegend. Es ist ein etwas komplexeres Thema, mit vielen Feinheiten. In meiner "Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides" (erhält jeder Newsletter Abonnent) findet man auch noch einige tiefergehende Anleitungen zu dem Thema, die ich wirklich jedem empfehle.

Newsletter abonnieren und sofort Zugang zur Übersicht der Guides erhalten

Ich selbst teste noch verschiedene Herangehensweisen, sehe aber generell viel Potential in der Silostruktur. Wer nur eine auf ein Thema fokussierte Nischenseite betreibt und vorerst nicht plant, diese zu erweitern, kann das Thema hier eher überfliegen.

Im Prinzip beschreibt man hier die Organisation themenrelevanter Inhalte in sogenannten Silos. Eine kleine Grafik dazu:

Auf dem Bild siehst du zwei "Silos" - WordPress Hosting sowie WordPress Affiliate Theme - exemplarisch dargestellt. Jede Box stellt eine Seite dar, die auf ein bestimmtes Keyword abzielt. Hier habe ich noch die oben beschriebene "alte' URL Struktur verwendet.

Die Struktur ist eigentlich simpel. Man hat eine "Hauptseite" pro Silo (in dem Beispiel wäre es /wordpress-hosting und /wordpress-affiliate-theme) und beliebig viele Unterseiten, die alle thematisch sehr relevant zur Hauptseite sind.

In diesem Beispiel ist die Hauptseite des Silos auch die "Elternseite" für jeder Unterseite des Silos. Dadurch wird die URL-Ebene ergänzt und auch die URL Struktur spiegelt das Silo wieder. Dieser Schritt ist allerdings nicht zwingend notwendig.

Es gibt verschiedene Wege, die hier nach Rom führen. So kann man statt Seiten z.B. auch Beiträge für den Aufbau eines Silos nutzen.

Interne Links zur Verteilung des Linkjuices

Bei einem Silo ist die interne Verlinkung sehr wichtig. Nur so verteilt sich der Linkjuice ordentlich im Silo. (Mehr dazu weiter unten)

Grob gesagt, verlinkt ihr von der Hauptseite auf jede Unterseite und von jeder Unterseite auf mindestens eine weitere Unterseite sowie zurück auf die Hauptseite.​ Ich bin kein Künstler, aber vielleicht hilft diese Grafik dabei, es etwas anschaulicher zu machen:

Die orangenen Pfeile sind Links von der Hauptseite auf die Unterseiten. Die roten Pfeile sind ausgehende Links der Unterseiten.

Man sieht an dem Beispiel, dass die Hauptseite (/wordpress-hosting) auf alle Unterseiten verlinkt und das alle Unterseiten auf die Hauptseite verlinken. Zudem verlinken die Unterseiten sich gegenseitig und auch Links auf die Startseite sind kein Problem.

Falls möglich sollten diese Links innerhalb des Contents und nicht in der Sidebar / Footer platziert werden. Google erkennt, die Platzierung der Links und bevorzugt Links direkt aus dem Content.

Darf ich von einem Silo auf ein anderes Silo verlinken?

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen und ich muss die Auswirkungen noch genauer testen. Ich werde versuchen, nur Seiten innerhalb eines Silos intern miteinander zu verlinken. So habt ihr einen sehr themenrelevanten Linkjuice Flow. Allerdings sollten auch Links von einem Silos in ein anderes kein Beinbruch sein.

Welche Anchor Texte sollte ich für die internen Links verwenden?

Generell könnt ihr beim Anchortext der internen Links etwas aggressiver sein als bei externen Links.​ Ich würde von der Hauptseite immer mit einem harten Anchor (also dem Hauptkeword) auf die Unterseite verlinken.

Die Links der Unterseiten auf andere Unterseiten, Hauptseite oder die Startseite würde ich zufällig gestalten und zwischen hartem Anchor, weichem Anchor, URL, "hier" / "dort" und sonstigem abwechseln.

Was bedeutet "themenrelevanter Linkjuice" überhaupt?

Um die Wichtigkeit von Themenrelevanz geht es gleich noch.​ Mit Linkjuice meint man einfach die "Stärke" die man durch eingehende Backlinks (also Backlinks von einer anderen Seite die auf eure Seite verweisen) bekommt. Diese "Stärke" wird durch interne Links an weitere Seiten eures Portals weitergegeben. 

Wenn ich zum Beispiel einen starken Link auf die Hauptseite www.vivacecaviar.de/wordpress-hosting ​erhalte, sollte das ganze Silo besser ranken, da sich die Stärke des Links im Silo verteilt. Daher ist es auch wichtig, die Unterseiten wieder zurück auf Hauptseite zu verlinken, sodass der Linkjuice innerhalb des Silos zirkuliert.

Natürlicher Aufbau von Themenrelevanz

Die Silostruktur eignet sich perfekt dafür Google zu zeigen, welche Themen behandelt werden.

Google ist inzwischen klug genug um Zusammenhänge zu erkennen und würde in unserem Beispiel erkennen, dass Siteground, All-Inkl und Raidboxes Hosting Anbieter sind. Da diese Unterseiten auf die Hauptseite /wordpress-hosting verweisen, hilft es Google dabei die Hauptseite thematisch einzuordnen.

Vor allem bei größeren Portalen, die viele Themen abdecken kann der Aufbau eines kleinen Silos starke Auswirkungen haben.

Nehmen wir an, dass wir eine große Portalseite rund um Gartengeräte betreiben. Hier gehen wir Keywords wie Rasenmäher Test, Akku Heckenschere Test, Gartenhaus Test und viele mehr an.

Aus irgendeinem Grund rankt aber unsere Gartenhaus Unterseite nicht.

Wenn wir allerdings drei relevante Artikel (z.B. "7 Tipps zum Gartenhaus Aufbau", "10 Pflanzen die du nur in einem Gartenhaus anbauen kannst" und "Der perfekte Standort für dein Gartenhaus") aufbauen und die alle untereinander sowie reziprok auf die Gartenhaus Hauptseite verlinken, sollte dies sofort positive Auswirkungen auf das Ranking unserer Gartenhaus Seite haben. (Dieser Ansatz funktioniert auch gut bei Local SEO Seiten)

Die Aufgabe der Unterseiten eines Silos muss es also nicht zwingend sein selbst Umsätze zu generieren. Eine Silostruktur funktioniert auch gut um einfach Themenrelevanz zu zeigen.

Meta Title & Description

​Der Meta Title und die Meta Description ist das, was ein User (zusammen mit deiner URL) letztendlich im Google SERP sieht. Desto ansprechende dein Title und Description, desto mehr Leute werden deine Seite im SERP anklicken.

Mit WordPress lässt sich sowohl der Meta Title als auch die Meta Description dank kostenlosen Plugins wie Yoast sehr einfach festlegen und man bekommt auch gleich angezeigt, ob man innerhalb der Längenvorgaben ist. (Ich persönlich würde immer etwas mehr Platz lassen und die Yoast Vorgaben nicht komplett ausnutzen.)

Allerdings gibt es ein paar Sachen zu beachten und der Meta Title ist ein wichtiger OnPage Rankingfaktor.

Meta Title

Im Meta Title wollen wir unser Hauptkeyword so weit vorne wie möglich platzieren. Besteht das Hauptkeyword aus mehreren Begriffen (z.B. Akku Heckenschere Test), sollten wir zudem versuchen diese zusammen zu platzieren.

Allerdings darf man auch den Leser nicht vergessen und sollte auch beim Title darauf achten, dass er schlicht sinnvoll klingt.

Ein Plugin wie Yoast sollte auf jeder Nischenseite installiert sein.

Ein schlechtes Beispiel wäre hier z.B. "Heckenschere Test|Kauf & Akku Heckenschere Test | Kauf".

Besser wäre: "Akku Heckenschere Test 2017: Kaufberatung & Empfehlungen".

Noch besser wäre es, wenn man noch ein weiteres relevantes Keyword im Title mit unterbringt.

Das Ziel beim Title ist es schlicht das Hauptkeyword relativ weit vorne zu platzieren sowie den Leser zum Klicken anzuregen.

(Allerdings lohnt es sich nicht, hier den Leser mit falschen Versprechungen auf die Seite zu locken. Das würde nur zu schlechten User Signals führen.)

Meta Description

Die Meta Description ist laut Google (und laut der Meinung von eigentlich allen SEO Bloggern) kein Rankingfaktor. Während der Title also wichtig für das Ranking ist, hat die Description keinerlei direkten Einfluss auf das Ranking. Wir müssen hier also nicht versuchen irgendwelche Keywords unterzubringen. Stattdessen können wir uns 100% auf folgendes konzentrieren:

Wir müssen uns von der Konkurrenz abheben und den Leser motivieren auf unsere Seite in dem SERP zu klicken.​

Obwohl die Desctiption kein Rankingfaktor ist, ist die CTR (also der Prozentsatz der Leute die auf euer Ergebnis in der SERP klicken) ein Rankingfaktor. Wenn ihr also überdurchschnittlich (im Vergleich zu eurer Platzierung) viele Klicks auf euer Ergebnis erhaltet, ist das ein positives Signal für Google.

Daher solltet ihr euch bei der Description also nur darauf fokussieren, die CTR hoch zu halten.

Schaut euch hier also vor allem die Konkurrenz an und versucht euch irgendwie abzugrenzen. Hier mal wieder "Akku Heckenscheren Test" als Beispiel. Auf welches Ergebnis würdet ihr klicken?

Hier sieht man schön einige gängige Strategien für den Title und die Description.

Platz 1 und Platz 4 nutzen Schema (mehr dazu später) und fallen durch die Sterne auf. Während fast alle das Jahr "2017" unterbringen, nutzen Platz 2 und Platz 3 sogar noch das Monat um dem Leser zu zeigen (oder vielleicht auch nur vorzutäuschen?), das der Test erst kürzlich durchgeführt wurde. (Platz 3 fällt hier aber eher negativ auf, vor allem da hier noch 2016 in der Description ist.)

Zudem nutzen fast alle irgendwelche Sonderzeichen um sich abzugrenzen. (Falls ihr ein Sonderzeichen nutzen wollt, kopiert es einfach in das entsprechende Yoast Feld.) Auch das Keyword "Akku Heckenschere Test" findet man bei jedem im Title und meist auch in der Description. Da der Suchbegriff fett markiert wird, sollte man das Hauptkeyword übrigens immer auch in die Description packen.

All diese Strategien bedeuten aber nicht, dass ihr sie kopieren müsst / solltet. Versucht stattdessen irgendetwas anders zu machen um euch von der Konkurrenz abzuheben. Wenn jeder irgendwelche bunten Sonderzeichen benutzt, kann es sogar positiv sein komplett auf diese zu verzichten um so Aufmerksamkeit (und Klicks) zu generieren.

Checkt eure CTR in der Search Console (ehemals Webmaster Tools) und testet einfach verschiedene Descriptions und Titles.​

Nächstes Thema hier sind die Überschriften. 🙂

Überschriften: So nutze ich die H1, H2...

Auch Überschriften sind wichtig, da ihr damit Google sagt über welche Themen ihr schreibt. Bei den Überschriften sollte man zwar die Keywords mit einbauen, allerdings ohne das die Seite "überoptimiert" wird. 

Fangen wir mit der wichtigsten Überschrift, der <h1> an.

H1 - König der Überschriften

Jede Seite sollte nur eine <h1> Überschrift haben!

Bei manchen Themes werden manchmal zwei oder mehr <h1> Überschriften erstellt, was natürlich nicht ideal ist. Checkt also eure Seite lieber doppelt, ob ihr wirklich nur eine <h1> benutzt. (Lasst euch über Rechtsklick einfach den Seitenquelltext anzeigen und sucht über Strg+F nach "<h1".​)

Die <h1> Überschrift ist die wichtigste Überschrift und sollte daher auch wieder euer Hauptkeyword möglichst weit vorne enthalten. Allerdings lohnt es sich ein paar mehr Wörter als <h1> zu verwenden und nicht nur das Hauptkeyword.

Statt "Akku Heckenschere Test" könntet ihr also "Akku Heckenschere Test 2017: Die besten Geräte für Ihre Hecke!" benutzen. Da die <h1> in der Regel ganz oben steht, kann man so auch gleich das Interesse des Lesers wecken und ihn bei Laune halten. (Meine Tests haben gezeigt, dass es am besten ist die H1 im Header Bild einzubauen. Wie das geht, habe ich ausführlich im letzten Beitrag gezeigt.)

Wie im letzten Beitrag beschrieben, lohnt es sich die H1 im Header Bild einzubauen

H2, H3 und alle weiteren Unterüberschriften

Nutzt die Unterüberschriften vor allem dazu den Text sinnvoll zu gliedern und dem Leser ein angenehmes Leseerlebnis zu bieten. Aber natürlich dürfen wir auch hier die Keywords nicht aus dem Auge verlieren.

Allerdings würde ich das Hauptkeyword NUR in der H1 unterbringen und nicht in den anderen Überschriften.

Stattdessen würde ich sekundäre Keywords und Synonyme in den H2 und H3s nennen. (z.B. Heckenschere mit Akku)

​Achtet also einfach drauf eure Seite nicht zu perfekt "überoptimiert" zu gestalten, sondern versucht schlicht ein paar weitere Keywords sinnvoll in den Unterüberschriften einzubauen.

Inhaltsverzeichnis nutzen

Generell empfehle ich jedem ein Inhaltsverzeichnis einzubauen. Bei manchen Themes (wie z.B. ThriveThemes*) ist eine Funktion für das Inhaltsverzeichnis dabei, bei den meisten anderen kann man es über das gute, kostenlose Plugin Table of Contents Plus.

Ein gutes Inhaltsverzeichnis wirkt sich meiner Erfahrung nach nicht nur positiv auf die User Signals aus (Tipp: Platziert bei Nischenseiten das Inhaltsvereichnis unter euren wichtigsten Affiliatelinks um deren CTR / CR zu erhöhen), sondern kann eure Präsenz in den SERPs durch sogenannte Sitelinks verbessern. 

Expertentesten hat bei unserem "Akku Heckenschere Test" Beispiel zwei Sitelinks, die einfach die CTR etwas erhöhen sollten da das Ergebnis in den SERPs schlicht mehr Fläche hat.

Allein wegen der Möglichkeit durch Sitelinks die Präsenz in den SERPs zu verbessern, lohnt sich ein Inhaltsverzeichnis.

Content / Inhalt

Content ist nicht King und die Qualität des Contents ist kein Rankingfaktor. Stattdessen schauen wir uns mal die Länge des Contents, Aktualität des Contents und Keyworddichte an.

Länge der Inhalte

Ich persönlich bin ein Fan von langen Texten und habe damit gute Ergebnisse erzielen können. (Meine zwei wichtigsten Unterseiten meiner Nischenseiten haben zusammen etwa 15.000 Wörter)

Natürlich sind solche Textwüsten nicht zwingend notwendig und man kann sicherlich auch mit weniger Content ranken. Dennoch achte ich darauf, dass alles (also jede Unterseite / Artikel) was ich veröffentliche mehr also 1000 Wörter hat. Wichtige Seiten die auf Keywords mit viel Volumen abzielen haben meist über 2500 Wörter.

Lange Texte sorgen natürlich nicht dafür, dass ihr von alleine ohne Backlinks rankt - allerdings habe ich mehrfach Verbesserungen von Rankings nach dem Hinzufügen von einigen tausend Wörtern Content feststellen können.

Schaut euch einfach die Konkurrenz an um ein Gefühl für den Content der Konkurrenz zu bekommen. Falls die Seiten in den Top 3 alle über 5000 Wörter haben, wird es wahrscheinlich schwer mit nur 800 Wörter zu ranken.

Aktualität des Contents

Es lohnt sich regelmäßig frischen Content zu produzieren. Google mag es und man hat schlicht mehr Content der ranken kann.

Ich folge hier keinem Rhythmus sondern versuche einfach auf jeder Seite die Potential zeigt regelmäßig neue Beiträge oder Unterseiten aufzubauen. (Diese versuche ich dann in der oben beschriebenen Silostruktur anzuordnen) Manche Beiträge zielen auf Keywords ab und manche dienen einfach nur dazu Themenrelevanz aufzubauen.

Allerdings kostet es Zeit oder Geld, wenn ihr konstant neue Inhalte liefert. Daher mache ich das wie gesagt nur bei Seiten mit Potential und nutze viel häufiger eine andere Strategie: Das Updaten von bestehenden Inhalten.

Hier ergänze ich einfach bestehenden Content mit ein paar Sätzen, einem Bild oder einer Tabelle. Wichtige Seiten versuche ich mindestens jeden zweiten Monat zu aktualisieren / zu ergänzen und selbst "unwichtige" Beiträge schaue ich mir etwa ein Mal pro Jahr an um etwas zu ergänzen.

Die Änderungen müssen nicht tiefgründig sein und meist ändere ich wirklich nur einige Sätze. Bei Beiträgen ändere ich zudem das Datum an dem es veröffentlich wurde, sodass es im Blog weiter oben auftaucht und Google einfach ein frischeres Datum angezeigt wird. (Dieses Datum sieht man je nach Theme teilweise auch in den SERPs. Bei ThriveThemes kann man diese Option an und ausstellen.)

Setzt euch einfach eine wöchentliche oder monatliche Erinnerung und ergänzt dann einfach regelmäßig einen oder mehrere Beiträge. So zeigt ihr Google, dass der Content aktuell gehalten wird und nicht veraltet ist.

Keyworddichte

Ganz einfach: Haltet den Text natürlich und erwähnt eure Keywords nicht zu häufig. Meist will man zu viel des guten und "überoptimiert" auch hier wieder.​

Vor allem wenn euer Hauptkeyword aus mehreren Wörtern besteht (z.B. Akku Heckenschere Test), solltet ihr diese Phrase nicht zu häufig verwenden. Wandelt die Phrase stattdessen ab und benutzt Synonyme.

Achtet auch darauf, dass einzelne Wörter eurer Phrase (z.B. Heckenschere) nicht zu oft vorkommen. Klar ist es natürlich, wenn "Heckenschere" häufiger als "Akku Heckenschere Test" vorkommt, aber auch hier herrscht die Gefahr das es unnatürlich aussieht.

Keyworddichte an sich ist schlicht veraltert. Schreibt einfach natürliche Texte die sich gut lesen lassen. Allerdings sollte jedes Keyword (und auch jede Phrase) für das ihr ranken wollt auch zumindest einmal so vorkommen. Wichtige Keywords am besten in Unterüberschriften platzieren und das Hauptkeyword in die H1 packen.

Sonstiges

Link zur Authority Site

Auch darauf achte ich. Verlinkt 1-3 mal sinnvoll auf passende Authority Seiten (nicht auf Wikipedia). Google scheint das zu mögen.

Youtube Video

Baut ein Youtube Video auf der Seite ein. Das alleine wirkt sich (angeblich) schon positiv aus und wenn ihr es sinnvoll einbaut verbessert es die User Signals.

Geht einfach auf Youtube, wählt das Video aus welches ihr einfügen wollt, klickt dann auf "Share" und "Embed" und kopiert den angezeigten HTML Code.

Sterne in den SERPs

Wie wir weiter oben gesehen haben, zeigt Google in den SERPs manchmal Sterne an. Diese fallen auf und helfen euch (vor allem wenn ihr viele gute Bewertungen habt) eure CTR zu steigern.

Ich nutze hier das kostenlose Plugin WP-PostRatings, welches super einfach im Einbau ist. Das Plugin ermöglicht es jedem Leser die Seite mit 1 - 5 Sterne zu bewerten. Sobald ihr genug Bewertungen habt, könnt ihr euch Hoffnungen darauf machen, dass Google die Bewertungen in den SERPs anzeigt.

Man munkelt allerdings, dass Google die Sterne seltener und nur noch für Unterseiten anzeigt. Zudem habe ich gehört, dass Google Seiten teilweise wegen unnatürlichen Bewertungen (z.B. eine Seite die kaum Traffic hat bekommt innerhalb weniger Tage 200 Bewertungen mit 5 Sternen) abgestraft hat. 

Featured Snippet

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Google die sogenannten "Featured Snippets" immer weiter ausrollt. Hier mal ein Beispiel für so ein Snippet:

Es gibt hier verschiedene Arten von Snippets und wie ihr euch vorstellen könnt, sind die CTRs bei solchen Snippets recht hoch. Meist sind es Seiten innerhalb der Top 5 die gefeatured werden und ich habe noch nie eine Seite außerhalb der Top 10 in einem Snippet gesehen. Allgemein sind solche Snippets vor allem in Amerika schon weit verbreitet, aber man kann davon ausgehen, dass sie auch in Deutschland verstärkt zum Einsatz kommen werden.

Ich habe festgestellt, dass gut formatierte Tabellen​ manchmal auch ausreichen um in einem Snippet gefeatured zu werden.

In Amerika schwirren verschiedene Strategien herum, wie man diese Snippets "erobern" kann, hier lohnt sich also eine Google Suche für euch.

Bilder und Alt Tag

Die gängige Meinung ist hier, dass der Alt Tag und der Dateiname wirklich nur Einfluss auf die Google Bildersuche haben und nicht die "normalen" Ergebnisse beeinflussen. Allerdings zählt ein Alt Tag in eure Keyworddichte mit rein, daher auch hier aufpassen.

Seiten Ladegeschwindigkeit

Hier gibt es verschieden Tools. Ich achte einfach drauf, hier die wichtigsten Sachen richtig zu machen und investiere nicht viel Zeit in Einzelheiten.

Konkret achte ich bei meinen Nischenseiten (aber nicht hier im Blog) darauf, dass die Bilder optimiert (macht ThriveThemes automatisch) und in der richtigen Größe sind. Um die richtige Größe herauszufinden, nutze ich einfach das kostenlose Tool gtmetrix.com und ändere dann anschließend die Größe der Datei manuell und lade sie noch mal hoch.

Meldung von gtmetrix.com

Im Anschluss passe ich die Größe des Bildes manuell an

Meiner Erfahrung nach haben die Bilder den größten Einfluss. Dazu nutze ich noch ein Caching Plugin, einen schnellen Host und das war es im Prinzip schon eigentlich. Meine Seiten laden damit laut tools.pingdom.com meist zwischen 0,5 und 1,5 Sekunden.

Es gibt aber auch noch zahlreiche detaillierte Anleitungen, die euch bei Problemen mit dem Page Speed helfen können.

Responsive Design

Gehört einfach dazu. Holt euch ein gutes Theme, das responsiv ist und mobil gut aussieht. Meine Empfehlung ThriveThemes* kennt ihr ja.​

User Signals

Wie ihr schnell und einfach gute User Signals erzeugt, habe ich letzte Woche hier erklärt.


So, damit haben wir die wichtigsten Themen angesprochen. Ich hoffe der Artikel hat euch weiterhelfen können!

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Nischenseiten Design das zum Erfolg führt – 4. Wochenreport der NSC 2017

Nachdem ich meinen Beitrag letzte Woche auf Peer's Blog veröffentlich habe, geht es diesmal wieder hier weiter.

Alle meiner Beiträge zur Nischenseitenchallenge 2017 findest du übrigens hier.​

Bevor wir in das Thema eintauchen, möchte ich noch ein kurz ein paar Worte über Forenlinks verlieren:

Momentan bieten viele Anbieter in den diversen Gruppen an, für euch Forenlinks aufzubauen. Zunächst müsst ihr dazu wissen, dass Forenlinks meiner Erfahrung nach nicht wirklich stark sind und euer Ranking nicht sehr stark beeinflussen werden. Dennoch sind Forenlinks toll, ein wichtiger Bestandteil im Backlinkmix und ich nutze sie bei jedem Projekt (in diesem Video erfahrt ihr warum das so ist).

Forenlinks sind also eine gute Sache. Allerdings zocken euch die meisten Anbieter schlicht ab.

Da werden teilweise Preise von über 30 Euro für einen einzigen Forenlink verlangt. Das ist quatsch. Ihr solltet meiner Meinung nach, nie mehr als 10 Euro pro ordentlichen Forenlink zahlen. Falls ihr noch keinen Anbieter habt, der euch zuverlässig gute Forenlinks zu diesem Preis aufbaut, dann hilft euch mein Anbieter gerne weiter. Mehr Informationen zu ihm findet ihr hier. Natürlich könnt ihr auch einfach selbst, manuell Forenlinks aufbauen.

Jetzt bin ich aber etwas abgeschweift. Mehr zum Thema Backlinks gibt es in den kommenden Wochen!

Diese Woche geht es um ein Thema, auf das ich mich schon sehr lange freue. Es geht um das Design und den Aufbau der Nischenseite. Und ich glaube, dass die hier gezeigten Tipps und Strategien dir und deiner Nischenseite wirklich weiterhelfen werden.

Zudem habe ich schon mehrfach gehört und gelesen, dass es nicht einfach ist eine gutes Theme für Nischenseiten zu finden. Auch hier werde ich dir eine Lösung vorstellen.

Konkret zeige ich dir in drei Videos, wie ich die meisten meiner "Test" Nischenseite aufbaue. Mein Ansatz soll dem Leser genau das liefern was er sucht (also seinen Search Intent beantworten) und gleichzeitig natürlich dafür sorgen, dass die Seite gut konvertiert und entsprechendes Affiliate Einkommen generiert.

Wie gesagt, das ganze ist mein Ansatz und ich bin sicher, dass es noch bessere Ansätze gibt. Allerdings funktioniert dieser Aufbau für mich ganz gut.

In der Vergangenheit habe ich ja schon mal auf die Nutzer der gängigen Affiliatethemes eingedroschen, weil die meisten einfach keine Zeit und Liebe in ihre Seiten stecken und so jede gängige Nischenseite nicht nur gleich sondern auch noch relativ bescheiden aussieht. (Meiner persönlichen Meinung nach.)

Ich nutze inzwischen für quasi jede Seite ThriveThemes*, da es die beste WordPress Lösung ist und du außer ThriveThemes in deinem Leben kein WordPress Theme mehr brauchst.​

ThriveThemes bietet alles was du brauchst (egal ob du eine Nischenseite, einen Blog oder eine Firmenwebseite betreibst)​ und macht es auch dir als Design-Noob einfach eine schön aussehende Seite schnell zu erstellen - ohne CSS Kenntnisse.

​Aber genug über ThriveThemes geschwärmt. Dieser Post wird kein Verkaufspost für ThriveThemes* (keine Angst, dazu gibt es in Zukunft noch genug 😉 ), sondern ihr könnt Schritt für Schritt miterleben, wie ich meine Nischenseite aufbaue.

Da meine Seiten die ich im Rahmen der Challenge erstellt habe noch nicht so weit sind, zeige ich es euch exemplarisch an einer neuen Seite hier im Blog. Wir werden uns wieder um mein Lieblingsthema kümmern und eine Seite für das Keyword "Akku Heckenschere Test" aufbauen.

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Header Bild: Diese kleine Änderung senkte die Bounce Rate von 81,37% auf etwa 50% + die Verweildauer explodierte

Ich war überwältigt, als ich die Auswirkungen dieses kleinen Tests auf einer meiner trafficstärksten Unterseite sah.

Die Bounce Rate war tatsächlich gesunken und die Verweildauer gestiegen. Und zwar massiv. Wow.

Am 04. 12 wurden die Änderungen durchgeführt. Die Sitzungsdauer ging stark nach oben...

Zunächst möchte ich aber darauf hinweisen, dass die Bedeutung der Bounce Rate meiner Meinung nach nicht super wichtig ist. Man kann z.B. den Seach-Intent des Lesers erfüllen, ihn super glücklich machen und dennoch eine super hohe Bounce Rate haben. Also denke etwas über diese Metriken nach, wenn du versucht die "User Signals" zu verbessern. Dennoch freute ich mich natürlich über dieses Ergebnis.

Seitdem nutze ich diese "Strategie" konsequent bei jeder Seite und zeige dir hier in einem kurzen Video, wie auch du diese Strategie sofort auf deinen Seiten umsetzen kannst.

 

Keine Lust auf Video schauen? Es geht darum ein ansprechendes "Header-Bild" auf der Seite zu platzieren. Im Video zeige ich dir genau, wie du so etwas machen kannst. Hier ein Vorher - Nachher Vergleich:

Vorher ohne Header Bild

Mit schnell erstelltem Header Bild

Natürlich ist das Beispiel auf der linken Seiten wirklich nicht schön und die meisten Nischenseiten sehen hoffentlich schöner aus. Aber man sollte erkennen, dass ein Header Bild sehr stark beim so wichtigem ersten Eindruck hilft.

Der Leser klickt also nicht zurück um auf Google ein anderes Ergebnis anzuschauen, sondern gibt eurer Seite eine Chance. Der erste Schritt zum Erfolg ist getan. :)​

Hier noch mal ein Hinweis auf die "Test" Problematik: Wenn ihr nicht wirklich selbst getestet habt, dann dürft ihr das nirgends erwähnen. Man könnte stattdessen Akku Heckenscheren Vergleichst - Test 2017 oder so schreiben. Allerdings bin ich kein Anwalt und daher ist das ganze ohne Gewährt.

Optimierung für Conversions

Man sollte seine "Test" - Nischenseite immer auf Conversions (also auf den Click-Through zu Amazon) optimieren.

Meiner Meinung nach erfüllt man so den Search Intent des Lesers am Besten, da er ja schlicht und ergreifend mehr über die besten Geräte erfahren will - und Amazon liefert relativ viele produktspezifische Informationen. (Zumindest kann man davon ausgehen, wenn er nach "Test" sucht.)

Mit dem Ansatz bin ich sicher nicht alleine. Fast alle Nischenseitenbetreiber haben eine Art Tabelle (meist mit Daten zu den Produkten) relativ weit oben.

Da dies gut funktioniert, kommen auch bei mir relativ weit oben ein paar Empfehlungen. Allerdings nutze ich hier nicht den gängigen Affiliatetheme Ansatz einer normalen Tabelle, sondern etwas leicht anderes. Seht selbst:

 

Die hier vorgestellte Tabelle bringt meist einer sehr ordentliche CTR auf Amazon. Da wir hier den Search Intent auch treffen, ist die Conversion Rate entsprechend hoch.

Immer noch kein Freund von Videos? Dann schaue dir einfach diesen Screenshot an:​

Ich bin ein großer Freund des Pareto Prinzips und wenn ihr die beiden genannten Tipps umsetzt, habt ihr schon die Kernelemente "richtig" (es gibt nie ein richtig und falsch, immer Geschmacksache, aber Conversionrate / CTR ist ein guter Indikator) und eine gut konvertierende Seite erstellt.

Nun stelle ich euch noch den weiteren Aufbau vor.​ Auch hier versuche ich die CTR auf Amazon hoch zu halten, ohne den Leser zu nerven oder zu stark zu "verkaufen". Das ist ein schmaler Grad und auch ich habe da sicher schon die ein oder andere falsche Entscheidung getroffen.

Sonstiges: Weiterer Aufbau einer Standard "Test" Nischenseite

Nachdem wir das Headerbild und die ersten Empfehlungen umgesetzt haben, ist der Rest mehr oder weniger Standard und Geschmackssache.

Ich nutze meist viel Content (1500 - 5000+ Wörter) auf meinen Seiten, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass dieser Ansatz besser funktioniert. Bei der Contentqualität achte ich darauf, dass die Texte dem Leser wirklich weiter helfen. Allerdings ist die Contentqualität nicht wichtig, wenn es um das ranken geht. (Quantität ist meiner Meinung nach z.B. wichtiger; lieber 2000 Wörter durchschnittlicher Content als 300 Wörter Top-Content)

Content ist also nicht King.

Dennoch habe ich auf meinen Seiten sehr viel Content, der ordentlich dargestellt werden will. Es ist wichtig, dass man nicht nur eine Textwüste hat, sondern den Leser bei Laune hält. Zudem wollen wir natürlich weiterhin dem Leser passende Produkte vorstellen.

Wie ich das angehe erfährst du in diesem (letztem) Video. Sorry für die miese Audioqualität, musste ins Cafe wechseln und habe scheinbar das Mikrofon zu nah an den Mund gehalten. 🙁

 

Sobald die Seite steht, ist die Arbeit fast getan. Nun noch die richtigen internen und externen Links setzen, sowie den Page Speed optimieren. Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag.

Die Videos zeigen dir hoffentlich wie mächtig und gleichzeitig einfach ThriveThemes* ist. (ThriveThemes kann noch viel mehr, z.B. E-Mail einsammeln und das Opt-In Formular A/B testen. Falls ihr es noch nicht kennt, lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick darauf zu werfen.) 

Innerhalb weniger Minuten kann man so eine Seite erstellen, die meiner Meinung nach nicht nur recht ordentlich (und wahrscheinlich besser als 80% aller lieblosen Affiliatetheme Seiten) aussieht, sondern auch noch sehr gut konvertiert.

Wenn man sich etwas mit ThriveTheme vertraut macht und vor allem etwas mehr Zeit, Mühe und "Liebe" in die Erstellung der Seite investiert, kann man hier wirklich richtig coole Dinger super einfach basteln. Sky is the limit!

Inzwischen habe ich eine Freelancerin, die alle Texte auf meinen Nischenseiten online bringt und ich lerne wöchentlich von ihr dazu. Die Tabellen und Elemente die sie da manchmal bastelt sind echt top. (Sabine, falls du das liest: Top Arbeit!)

Falls ihr die in den Videos vorgestellte Seite noch mal in Ruhe ansehen wollt, dann tragt euch einfach in den Newsletter ein. Newsletter Abonnenten erhalten den Link zur Seite. (Als Newsletter Abonnent erhaltet ihr nicht nur jeden neuen Beitrag bequem in die Email Inbox, sondern auch noch zahlreiche Exklusive Inhalte wie z.B. die Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides.)

Das war es jetzt erstmal von mir für diese Woche. Es gibt noch so viele Inhalte, die ich noch gar nicht angesprochen habe (z.B. OnPage oder Offpage SEO) und ich freue mich schon auf die nächsten Wochen.

PS: Ich habe nun auch eine Facebook Seite.

PPS: Alle Anfänger sollten sich dieses Video von Moritz Merle (hier sein Blog) anschauen. Cooler Typ mit sehr gutem Content (und deutlich mehr Video Skills als ich).

Fundament der Nischenseite – 2. Wochenreport

Die Zeit fliegt. Nachdem ich die letzten Monate durch Südamerika gereist bin, freue ich mich jetzt erstmal einige Wochen in Kalifornien zu sein. Obwohl ich dadurch etwas mehr Zeit habe, wird dieser Beitrag nicht wieder so ein 5000+ Wort Monster wie mein erster Wochenreport.

Alle meiner Beiträge zur Nischenseiten Challenge 2017 findet ihr hier, während ihr hier etwas mehr über mich erfährt. Zudem habe ich angefangen die "Tools" Seite, auf der ich alle Werkzeuge die ich bei meinen Nischenseiten nutze nach und nach vorstelle, aufzubauen​.

In diesem Beitrag geht es also um das Fundament jeder Nischenseite. Das richtige Fundament ist sehr wichtig für den weiteren Erfolg der Seite, daher dieser Beitrag hier. Allerdings ist es nicht schwer, das Fundament richtig aufzusetzen und es warten auch keine geheimen Supertipps auf euch, mit denen ihr ohne Aufwand eure Konkurrenz überflügelt.

Bevor wir mit dem Beitrag starten, möchte ich noch mal auf meinen Newsletter hinweisen. Newsletter Abonnenten verpasse nicht nur keinen Beitrag mehr, sondern erhalten regelmäßig exklusive Inhalte (wie z.B. die Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides). Falls noch nicht geschehen, wird es also jetzt Zeit unserem kleinen internen Club beizutreten.

Zu dem Fundament jeder Seite zähle ich den Domainnamen (also die URL), das Hosting, die Navigationsstruktur der Seite (darüber geht es nächste Woche), das Theme (darüber werdet ihr noch einige hören - allerdings noch nicht diese Woche) und letztendlich WordPress (I <3 WordPress) Plugins.

Domainname

Jede Seite braucht einen Namen / eine URL. Doch gerade bei Nischenseiten gibt es verschiedene Strategien.

Generell unterscheidet man hier zwischen EMD, PMD und Brands. Ich hoffe, die Begriffe sagen euch was, falls nicht hier eine kleine Erklärung:

EMD = Exact Match Domain

Selbst wenn euer Englisch beschränkt ist, versteht ihr wahrscheinlich den Begriff "Exact Match Domain". Grob übersetzt bedeutet es "Exakt übereinstimmende Domain". Damit meinen wir URLs die genau der Hauptkeyword entsprechen.

Ein Beispiel aus meinem Portfolio wäre die (veraltete, seit Monaten nicht mehr berührte) Seite bauchreden-lernen.com, die ich euch letzte Woche vorgestellt habe. Das Hauptkeyword ist hier "Bauchreden lernen" und die Seite ist dafür optimiert.

Hauptkeyword = URL -> Exact Match Domain (EMD) #easy

Doch warum nutzen so viele Nischenseiten eine EMD anstatt etwas kreatives zu versuchen?

Aus SEO Gründen.

Auch wenn Google sagt, dass EMDs keine Vorteile mehr haben, helfen EMDs meiner Erfahrung nach immer noch beim ranken. Ob EMDs wirklich schlicht einen Bonus bringen oder es einfach daran liegt, das URL Anchors durchwegs keywordrelevant sind, weiß ich nicht. Aber aus den Erfahrungen der letzten Jahren kann ich sagen, dass EMDs noch gut funktionieren. (Obwohl ich das nicht für realistisch halte, kann sich das aber jederzeit ändern.

Allerdings haben EMDs Nachteile, wenn es darum geht die Seite auszuweiten. (Es klingt komisch, wenn akku-heckenschere-test.de über Rasenmäher schreibt)

PMD = Partial Match Domain

PMDs sind EMDs ähnlich. Hier gibt es allerdings keine exakte Übereinstimmung zwischen Domainnamen und Hauptkeyword, sondern nur eine vage. Ein Beispiel aus meinem Portfolio wäre hier (die ebenfalls schon bekannte und veraltete) Kosmetikerin-Ausbildung24.de (mit dem Hauptkeyword "Kosmetikerin Ausbildung") oder Pat Flynn's Webseite SecurityGuardTrainingHQ.com (Hauptkeyword "Security Guard Training").

Grund auf eine PMD anstatt EMD zu greifen ist meist die Verfügbarkeit. Während in vielen Nischen die EMDs schon vergriffen sind, kann man meist immer durch eine kleine Abänderung sich eine relevante URL sichern.

Diese Variante verbindet die Vor- und Nachteile der anderen beiden Optionen.

Brand Domain

Bei einer Brand Domain beachtet man Keywords schlicht nicht. Stattdessen sichert man sich eine cool klingende URL und versucht diese als "Marke" oder zumindest Autorität in der Nische aufzubauen. Idealerweise ist die Brand aber immer noch relevant für die ausgesuchte Nische.

Auch hier dient wieder Pat Flynn mit seiner Foodtruckr Seite als gutes Beispiel. Foodtruckr soll DIE Seite über den Aufbau eines Foodtrucks werden und dafür ist der Markenname (obwohl aus SEO Sicht irrelevant) relativ gut geeignet.

Brand Domains klingen cooler, "wirken" besser und können problemlos thematisch ausgeweitet werden, allerdings gibt es hier keinerlei positiven SEO Effekte.

EMD vs Brand + Domainregistrierung

Alles hat seine Vor- und Nachteile. So natürlich auch die Wahl des Domainnamen. Daher macht euch hier ein paar Gedanken dazu, bedenkt aber, dass es kein wirkliches richtig oder falsch gibt.

Anfängern empfehle ich für die ersten Seiten eine EMD / PMD. Hier ist es wichtiger überhaupt erstmal Erfolge (also die ersten Einnahmen) zu sehen, als irgendwann mal das Einnahmepotential auszuweiten.

Ich persönlich habe auch viele EMDs, fokussiere mich aber derzeit mehr auf Brand Domains. Dadurch kann ich problemlos die Seite thematisch ausweiten, Infoprodukte verkaufen und sogar Amazon FBA starten.​

Alle Domains registriere ich auf Internet.bs . Zwar hässlich, aber deutlich billiger als die meisten Anbieter und es funktioniert problemlos. ​

So nachdem wir uns nun eine passende URL gesichert haben, wird es nun Zeit diese URL mit unseren Inhalten online zu bringen. Dazu benötigen wir einen guten Hoster!

Der richtige Hoster

Ich bin ein Technik Noob und hatte keinerlei Lust mich mit technischen Details zu beschäftigen.

Die Suche nach einem Hoster war für mich so ein technisches Detail, mit dem ich nichts zu tun haben wollte. Die Seite sollte einfach gut laufen und fertig.

Über die Jahre musste ich mich damit rumschlagen und kann es daher für dich etwas einfacher machen:

Wenn du WordPress für deine Nischenseite benutzt, dann hoste deine Seiten auf Siteground*.

Wordpress Hosting

Siteground - perfekt für deine WordPress Seite

Siteground* hat einen tollen Preis, ist schnell, zuverlässig und bietet massenhaft Extras (SSL Zertifikat, Backups, Autoupdate, Caching)​. Allerdings ist der (ausgesprochen gute) Support nur englischsprachig. (Wer kein Englisch kann sollte zu All-Inkl.* greifen.)

Ich habe zum Thema WordPress Hosting eine eigene Unterseite erstellt, wo ihr noch ausführlichere Informationen zu Siteground* und den Alternativen findet.

Zur "Wordpress Hosting" Unterseite mit zusätzlichen Infos.

Inzwischen hoste ich fast jede neue Seite auf Siteground*, zudem nutze ich noch All-Inkl.* (damit habe ich gestartet, inzwischen nutze ich es nur noch um Hoster zu diversifizieren) und für meine stärksten Seiten Raidboxes*.

Diese drei Hoster kann ich jedem empfehlen. Guter Preis für die angebotenen Leistungen und ausgesprochen guter Support. Mehr Informationen zu den Anbietern findest du hier.

Nischenseiten Theme

Das Auge isst mit, daher ist ein gutes Theme unerlässlich für den Erfolg einer Nischenseite.

Ich bin kein großer Fan von den gängigen Affiliatethemes und bin sehr glücklich darüber, ein Theme gefunden zu haben, dass all meine Bedürfnisse erfüllt.

Diese Theme werde ich in den kommenden Wochen ausführlich vorstellen. Mein Ziel ist es, dass jeder der eine deutschsprachige Nischenseite erstellt, dies in Zukunft mit diesem Theme tut. Ich werde also ausführlich für das Theme werben und hoffentlich dich und viele andere von dem Theme überzeugen.​

Warum?

Weil das Theme es jedem ermöglicht schnell und einfach eine coole Seite zu erstellen. Das wird dazu führen, dass nicht jede "Test" Seite komplett (okay, mehr oder weniger) gleich aussieht.​ (Zudem profitiere ich natürlich durch eventuelle Affiliate Einnahmen. Aber ich liebe es für etwas zu werben, von dem ich 100% überzeugt bin.)

Die ausführliche Vorstellung ist laut Zeitplan für Woche 4 vorgesehen.

Struktur und Navigation der Nischenseite

Hier werde ich konkret auf Silos setzen. Wie genau ich diese umsetzen werde, erfahrt ihr nächste Woche. Ich habe es nur hier mit aufgeführt, da ihr euch von Anfang an dazu Gedanken machen solltet. Allerdings ist Content erst Thema der Woche 2; da erwartet euch aber einiges an Input. 😉

Falls du jetzt schon mehr über die "perfekte" Seitenstruktur lernen willst, dann ist das auch kein Problem.

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WordPress Plugins

WordPress ist klasse und ich nutze es für alles. Sogar Space Wallet läuft auf WordPress.

Diese Plugins nutze ich bei quasi jeder Nischenseite:

  • ​Anti Spam
  • AAWP* - Bestes Amazon Plugin mit massenhaft Funktionen
  • Caching Plugin - Entweder das von Siteground* oder WP Fastest Cache (oder WPRocket wenn man schon gute Einnahmen hat, ansonsten spart euch das Geld).
  • heatmap for WordPress - Kostenloses Heatmap Plugin, ideal für CRO
  • ManageWP - Macht das Verwalten mehrere Seiten einfacher + Backups
  • TablePress - erstellt einfach Tabellen
  • Yoast SEO - Titles, Meta Descriptions, Sitemaps und mehr

So, das war es schon für diese Woche.

Nächste Woche reden wir dann über Content.

Da geht es dann nochmal in die Keyword Recherche, ins Outsourcing und darüber wie man den Content strukturiert.

Lasst eure Kommentare hier und vergesst nicht den Newsletter zu abonnieren.​

Nische finden – 1. Wochenreport

So, die Nischenseiten Challenge ist gestartet und es wird Zeit für den 1. Wochenrückblick, der sich mit dem Thema "Nische finden" beschäftigt.

​Bevor du diesen Report liest, empfehle ich dir meinen Beitrag zur Woche 0 zu lesen. Dort gehe ich auf ein paar SEO Mythen ein, die meiner Meinung nach einfach falsch sind. Den Beitrag findest du hier.

Falls du dich nun wunderst, wer hier überhaupt schreibt, dann schaue einfach hier vorbei, um mich und diesen Blog etwas kennen zu lernen.

So, nun wird es aber Zeit in die Nischenanalyse einzutauchen!

Nische finden

Das Finden der richtigen Nischen kann an die Suche nach der Nadel im Heuhaufen erinnern. Hier lernst du ein paar Tipps um den Heuhaufen effektiver durchsuchen zu können

Die erste Woche ist wahrscheinlich am wichtigsten und hier solltest du als Anfänger viel mehr Zeit investieren als du denkst.

Gerade am Anfang ist die Auswahl der richtigen Nische super wichtig - denn wenn die erste Nische floppt, obwohl man hunderte Stunden und hunderte Euros investiert hat, ist die Motivation im Eimer und man kehrt dem Thema Nischenseiten den Rücken zu.

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Hat man schon eine oder mehrere Nischenseiten am laufen und verdient damit Geld, ​kann man die Nischenauswahl etwas lockerer angehen und sich mehr auf die eigene Erfahrung verlassen.

Im folgenden werde ich dich mal ausführlich und mit vielen Worten durch den Prozess der Nischenfindung führen.

Der Artikel ist ein wahres Monster geworden! Daher solltest du einiges Zeit mitbringen. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Lektüre lohnt!

Grundsätzlich kann man meiner Meinung nach zwischen zwei Kategorien von Nischenseiten unterscheiden. 

Im ersten Schritt sollte man sich also entscheiden, in welche Kategorie man gehen will.​

Arten von Nischenseiten

Die Überschrift ist nicht richtig. Denn es gibt zahlreiche "Arten" oder "Kategorien" von Nischenseiten und ich werde euch hier nur zwei vorstellen. Sobald man sich für eine Art von Seite entschieden hat, geht es darum sich passende Suchbegriffe auszusuchen (Keywordanalyse), die man mit der Webseite dann abdecken will. Dazu später mehr.

Konkret werde ich nun über diese zwei "Kategorien" ein paar Worte verlieren:

(Fake) Testseiten - Amazon Affiliate Nischenseiten

Diese Kategorie macht wohl den Großteil (spontan würde ich auf über 80% tippen) aller Nischenseiten aus.

Hierbei handelt es sich einfach gesagt um Seiten, die nur geschaffen werden um den Leser auf Amazon weiterzuleiten - mit der Hoffnung, dass dann auch auf Amazon eingekauft wird.​ Als Webseitenbetreiber erhält man dann eine Provision (prozentual vom Kaufpreis, Provisionshöhe ist abhängig von der Produktkategorie) von Amazon's Partnernet.

Warum eigentlich Amazon und nicht andere Onlineshops?

Ganz einfach weil Amazon die meisten Benutzer hat und sich einen Ruf für gute Preisen und tollen Kundenservice aufgebaut hat. Sprich die meisten Deutschen kaufen lieber bei Amazon als bei Otto oder Plus.de ein, was zu höheren Conversionrates führt. Zudem hat Amazon ein gut funktionierendes Affiliateprogramm, welches es jedem Webseitenbetreiber einfach macht Produkte auf Amazon zu bewerben. Auf Grund dieser Kombination werden meist ausschließlich Produkte auf Amazon und nicht auf anderen Onlineshops beworben.​

Warum eigentlich "Test Nischenseiten"?

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es besonders erfolgreich ist, wenn man eine sogenannte Testseite über eine Produktkategorie (z.B. Akku Heckenschere) macht, die meist hauptsächlich auf ein "Test" Keyword abzielen (z.B. Akku Heckenscheren Test). Auf der Seite stellt man dem Leser einfach die besten Akku Heckenscheren vor, die man im Test ermittelt hat. Der Leser ist froh, dass es ihm einfach gemacht wurde die beste Akku Heckenschere zu finden, geht über den Afilliatelink auf Amazon, kauft sich dort die Akku Heckenschere und der Nischenseiten Betreiber erhält die Provision.

Die Conversionrate ist in diesem Fall relativ hoch, da ​jeder der speziell nach "Test" sucht in der Regel bereit ist ein Gerät zu kaufen und sich nun nur noch Gedanken dazu macht, welches Gerät es sein soll. Wenn man die Webseite gut gestaltet und authentisch dem Leser aufzeigt, dass Akku Heckenschere X das beste Gerät ist, wird der Leser der Webseite vertrauen und diese Akku Heckenschere auch gleich auf Amazon kaufen.

Beispiele für diese Art von Nischenseiten gibt es tausende. Sucht einfach irgendeine Produktart auf Google und ergänzt "Test" in der Suchanfrage (also z.B. Akku Heckenscheren Test). Ihr erkennt diese Nischenseiten meist an der Domain, die der Suchanfrage sehr ähnlich ist (z.B. www.akku-heckenscheren-test.de).

Diese "Strategie" wurde in den letzten Jahren unglaublich beliebt, sodass massenhaft dieser "Testseiten" aus dem Boden sprießten. Allerdings haben die allerwenigsten Testseiten die Produkte auch wirklich getestet.

Stattdessen wurde dem unwissenden Leser nur suggeriert, dass ein Produkt ein "Testsieger" (ohne das je ein Test durchgeführt wurde) ist und es daher besonders empfehlenswert ist. Dies ist nicht nur moralisch nicht ganz okay, sondern es gab auch rechtliche Konsequenzen für einige Betreiber (z.B. Vergleich.org) sogenannter "Fake-Testseiten". Diese wurden von der Verbraucherzentrale abgemahnt und mussten daraufhin Strafe zahlen und ihre Strategie ändern.

Lange Rede kurzer Sinn:

Diese Kategorie zeichnet sich dadurch aus, dass man vor allem versucht für Keywords die mit Produkten oder Produktkategorien zu tun haben zu optimieren.

Auf "Test" Keywords optimierte Seiten funktionieren auf Grund der hohen Conversionrate besonders gut.​

Allerdings darf man dem Leser nicht vorgaukeln, dass man einen Test durchgeführt hat, wenn man keinen durchgeführt hat. Das kann die Optimierung auf das "Test" Keyword etwas komplizierter machen. (Die einfachste Lösung ist es, dass man einfach selbst Tests durchführt und zum Experten auf dem Gebiet wird.)

"Menschen helfen" Nischenseite

Wahrscheinlich habe ich diese Kategorie erfunden oder bin zumindest der erste, der so einen komischen Namen dafür verwendet.

Bei dieser Strategie deck man Keywords ab, die eine Frage oder ein Problem erkennen lassen.

Obwohl ich die Kategorie "Menschen helfen" genannt habe, geht es natürlich für die meisten auch hier nur darum mit der Nischenseite Geld zu erzielen.

Screenshot einer meiner "Menschen helfen" Nischenseite, die ich hier vorstellen werde

Statt Leute auf Amazon weiterzuleiten, monetarisiert man solche Seiten eher mit Google AdSense​, anderen Affiliateprogrammen oder eigenen (digitalen) Produkten. In der Regel ist es meiner Erfahrung nach (vor allem im Vergleich mit den oben genannten "Testseiten") aber schwerer mit solchen Seiten wirklich viel Geld umzusetzen. 

Da diese Kategorie deutlich weniger prominent ist als die reinen Amazon Affiliate Seiten, werden wir uns hier mal drei Beispiele anschauen.​

Beispiele zu "Menschen helfen" Nischenseiten

Wir starten hier mal mit zwei meiner eigenen Seiten. Diese Seiten liegen seit vielen, vielen Monaten brach - haben allerdings konstante monatliche Einnahmen.

Ich predige ja immer, dass es leichter ist bestehende Seiten auszubauen anstatt neue Seiten zu starten - doch bei diesen Beispielen habe konnte ich mich bisher noch nicht motivieren, sie weiter auszubauen. Das liegt daran, dass ich das Einnahmenpotential bei meinen anderen Projekten höher einschätze und daher andere Projekte mehr fokussierte.

Dennoch: Shame on me.

Bauchreden-Lernen.com versucht für den Suchbegriff "Bauchreden lernen" zu ranken. Allerdings bietet die Seite keine wirklichen Inhalte (rankt dennoch - #Contentistkingnot) zum Thema Bauchreden Lernen an, sondern verweist nur auf ein Buch mit dem Interessierte das Bauchreden lernen können.

Warum die Seite keine klassische Amazon Affiliate Seite ist?

Weil ich nicht auf irgendein Buch verweise, sondern auf mein eigenes. Ich verdiene hier also nicht (nur) Geld durch die Amazon Partnernet Provision, sondern vor allem durch den eigentlichen Verkauf des Buches.

Ich habe das Buch vor einigen Jahren schreiben lassen (momentan arbeiten wir an der zweiten Version), was natürlich sehr viel Zeit, Energie und Geld gekostet hat. Es ist im Vergleich mit den Amazon Testseiten viel, viel aufwendiger so ein Keyword (AdSense zieht bei dem Keyword 0) zu monetarisieren! (Aus diesem Grund machen auch die meisten nur Amazon Affiliate Seiten.) 

Obwohl weder ich noch die Ghostwriterin wirklich Bauchreden können (und es dem Buch dementsprechend bei gewissen spezifischen Bauchreden Themen an Tiefe fehlt), war das Buch sogar ein Amazon Bestseller:

Damals noch im alten Cover.*

(Das schöne an Amazon ist, dass das Buch* inzwischen auch organisch ohne mein zutun auf Amazon verkauft wird.)

Um das Potential dieser Nische weiter auszuschöpfen und den Lesern noch besser helfen zu können, arbeite ich derzeit zusammen mit einem Bauchredner an einem Online Kurs zum Thema Bauchreden lernen. (Kostet zwar auch wieder massenhaft Zeit, Energie und Geld - zahlt sich aber über die nächsten Jahre hoffentlich aus.)

Als ich vor vielen Jahren diese Nische ausgewählt habe, war es eigentlich ein Fehler. Es war nahezu unmöglich die Seite zu monetarisieren. Obwohl ich rankte, hat die Seite kein Geld verdient.

Erst als ich nach einigen Jahren immer bessere Kontakte zu den deutschen Bauchrednern aufgebaut habe, konnte ich durch das vermitteln von Bauchredner Seminaren und Bauchredner Auftritten etwas Geld verdienen.

Durch die Investitionen in das Buch konnte ich meine Einnahmen (vor allem in der Faschingszeit) weiter erhöhen. Durch die Investition in den Kurs erhoffe ich, die Einnahmen noch weiter erhöhen zu können.

Warum ich diese Nische offenlege?

Weil es schwer ist, mich hier zu schlagen. Mein Netzwerk mit den deutschen Bauchrednern sowie das Buch (und der kommende Kurs), haben eine hohe Eintrittsbarriere für Wettbewerber geschaffen. (Die Nische ist nicht rentabel ohne eigene Produkte. Und selbst mit ist das Einnahmepotential stark beschränkt.)

Das ist ​eben der große Vorteil, wenn man nicht eine einfach kopierbare "Testseite" erstellt, sondern in so eine Nische wie das Bauchreden geht.

Ein weiteres Beispiel ist die Seite Kosmetikerin-Ausbildung24.de. Die Seite wurde stark vernachlässigt, gehackt und hat im Zuge dessen massenhaft Spamlinks erhalten. Die Seite ist also eigentlich tot. Ich bin gerade dabei zu schauen, ob man da noch was machen kann. Vielleicht gibt es dazu eine extra Case Study.

Hier ziele ich auf den Begriff "Kosmetikerin Ausbildung" (Was für eine Überraschung!) ab und monetarisiere die Seite mit einem eigenem Buch, einem Affiliate Angebot sowie AdSense.​

Screenshot von Kosmetikerin-Ausbildung24.de | Das Design ist eigentlich recht cool fällt mir hier gerade wieder auf

Auch die Seite war etwas überhastet gewählt, da das Einnahmenpotential leider begrenzt ist. Obwohl die Seite gute Rankings hat (bzw. hatte), hat sie nie wirklich Geld verdient. ​(Daher habe ich auch hier kein Problem die Nischen zu veröffentlichen.)

Wenn man sich die beiden Beispiele anschaut, wird man feststellen dass eine EMD (Exact Match Domain, also URL entspricht dem Hauptkeyword - mehr über die Auswahldes Domainnamens kommt wahrscheinlich nächste Woche) und eher durchschnittlichen Content ("Content ist King" ist einfach Quatsch), sowie eine eher schwache (dafür aber einfacher zu rankende) Nische in Bezug auf das Einnahmenpotential haben.

Natürlich kann man auch die beiden Kategorien kombinieren und eine "Menschen helfen Amazon Affiliate Nischenseite" aufbauen.

Ein sehr schönes Beispiel wäre hierzu wlansignalverstaerken.de.

Name ist hier Programm, allerdings liefert die Seite wirklich sehr gute Inhalte, sieht schön aus und hilft dem Leser wirklich mit den Informationen. Monetarisiert wird die Seite "einfach" über Affiliatelinks zu Amazon, wobei die Conversionrate auf Grund des niedrigeren Buying Intents des Keywords (mehr dazu weiter unten) wahrscheinlich unter der Rate der klassischen "Testseiten"bleibt.

(Manche werden jetzt sage, dass die Seite eigentlich auch nur eine Amazon Affiliate Seite ist. Kann man natürlich so sehen, aber da der Fokus hier nicht auf "Test" oder andere Produktkeywords liegt würde ich persönlich das als eigene Kategorie ansehen.)

Letztendlich müsst ihr euch (stark vereinfacht gesagt) zwischen den beiden Kategorien (die ich relativ ausführlich vorgestellt habe) entscheiden, wenn ihr eine neue Nischenseite startet. Diese Entscheidung prägt auch den nächsten Schritt, wenn es geht passende Keywords, um die man seine Seite aufbaut, zu finden.

Keyword Analyse

Ich möchte noch mal betonen, wie wichtig die Keyword Analyse ist.

Du wirst deine Nischenseite meistens um eine Gruppe von Keywords aufbauen, daher solltest du dir diese Keywords sehr genau anschauen, bevor du Zeit und Geld in diese Nische steckst.

Keyword Analyse

So läuft die Keyword Analyse bei uns im Team ab. Ich bin die hübsche Dame in der Mitte. (Keine Angst, ist nur ein Stockphoto)

Wie sieht die perfekte Nische aus?

Die perfekte Nische (die es nicht gibt und die du nicht finden wirst) zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Keywords haben ein hohes Suchvolumen
  • Keywords haben ein hohes Einnahmenpotential
  • Konkurrenz für diese Keywords ist schwach und kann geschlagen werden

Wie du sehen kannst, kam das Wort "Keyword" relativ häufig vor in diesem Ansatz.

Doch wie kommst du überhaupt an Ideen für Keywords, die du im nächsten Schritt weiter analysierst?​

Je nachdem, welchen der beiden oben genannten Ansätze du angehen willst, unterscheidet sich dieser Schritt.

Willst du eine Amazon Affiliate "Testseite" machen, fokussiert sich alles um Produktkategorien (z.B. Akku Heckenschere) und um das Keyword "Test". Du wirst also einfach massenhaft Keywords wie "Akku Heckenschere Test" oder "Elektrischer Rasentrimmer Test" etc. analysieren.​

Nehme einfach eine Excel Tabelle und tippe einfach massenhaft Produktkategorien ein. Versuche dabei kreativ zu sein und wenn möglich Begriffe zu finden, die sich aus mehreren Wörtern zusammen setzen (z.B. Akku Heckenschere). Des weiteren solltest du hier grob gesagt Produktkategorien zwischen 50 und 250 Euro fokussieren, da diese höhere Provisionen bringen aber noch günstig genug sind um direkt online auf Amazon gekauft zu werden.

Ideen zu den Produktkategorien findest du überall. Denke einfach nach, laufe mit offenen Augen durch die Welt und schaue einfach mal, welche Produkte du in den letzten Monaten selbst auf Amazon gekauft hast.​

Letztendlich ist der Ansatz relativ einfach und es geht hier vor allem darum, viele Produktkategorien zu finden und zu analysieren. Es ist ein Zahlenspiel. Du musst wahrscheinlich hunderte potentielle Nischen anschauen um eine gute Nische zu finden. (Mehr zur Analyse und was eine gute Nische ausmacht folgt in den nächsten Abschnitten.) Aber es lohnt sich auf jeden Fall hier die Zeit zu investieren!

Wählst du den "Menschen helfen" Ansatz, ist es etwas schwierige an geeignete potentielle Keywords zu kommen, da du nicht einfach hunderte Produktkategorien mit dem Zusatz "Test" analysierst.

Hier musst du kreativ in mögliche Richtungen und potentielle Probleme / Fragen denken. Zum Glück helfen dir die Keyword Tools (wie der KWFinder*, welchen ich dir auch noch hier in diesem Artikel vorstelle) durch die Anzeige von ähnlichen Keywords relativ stark dabei, weitere potentielle Keywords zu finden.

Wenn du z.B. "Bauchreden" eingibst, werden dir die Tools Keywords wie "Bauchreden lernen", "Bauchredner Sascha Grammel" und "Bauchrednerpuppe" vorschlagen. Während die Keywords "Bauchreden" oder "Bauchredner Sascha Grammel" relativ nutzlos sind (munkelt man), haben die Keywords "Bauchreden lernen" oder "Bauchrednerpuppe" etwas Potential. Zudem zeigen dir die Tools, ob die Schreibweise "Bauchrednerpuppe" oder "Bauchredner Puppe" mehr gesucht wird.

Sprich wenn du die Idee hast in das Thema "Bauchreden" zu schauen, ist es gut möglich, dass dir ähnliche Keywords (an die du nicht gedacht hast) vorgeschlagen werden, welche mehr Potential haben.

Mache also auch hier eine Liste mit potentiellen Themen, Fragestellungen und Problemen, welche wir im nächsten Schritt weiter analysieren und als Grundlage für weitere potentielle Keywords nutzen.

Suchvolumen der potentiellen Keywords bestimmen

Nun da wir eine lange Liste von potentiellen Themen haben, geht es darum im ersten Schritt das Suchvolumen (also wie oft ein Keyword pro Monat in Google gesucht wird) zu bestimmen. Du erinnerst dich: Suchvolumen ist einer der drei Grundpfeiler deiner Nische!

Stützen jeder erfolgreichen Nische:

  • Keywords haben ein hohes Suchvolumen
  • Keywords haben ein hohes Einnahmenpotential
  • Konkurrenz für diese Keywords ist schwach und kann geschlagen werden

Doch wie findet man das Suchvolumen von Keywords heraus?

Früher ging das relativ einfach  und vor allem kostenlos mit dem Google Keyword Planner. Einfach paar Keywords eingeben und man bekam nicht nur das Suchvolumen (sowie durchschnittlicher AdWords Klickpreis - wichtig für AdSense) dieser Keywords angezeigt sondern auch noch eine Liste mit hunderter weiterer ähnlicher Keywords.

Allerdings hat Google den Keyword Planner geändert und gibt die genauen Daten nur noch für aktive Nutzer von AdWords heraus. Die beliebte kostenlose Alternative war also auf einmal nutzlos...

KWFinder = bestes Tool zur Analyse einer Nische

Obwohl ich dank Space Wallet immer noch exakte Daten im Keyword Planner angezeigt bekomme, nutze ich inzwischen ein anderes Tool um das Suchvolumen zu bestimmen sowie für die Keyword Analyse allgemein.

Das Tool meiner Wahl ist kwfinder.com*! Es ist meine erste Anlaufstelle und wird wöchentlich mehrfach genutzt. Natürlich gibt es mit MarketSamurai, LongtailPro etc. genug Konkurrenten, doch ich bin mit KWFinder.com* wirklich zufrieden und kann es empfehlen.

Man kann hier entweder seine Excel Liste mit den Nischen Ideen direkt hochladen oder einfach ein bzw. mehrere Keywords eingeben.

Das Tool spuckt daraufhin nicht nur das Suchvolumen sämtlicher Keywords aus, sondern auch noch weitere Informationen zu dem SERP (also der Top 10 der Google Suche), welche bei der Konkurrenzanalyse, zu der wir im Absatz ganz unten kommen, helfen.

Gibt man nur ein Keyword ein, so erhält man noch eine ausführliche Übersicht von ähnlichen / relevanten Keywords.

Kwfinder.com

Screenshot KWFinder.com

So sieht das Hauptinterface aus:

Kwfinder.com

Screenshot Kwfinder.com

Auf der linken Seite siehst du das Suchvolumen (SV) der verschiedenen Begriffen, während du rechts mehr Informationen zum SERP eines ausgewählten Keywords siehst. (Mehr dazu später)

Du kannst die Ergebnisse natürlich exportieren und bestimme Keywords​ in Listen speichern, was ein ganz nettes Feature ist. Wenn ich zum Beispiel einen neuen Artikel schreibe, speichere ich einfach alle Keywords die relevant sind und im Artikel vorkommen sollen in einer neuen Liste. (Die Keywords mit dem höchsten SV kommen dann in eine H2, der Rest zumindest im Text natürlich vor.)

Zudem kann man auch einen Filter setzen und nur Ergebnisse mit bestimmen Charakteristika oder sogar bestimmten Suchbegriffen anzeigen. Damit kann man sich sehr einfach z.B. nur Keywords anzeigen, die das Wort "Test" enthalten und einen SV von über 800 haben.

KWFinder.com* ist stark eingeschränkt sogar kostenlos nutzbar, doch hier sollte man etwas Geld investieren. (Man munkelt es ist billiger erstmal einen kostenlosen Account zu machen und dann upzugraden.)

Holt euch einfach das Basic Angebot für einen Monat und fokussiert euch diesen Monat so richtig auf die Nischenanalyse. So solltet ihr problemlos einige Nischen finden, die ihr in den nächsten Monaten abarbeiten könnt.

Noch besser ist, wenn du dir das jährliche Paket holst und einfach mit ein paar Leuten teilst! (Es gibt keine Nutzerbeschränkung.) Ich selbst teile mir das mit ein paar Leuten und bereue es nicht. Bisher gab es auch noch keine Probleme mit den Einschränkungen bei der täglichen Nutzung.

Nachdem du deine im Brainstorming erstelle Excel Liste durch das Tool gejagt hast, solltest du nun eine Excel mit allen potentiellen Keywords sowie deren Suchvolumen und CPCs haben.

Diese Daten sind unerlässlich bei den weiteren Schritten der Nischenanalyse!

Buying Intent

Es wird nun Zeit kurz auf "Buying Intent" einzugehen. Denn ohne Buying Intent bringt euch ein Keyword mit hohem Suchvolumen ohne Konkurrenz auch nichts.

Buying Intent beschreibt, wie nah jemand der ein bestimmtes Keyword in Google eingibt​ an einem tatsächlichen Kauf ist. Da der Satz fast schon akademisch klingt, schauen wir uns mal ein Beispiel dazu an:

"Akku Heckenschere" hat z.B. ein Suchvolumen von grob 10.000 im Monat.

"Akku Heckenschere Test" hat ein Suchvolumen von etwa 2000 im Monat, also deutlich weniger als "Heckenschere Test".​

Wenn du für beide Keywords auf Platz 1 rankst, wird dir das Keyword "Akku Heckenschere Test" aber trotz des geringen Suchvolumens mehr Umsatz machen. Der Grund dafür ist der höhere Buyint Intent des Suchenden.

Wer nur "Akku Heckenschere" eingibt, will sich meist einfach nur informieren. Was ist eine Akku Heckenschere, was kann eine Akku Heckenschere so, wie teuer sind die Dinger etc. Klar, werden auch einige sofort kaufen, wenn du alle diese Informationen dem Leser übersichtlich zur Verfügung stellst und ihm gleich sagt, welche Akku Heckenschere die beste ist.​

Wer nach "Akku Heckenschere Test" sucht ist geistig schon einen Schritt weiter.

​Hier hat sich der Suchende meist schon entschieden, sich eine Akku Heckenschere zu kaufen und sucht nun nur noch dem besten Gerät. Wer also dem Leser überzeugend ein gewissen Gerät empfiehlt, hat eine gute Chance, dass der Leser dieses Gerät auch gleich auf Amazon kauft. (Daher die Flut an "Test Nischenseiten".)

"Menschen helfen" Nischen, haben meist einfach einen niedrigeren Buying Intent und sind daher wie oben schon beschrieben schwerer zu monetarisieren. (Wer nach "Kosmetikerin Ausbildung" sucht, will nichts kaufen sondern einfach nur Informationen.)

Es lohnt sich also, sich etwas Gedanken über die Keywords und die dahinterliegende Intention des Suchenden zu machen. (Falls du deine Seite hauptsächlich mit AdSense monetarisieren willst, ist die Intention aber egal. Hier kommt es nur auf den CPC an.)

Einnahmepotential bestimmen

Nachdem wir gelernt haben, wie wir das Suchvolumen bestimmen und ein paar Sätze über den Buying Intent gehört haben, geht es nun darum zu bestimmen wie viel Geld wir theoretisch mit einer Nische ungefähr machen können.

Hier kann ich euch ein paar Formeln anbieten, die eine grobe Aussage über das Einnahmenpotential einer Nische liefern. Die Zahlen sind natürlich nicht genau und dienen weniger der genauen Projektion möglicher Einnahmen sondern zum einfachen Vergleichen möglicher potentieller Nischen.

Newsletter Abonnenten erhalten Zugang zu meinem sogenannten "Thirst Rechner". Das ist eine Excel Tabelle die alle Formeln, welche ich hier schon vorstelle schon habe. Dort könnt ihr dann einfach eure Werte eingeben und erhaltet sofort das Einnahmepotential.

Newsletter abonnieren und Zugang zu den exklusiven Inhalten (wie z.B. dem "Thirst Rechner") erhalten​

Zunächst sollten wir ausrechnen, wie viel (monetarisierbaren) Traffic wir in etwa mit der Seite erzielen können.​

Hier kann man einfach das Suchvolumen aller relevanten Keywords addieren und mit 0.3 multiplizeren.

Was sind relevante Suchbegriffe?

Nachdem man ein Hauptkeyword ins Auge gefasst hat (z.B. Akku Heckenschere Test), sucht man mit KWFinder einfach nach ähnlichen Keywords, die man mittelfristig mit seiner Nischenseite angehen wird. (Langfristig kann man seine Nische noch um weitere Suchbegriffe ergänzen.) In dem Akku Heckenscheren Beispiel, würden wir u.a. also noch Keywords wie "Heckenschere Akku Test", "Heckenschere mit Akku" oder "Bosch Heckenschere Akku" hinzufügen.

Alternativ kann man auch den Traffic des Leaders in der Nische über similarweb​ analysieren und den Wert als Basis hernehmen.

Nun hat man seinen potentiellen Traffic und muss nun nur noch ausrechnen, wie viel Umsatz mit dem Traffic erzielen kann. Hier ist es wichtig nach der Monetarisierungsmethode (Amazon Affiliate, AdSense, eigene Produkte) zu unterscheiden!

Formel für Amazon Affiliate Seiten:

Suchvolumen aller relevanten Money Keywords * 0.3 * 0.25 * 0.08 * Produktpreis * Provision​

Es ist im Prinzip also Traffic mal Prozentsatz (25%) der Leser die auf Amazon weiterklicken multiplizert mit dem Prozentsatz (8%) der Nutzer, die letztendlich auf Amazon kaufen. Dazu noch den durchschnittlichen Produktpreis des beworbenen Produktes sowie der Provisionssatz von Amazon's Partnernet. Und schon erhält man eine schöne Zahl, mit der man arbeiten kann. (Die Prozentsätze sind teilweise konservativ gewählt, nur grobe Annäherungen und unterscheiden sich von Nische zu Nische. Noch genauer wird es, wenn man die Amazon CTR und Conversionrate (CR) auch nach dem Buying Intent des Keywords anpasst).

Generell achte ich hier grob drauf auf über 200 Euro zu kommen. Das ist aber natürlich nur ein dummer Richtwert.

Bewirbt man kein Produkt, sondern ein anderes Affiliateprodukt (z.B. ein digitales Infoprodukt), so ändert sich die Formel natürlich. Ihr müsst entsprechend die letzten vier Variablen ändern.

Formel für AdSense Seiten:

Obwohl AdSense Seiten aus der Mode geraten sind, hier noch eine grobe AdSense Formel mit angenommener Ad CTR von einem Prozent:

Suchvolumen aller Keywords * 0.3 * durchschnittlicher AdWords CPC * 0.6 * 0.01​

Da sich die CPCs pro Keyword unterscheiden, lohnt es sich das auf Keywordbasis auszurechnen und dann zusammenzurechnen. (So läuft das auch beim Thirst-Rechner, den ihr als Newsletter Abonnent erhält.)

Inzwischen habt ihr das Prinzip verstanden und könnt die Formel sicher selbst anpassen um z.B. die Einnahmen durch ein eigenes Produkt auszurechnen. (Traffic * Conversion Rate * (Produktpreis - Zahlungsanbieter Kosten - Plattform Kosten))

Die ganzen Formeln dienen wie gesagt vor allem zum Vergleich zwischen potentiellen Nischen. Sie helfen also bei der Entscheidung für die richtige Nische.

Das Einnahmepotential vieler Nischen kann man meist deutlich ausdehnen, indem man die Nische einfach größer definiert. (Und z.B. auf akku-heckenschere-test.de anfängt über Rasenmäher zu schreiben)

Wie wichtig dieser Schritt ist, zeigt euch dieses Beispiel:

Vor einigen Jahren habe ich mich entschieden, mal englischsprachige Nischenseiten auszuprobieren. Nach kurzer Recherche bin ich über relativ viele Keywords zum Thema Schwangerschaftstest (Pregnancy Test) mit hohem SV gestolpert.​ Die Konkurrenz war kaum vorhanden und ich dachte, dass es eine gute Idee ist, die Nische einfach mal zu testen.

Pustekuchen. Es war zwar super einfach zu ranken und ich hatte auch Traffic, aber es war nahezu unmöglich zu monetarisieren. Hier ein Screenshot dazu:​

Screenshot AdSense

Ich glaube ich habe grob meine Kosten wieder reingeholt, mehr aber nicht. Letztendlich habe ich die Domain auslaufen lassen.

Klar, hätte ich aus der Domain noch mehr herausholen können. Doch das Einnahmenpotential war so begrenzt, dass es sich nicht gelohnt hat hier mehr Zeit zu investieren. Stattdessen habe ich andere Seiten fokussiert. 

Hier mal ein AdSense Screenshot einer Seite von mir, die mehr Potential hat:

Screenshot AdSense - es werden nur Daten für 2017 gezeigt

Es ist also sehr wichtig, diesen Schritt ernst zu nehmen....

Jetzt haben wir also schon einige potentielle Nischen genauer angeschaut und nicht nur das Suchvolumen, sondern auch das daraus resultierende Einnahmenpotential erhalten.

Doch um das Einnahmenpotential realisieren zu können, müssen wir natürlich auch für die ausgewählten Keywords ranken. Darum geht es im letzten und nächsten Schritt darum, die Konkurrenz zu analysieren.​

Konkurrenz analysieren

Meistens steht und fällt eine einfache Nischenseite mit einem einzigen Keyword.

Bei unserem "Akku Heckenscheren Test" Beispiel, wird das ausgerechnete Einnahmenpotential nur relevant, wenn man es tatsächlich schafft auch für das Keyword "Akku Heckenschere Test" auf Platz 1 oder zumindest in den Top 3 zu ranken!

Bevor wir uns also entscheiden in eine Nische zu gehen, müssen wir uns die Konkurrenz für das Hauptkeyword (oder die Hauptkeywörter falls ihr fleißig sein wollt) genauer ansehen.

Diese Konkurrenzanalyse werden wir mal grob mit "Akku Heckenschere Test" gemeinsam durchführen. Allerdings gibt es hier keine genaue Formel, die dir sagt ob du die Konkurrenz schlagen kannst. Es gibt natürlich Indikatoren, allerdings ist letztlich eine Mischung aus Gefühl und Glück, ob es sich lohnt in eine Nische zu gehen.

Basis für die grundlegende Analyse ist wieder KWFinder*:

Screenshot KWFinder.com

Wir sehen zunächst einmal, dass das Keyword knapp 2000 mal im Monat gesucht wird. Das ist schonmal ordentlich und sorgt für gutes Einnahmepotential.

Zudem sehen wir oben rechts, dass das Keyword sehr saisonal ist und vor allem in den Sommermonaten nachgefragt wird. Saisonale Keywords sind an sich nicht besser oder schlechter, man muss es halt einfach auf dem Schirm haben.​

Als nächstes werfe ich einen groben Blick auf den SEO Difficulty Wert. Der ist hier mit 25 nicht sonderlich hoch. Ich weiß nicht, wie er zusammengesetzt wird, daher beachtet ich ihn nur wenn ich Keywords direkt miteinander vergleiche. Allerdings ist es in meiner Analyse nur ein Randfaktor und auf keinen Fall entscheidend.

Viel wichtiger ist der SERP, also die momentane Top 10 auf Google, welche wir auch direkt im KWFinder angezeigt bekommen.​

Diese Übersicht nutze ich aber nur für eine kurze Analyse. Will ich tiefer in die Nische eintauchen, klicke ich auf den (im Screenshot nicht zu sehenden) orangen Button "Open in SERPChecker", welcher mich zu folgender Ansicht bringt:

Screenshot SERPchecker.com

Die Ansicht kann man auch exportieren sowie die angezeigten Metriken anpassen.

In der Ansicht scanne ich schnell nach EMDs (Domains die das Hauptkeyword zumindest teilweise enthalten). In unserem Beispiel gibt es hier drei. Das ist eine ordentlich Nummer, die uns zeigt, dass Google in dem SERP nichts gegen Nischenseiten hat. Gibt es mehr als fünf EMDs ist die Nische schon nervig voll, gibt es keine einzige dann mag Google hier keine Nischenseiten in den SERPs (bei "Kaufen" Keywords bevorzugt Google teilweise Onlineshops und präsentiert dementsprechend weniger Nischenseiten - bei dem SERP für "Akku Heckenschere Kaufen" habe ich nur eine Nischenseite gefunden) oder die Nische ist schlicht nicht rentabel. (Es ist äußerst selten, dass eine profitable Nische noch komplett unerschlossen ist.)

Dass es nur drei EMDs in den SERPs gibt zeigt mir, dass sieben Seiten ranken die sich nicht ausschließlich auf Akku Heckenscheren fokussieren, sondern noch weitere Themen abdecken. Wenn ich mich mit meiner Nischenseite erstmal ausschließlich auf dieses Keyword fokussiere, sollte es einfacher sein diese nicht spezifischen Seiten zu schlagen.

Als nächstes schaue ich mir an, wie gut der Meta Title optimiert ist. Hier sieht man, dass die Top 8 alle irgendwas mit "Akku Heckenschere Test" im Title haben. Zudem sind die meisten Title optimiert und aktuell.

Hier hoffe ich natürlich, dass auch Seiten auftauchen, die nicht offensichtlich auf diesen Key optimiert haben. Dies ist hier jedoch nicht der Fall.

Als nächstes schaue ich mir DA / PA und TF an. Die Metriken sind zwar Quatsch (da fälschbar und oder schlicht wenig aussagefähig), aber dennoch ein weiteres Puzzleteil der Analyse. Vor allem eine niedrige DA (Domain Authority) gefällt mir immer.

Nun wird Zeit die Top 3 genauer anzuschauen, da dort das Geld liegt.

Vor allem Platz 3 Akkuheckenschere.eu ist interessant, da es sich um eine Seite handelt, die sich ausschließlich auf das Keyword fokussiert, während Platz 1 und 2 größere Portale sind.

Konkret versuche ich hier Schwachstellen oder Aspekte die ich besser machen könnte zu finden.

Vom Design her sieht die Seite schonmal sehr gut aus. Da werde ich nur mit sehr viel Aufwand vorbei ziehen können.

Der Content ist für mich als totalen Noob überzeugend geschrieben wird. Allerdings wird meist mit wenig Content gearbeitet, was ein Ansatzpunkt sein könnte. Obwohl die Seite ohne massenhaften Content rankt, habe ich festgestellt, dass eine große Menge an Content beim ranken helfen kann. Daher würde ich hier versuchen, deutlich mehr Content auf jeder Seite zu platzieren.​

Allerdings sind Design und Content nur Nebenschauplätze, wenn es darum geht die Konkurrenz zu analysieren bzw. zu schlagen.

Am wichtigsten sind schlicht die Backlinks.

Dazu schaue ich einfach in anderen Tools (ahrefs und majestic - diese werden in einem anderen Beitrag vorgestellt, würde hier den Rahmen sprengen) die Backlinks genauer an. Ich erkenne eine 301 Umleitung von einer wahrscheinlich Expired Domain, die relativ viel Stärke abgibt. Dazu paar Forenlinks, Blogkommentare, Gute Frage Links sowie Verzeichnisse.

Auf dem ersten Blick sieht das also okay, aber nicht stark aus. Hier könnte man auch als Anfänger auf jeden Fall mit etwas Mühe vorstoßen, wobei ich nicht weiß ob das Einnahmenpotential (welches ich nicht ausgerechnet habe) die Mühe rechtfertigen würde.

Natürlich kann es auch sein, dass die Seite versteckte PBNs benutzt. Denke ich in dem Fall eher nicht, aber man kann es nie ausschließen. (Hilfreich ist es hier einen Blick auf die anderen Seiten zu werfen. Es ist unwahrscheinlich dass 100% der Konkurrenz ihre PBNs verstecken. Wenn Platz 2 scheinbar deutlich mehr starke Links als Platz 1 hat, dann ist was faul bzw. die PBNs versteckt.)

Nachdem ich mir all diese Informationen besorgt habe, überlege ich mir schlicht und einfach, ob ich eine "bessere" Seite (die Antwort ist meist ja) mit besseren Backlinks schaffen kann und wie aufwendig das wäre.

Letztendlich ist die endgültige Entscheidung in eine Nische zu gehen, dann doch Gefühlssache. Wie ihr in den älteren Beispielen oben sieht, lag auch ich des öfteren eher daneben. Und auch du wirst nicht nur erfolgreiche Nischen auswählen.

Mit der Zeit sollte man hier, aber besser werden und intuitiv schon viel erkennen können. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich die Nischenfindung zu sehr auf die leichte Schulter nehme und dann hintenraus doch Probleme (oder zu wenig Einnahmen) bekomme.

Ich will also noch mal betonen, dass ​dieser Schritt unheimlich wichtig ist und euch später viel Zeit / Energie / Geld sparen kann.

Sucht euch ein ordentliches Hauptkeyword (das viele passende Nebenkeywords mitbringt) aus, das auch wirklich Einnahmepotential hat. Dann werft einen ausführlichen Blick auf die Konkurrenz und überlegt, ob ihr die mittelfristig schlagen könnt.

Als letzter Schritt vergleicht die verschiedenen analysierten Nischen miteinander (ihr werdet feststellen, dass die schwereren Nischen entsprechend ein höheres Einnahmenpotential mitbringen), sucht euch eine oder mehrere Nischen aus und schlaft dann eine Nacht drüber.

Nachdem ihr eine Nacht drüber geschlafen habt und sich die anfängliche Begeisterung gelegt hat, geht ihr nochmal die Schritte der Analyse durch um sicherzustellen, dass sich diese Nische wirklich lohnt. (Hätte ich mich konsequent an diesen Tipp gehalten, wären mir einige dumme Nischen erspart geblieben.)​

Diese Schritte waren auch wichtig für die Findung meiner Nischen. Allerdings kombiniere ich diese Analyse noch mit einer anderen Strategie. Falls diese Strategie erfolgreich ist, werde ich wahrscheinlich dazu einen Kurs anbieten.

Generell starte ich oft mehrere neue Nischen auf einmal, packe etwas Content drauf und lasse die Seiten zwischen drei und zwölf Monaten einfach liegen. Zeigt die Seite allerdings von Anfang an Potential, fokussiere ich mich teilweise schon früher auf die Seite.

Im Rahmen der Nischenseitenchallenge werde ich daher auch einige Seiten parallel starten lassen und mit den vielversprechendsten gleich weiterarbeiten.

Das war es nun erstmal zum Thema Nischen finden. Falls du wirklich bis zum Ende hier alles gelesen hast, solltest du auf jeden Fall den Newsletter abonnieren. (Du wirst mir danken!)

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Ich bin mir sicher, dass du einiges mitnehmen konntest und freue mich schon auf den nächsten Wochenbericht!

Woche 0 – Hartnäckige Nischenseiten Mythen im Visier

Es ist soweit!

Die Nischenseiten Challenge 2017 geht los und ich werde hier in den kommenden 13 Wochen eine neue Nischenseite aufbauen. Dabei könnt ihr mir und den anderen Teilnehmern über die Schulter schauen und hoffentlich etwas lernen.​

Neben einer kurzen Einleitung, werde ich in diesem Beitrag auf einige "Nischenseiten Mythen" eingehen. Beachtet allerdings, dass es sich hierbei nur um meine Meinungen und nicht um Gesetze handelt!

Nischenseiten Challenge 2017 - Woche 0

Mein Ansatz in der Nischenchallenge ist wahrscheinlich etwas anders​, als der der anderen offiziellen Teilnehmer.

Bei mir stehen erfahrene Leute, die schon etwas Erfolg mit Nischenseiten haben, im Vordergrund und nicht Anfänger.

Sorry.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die anderen Teilnehmer sich wundervoll um die Gruppe der Einsteiger kümmern wird. Und auch Einsteiger werden hier im Blog unheimlich viel lernen können.

Das gute ist, dass man als Außenstehender mindestens 5 verschiedene Sichtweisen von "erfahrenen" Teilnehmern bekommt sowie durch die fünf "Einsteiger Coachings" von Peer noch alle Grundlagen lernt.

Bitte kopiert nicht blind Strategien die ich (vor allem wenn ihr Anfänger seid!) oder die anderen vorstellen, sondern macht euch eure eigenen Gedanken dazu.

Ich möchte einfach Strategien zeigen, die vielleicht etwas Kapital benötigen und nicht super alltäglich sind. Für diese Strategien sollte man schon etwas Erfahrung und Gefühl für Nischenseiten haben - sonst könnte es unter Umständen in die Hose gehen.

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Bevor kommende Woche der erste Wochenrückblick fällig ist, sollten noch ein paar moderne Mythen angesprochen werden. 

​Ein paar moderne Mythen zu Nischenseiten

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um einfach mal ein paar Sachen, die mir in den letzten Jahren aufgefallen sind anzusprechen. Dabei handelt es sich nur um meine Meinung und ich habe keine Ahnung, ob das was ich sage auch wirklich stimmt.

Selbstverständlich gibt es noch mehr "Mythen", die vor allem Anfänger nicht wahr haben wollen. Schreibt in den Kommentaren welche "Mythen" euch noch auffallen!

Nun aber zur ersten Aussage...

​Nischenseite = schnelles, einfaches passives Einkommen

Du bist dumm, wenn du daran wirklich glaubst.

Egal was dir die Leute auf Youtube erzählen: Eine Nischenseite ist Arbeit und es ist sicherlich nicht leicht mit einer Nischenseite wirklich Geld zu verdienen.

Es ist zwar wirklich super easy, eine Nischenseite zu erstellen. Doch um damit letztendlich auch Geld zu verdienen, musst du deine Seite für einen relevanten Suchbegriff mit "Buying Intent" in Google ranken. Wie du Suchbegriffe analysierst, was ein Buying Intent ist und wie du letztlich deine Seite in Google rankst, lernst du hoffentlich hier bei der Nischenseiten Challenge. (Der härteste Part hier ist auf jeden Fall das ranken in Google.)

Nischenseiten Einkommen

Selbst wenn alles passt und du auf einem gutem Weg bist, dauert es meiner Erfahrung nach meist sechs bis zwölf Monate  bis du mit einer neuen Seite ernsthafte Einnahmen sehen wirst.​ Also Pustekuchen "schnelles Einkommen".

Allerdings kann man mit Nischenseiten wirklich (gut) Geld verdienen. Sie funktionieren wirklich und im Prinzip ist der Aufbau wirklich simpel. Es ist allerdings sicherlich nicht einfach.

Nischenseiten liefern passives Einkommen

Nischenseiten passives Einkommen

Der Traum vieler Menschen: Im Paradies auf der Hängematte liegen und passiv Geld verdienen

Ich habe etwas überlegt, ob ich das als "Mythe" mit aufnehmen soll. Denn es ist eigentlich kein Mythos.

Sobald deine Seite rankt, wirst du passiv Geld verdienen.​

Bis deine Seite rankt ist es wie schon erwähnt allerdings harte Arbeit. Und wenn du keinerlei Arbeit mehr rein steckst, ist es unwahrscheinlich, dass deine Seite jahrelang ranken wird.

Denn deine Konkurrenten werden wahrscheinlich weiter Backlinks aufbauen, du wirst vielleicht Backlinks verlieren oder Google kommt mit einem neuem Update um die Ecke. Diese Faktoren können deine Nischenseite gefährden.

Daher solltest du kontinuierlich zumindest etwas Zeit in deine Nischenseite investieren.

Allerdings verschenkst du viel Potential, wenn du deine Nischenseite als "passive" Einkommensquelle betrachtest!​

Obwohl du wie schon erwähnt passiv Geld verdienen kannst, solltest du in eine gut laufende Seite noch mehr Zeit, Energie und Geld investieren! Denn es ist (meiner Meinung nach) einfacher eine Seite von 100 auf 500 Euro / Monat als von 0 auf 100 Euro / Monat zu bringen!

Warum das so ist?

Wenn du mit deiner Seite schon etwas Geld verdienst, zeigt es dass Google deine Seite "mag".

Nun geht es nur noch darum, noch mehr Content u​nd noch mehr Backlinks online zu bringen. Peile also einfach immer neue Keywords an und vergrößere deine Seite kontinuierlich. Da die Seite ja schon etwas Geld verdient, kannst du einfach die Einnahmen hernehmen und wieder reinvestieren. Wenn du das kontinuierlich machst, wird deine Seite zwangsläufig wachsen! Dazu noch etwas CRO (Conversion Rate Optimization, auch dazu wird es hier einige Inhalte geben) und es sollte dir nicht schwer fallen die Einnahmen deiner Seite relativ schnell zu verdoppeln und zu verdoppeln und noch mal zu verdoppeln.

"Aber ich habe für meine Nische "Akku Heckenschere Test" schon wirklich alle Themen abgegriffen!"

Hast du nicht. Mache die Seite größer. Schreibe über alle Gartengeräte der Welt.

Meiner Erfahrung nach liest es sich zwar komisch, wenn du auf akku-heckenschere24.org ( Bester Domainname <3 )​ Tests über Rasenmäher (oder so) machst - den Nutzer stört es aber wenig. Der klickt einfach auf die ersten Ergebnisse in Google und kümmert sich nicht soo sehr um die URL. Zudem kannst du irgendwann die Domain auch auf eine neue, passendere URL umziehen. (Oder du holst dir von Anfang an eine Domain die dich nicht einschränkt - mehr dazu im ersten Wochenreport.)

Ein weiterer Schritt wäre auch Amazon FBA (bei Gartengeräte nicht einfach) oder eigene Infoprodukte (bei Gartengeräten sehr einfach). Auch dazu mehr hier im Blog. (Abonniere den Newsletter um nichts zu verpassen und exklusive Inhalte zu erhalten.)

Also zusammenfassend: Ruhe dich nicht auf den Loorbeeren aus, sondern keep pushing! (Und zwar nicht nur, indem du mehr und mehr Nischenseiten aufbaust, sondern deine bestehenden vergrößerst und verbesserst!)

Du brauchst Passion für dein Nischenseiten Thema

Ja, das ist auch bullshit.

Klar kann es helfen, wenn du Bock auf das Thema deiner Nischenseite hast. Und gerade als blutiger Anfänger ohne Ahnung von nichts, kann es dabei helfen die Motivation nicht zu verlieren.

Letztendlich ist das Ziel einer Nischenseite aber schlicht Geld zu verdienen.

Also achte lieber darauf, dass die Nische wirklich passt anstatt romantisch rund um deine Leidenschaft eine Seite in einer scheiß Nische aufzubauen. Es macht halt manchmal schlicht mehr Sinn sich mit "Rasurbrand vermeiden" zu beschäftigen anstatt über Fifa 17 für die PS4 schreiben.

Zusammenfassend: Spaß an der Seite hilft dir, ist allerdings keine Voraussetzung dass die Seite wirklich erfolgreich wird.

Content ist King

Okay, jetzt kommt ein hartes Statement: Die Qualität des Contents ist vollkommen egal, wenn es darum geht ob deine Seite erfolgreich ist oder nicht. Es ist definitiv möglich mit richtig schwachem Content eine Seite zu ranken und die Leser zu konvertieren.

Bei 99% der Nischen mit denen du mehr als 100 Euro im Monat verdienen kannst, wird dir guter Content alleine nicht zum Erfolg verhelfen. Selbst wenn du ein Goethe bist und die besten Texte die das Internet jemals gesehen hast zauberst, wird dir toller Content alleine nichts bringen. Und du wirst als Nischenseitenbetreiber auch mit tollem Content nicht "von alleine" Links bekommen.

Allerdings macht guter (und ausführlicher) Content sehr vieles deutlich einfacher. Daher versuche ich auch darauf zu achten, dass mein Team guten (oder zumindest durchschnittlichen) Content liefert, der dem Leser wirklich weiter hilft.

Und wenn du nur scheiß Content lieferst ist es schwer eine langfristig erfolgreiche Seite (oder gar ein Online Business) aufzubauen. Daher investiere ruhig die Zeit oder das Geld um ordentlichen Content abzuliefern.

Aber hochwertiger Content wird dir nicht beim ranken helfen! Er wird dir vielleicht helfen beim Outreach mehr Backlinks einzusammeln oder durch bessere User Signals (Verweildauer etc.) Google signalisieren, dass deine Seite kein Schrott ist - aber er wird dich nicht im Google Ranking nach oben bringen.

Was dir hilft sind in der Regel Backlinks. Links sind nicht "out", sondern der wichtigste Faktor wenn es darum geht in Google zu ranken. Ohne starke / themenrelevante Links wirst du keinen Blumentopf gewinnen.

Doch auch Content auf Goethe Level (ich bin bei der Lektüre von Goethe immer eingeschlafen, daher vielleicht nicht das beste Beispiel - aber du weißt was ich meine) zieht in der Regel nicht automatisch von alleine Links an. (Wie auch, wenn du auf Platz 68 in Google bist, keine Besucher auf der Seite hast und kein Arsch deiner Seite kennt?)

Und meiner Erfahrung nach ist es bei einer klassischen Amazon Affiliateseite (selbst wenn du in den Top 3 rankst) sehr unwahrscheinlich, dass irgendwer nur auf deine Seite verlinkt weil du coolen Content hast. Einfacher geht es bei einem Blog, aber bei einer Nischenseite ist es echt sehr unwahrscheinlich.

Wie du an Links kommst? Ja, das ist die wohl die Königsfrage hier. 😉

Während der Challenge werde ich auf dieses Thema natürlich eingehen. Mehr Informationen dazu werde ich zudem in meinem Newsletter und in einem kostenpflichtigen Kurs (der vielleicht kommen wird) liefern.

Natürlich darfst du vor lauter Links das OnPage SEO nicht vergessen.

Stelle also sicher, dass deine Seite richtig aufgebaut ist. In meiner Übersicht der besten Guides findest du u.a. einige  detaillierte Anleitungen was OnPage SEO betrifft. Melde dich jetzt im Newsletter an um die Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides zu erhalten.

Nischenseiten brauchen ein Affiliatetheme

"Jede Nischenseite braucht eines der beiden führenden deutschen Affiliate Themes um zu funktionieren."

So ein Schwachsinn.

Ihr braucht kein Affiliate Theme um erfolgreich zu sein und ein Affiliate Theme kann euren Erfolg sogar hindern!​

Die Themes sorgen dafür, dass jede Nischenseite nicht nur scheiße sondern auch noch identisch aussieht.​

Seid doch bitte etwas kreativ und achtet darauf, dass eure Nischenseite einigermaßen "schön" aussieht.​ Klar, kann man auch mit den Affiliate Themes schöne Webseiten gestalten und klar haben, diese Themes auch noch andere Vorteile.

Aber ein Affiliate Theme ist sicherlich kein Muss!

Wenn ihr ein Affiliate Theme benutzt, dann gebt euch bitte richtig Mühe und stellt sicher, dass euer Design wirklich Mehrwert für den Leser bietet.

Ich nutze momentan für all meine Seiten nur noch ein (relativ vielseitiges) Themes, welches relativ schön und unheimlich genial ist. Mehr dazu aber in einem kommenden Beitrag!

Es gibt keine "guten" Nischen mehr

Alle guten Nischenseiten sind besetzt? Das ist doch zum heulen...

Auch das ist Schwachsinn!

Es gibt noch mehr als genug gute Nischen! Du wirst allerdings nie eine perfekte Nische finden.

​Es ist heutzutage wirklich sehr schwer eine Nische zu finden, die hohes Potential und kaum Konkurrenz hat. Das wäre wohl ein echte Glückstreffer und ihr solltet euch nicht darauf verlassen so einen zu landen.

​Dennoch solltet ihr problemlos in der Lage sein eine Nische mit gutem Potential und schlagbarer Konkurrenz zu finden.

Gutes Potential bedeutet einfach, dass du Geld verdienen kannst. Hier eine kleine Milchmädchenrechnung für klassische Amazon Affiliateseiten:

Suchvolumen aller relevanten Money Keywords * 0.3 * 0.25 * 0.08 * Produktpreis * Provision​

Desto höher der Wert desto besser. Versuche hier auf über 200 zu kommen!

Mehr zu dieser Formel gibt es im ersten Wochenreport.

Schlagbar bedeutet grob (und sehr vereinfacht) gesagt:

  • Es gibt bei dem Hauptkeyword in den Top 10 schon mindestens eine Nischenseite oder ein Portal wie Vergleich.org
  • Einige Seiten in den Top 10 sind nicht auf dein Hauptkeyword optimiert. Schaue dazu einfach die meta title an.
  • Du kannst mittelfristig mehr Backlinks aufbauen als die Konkurrenz.

Auch dazu noch etwas mehr im ersten Wochenreport.

Es hilft also nicht rumzujammern, dass alle guten Nischen schon weg sind. Setzt dich stattdessen hin und investiere Zeit in die Nischenanalyse. Sei dabei kreativ und denke "außerhalb der Box" (klingt irgendwie cooler auf Englisch).

Hier noch ein Geheimtipp:

Man braucht keine "Test" Nischenseite um erfolgreich zu sein. Und man muss auch nicht zwingend eine Amazon Affiliateseite aufbauen.

Diese funktionieren zwar immer noch gut, aber es gibt so viele andere Nischen, die meist ähnliches Potential mit weniger Konkurrenz verbinden.

Du musst jedem neuem SEO Trend folgen um erfolgreich zu sein

Ja, ist Quatsch. Es lohnt sich zwar aktiv in einigen Blogs mitzulesen um auf dem aktuellen Stand zu sein, aber letztendlich bleiben die Grundelemente meiner Meinung nach noch einige Zeit gleich:

Wenn du dich auf die Grundlagen (OnPage & Offpage aka Backlinks) fokussierst, solltest du auch ohne die neuesten Trends in jeder normalen Nische ranken können. 

Klar, helfen Scherze wie Social Signals, User Signals, EMD etc. beim ranken. Und klar wird es immer wieder neue Strategien, die wirklich funktionieren, geben.

Aber wenn du deine Zeit / Energie / Ressourcen nur in die Grundlagen investierst, wirst du mit deiner einfachen Nischenseite besser fahren als zu versuchen jede neue Strategie die du irgendwo gelesen hast umzusetzen.

Um all die anderen Themen kannst du dich kümmern, wenn deine Seite schön aufgebaut ist, gut rankt und du ohne Backlinks weiter wachsen willst oder du wirklich eine wettbewerbsintensive Nische angehen willst.

Das Thema OnPage SEO wird in meiner Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides übrigens recht ausführlich angegangen.Jetzt Newsletter abonnieren und Zugang zu den Guides sowie kommenden exklusiven Inhalten sichern.

Die richtige Keyworddichte ist wichtig

Nope. Die Keyworddichte ist komplett egal! (Solange sie nicht zu hoch ist, denn dann hat sie einen negativen Einfluss.)

Ich hasse es, wenn ich neue Autoren einstelle und diese (obwohl das Briefing sehr deutlich ist) irgendwie zwanghaft das Keyword mit einer Dichte von 3% 90 mal in einem 3000 Wörter Text vorkommen lassen. Es liest sich einfach super behindert, wenn in jedem zweiten Satz "Elektrischer Rasenmäher für große Gärten" (mit genau diesem Wortlaut vorkommt) vorkommt.

Keyworddichte

30% ist die perfekte Keyworddichte! Und in jedem 8. Satz muss das Wort "Google" vorkommen!

Statt dich auf die Keyworddichte zu fokussieren solltest du einfach drauf achten, dass alle wichtigen Keywörter (ja, du solltest eine Seite auf nicht nur eines sondern mehrere verwandte / ähnliche Keywords optimieren) in H2 und H3 Überschriften vorkommen, unwichtige Keywörter zumindest 1-3 mal im Text vorkommen und dein Hauptkeyword natürlich im Title und der H1 zu finden ist.

Dazu noch massenhaft Synonyme, eine ausreichend ​hohe Wortanzahl (ich versuche wie gesagt immer über 1300 Wörter schreiben zu lassen) und Google sollte eigentlich erkennen, worum es in deinem Text geht.

Ich lege viel Wert darauf, dass meine Autoren verstehen, dass sie das Keyword nicht künstlich massenhaft unterbringen müssen, sondern es nur dort platzieren wo es Sinn macht und den Lesefluss nicht stört.

Externer Traffic hilft dir zu ranken

Ich hoffe dieser Mythos ist inzwischen gestorben.

Vor paar Monaten gab es in den diversen Facebook Gruppen tatsächlich eine Vielzahl von Leute, die aus irgendeinem Grund (man munkelt der Kurs von Fritz R.​ hat sie dazu motiviert) dachten, dass externer Traffic beim ranken hilft.

Aus diesem Grund wurde dann fleißig in massenhaft Gruppen gespamt, nur um Leute auf die eigene Seite zu bringen und so Google externen Traffic​ vorzuweisen - der ja dann angeblich beim ranken hilft.

Das ist natürlich Quatsch. Externer Traffic ist kein Rankingfaktor. Also spar dir die Mühe deine Seite in Gruppen zu spamen.

(Ein Ranking Faktor sind allerdings User Signals (Verweildauer etc.). Wenn du in den Top 20 deines Hauptkeywords bist, wird Google dafür sorgen, dass du ein paar Besucher auf deine Seite bekommst und damit dann erste Daten für die User Signals sammeln. Fokussiere dich also erstmal darauf deine Seite mit gutem OnPage und Links in die Top 10 oder Top 20 zu bringen. Dann kannst du anfangen deine User Signals zu optimieren. Externer Traffic wird dir allerdings nie beim ranken helfen.)

Eine Nischenseite braucht nur wenig Content und besteht aus nur wenigen Seiten / Artikeln

Ja und Nein. (Auch hier ist es also kein wirklicher Mythos.)

Man kann eine Nischenseite mit relativ wenig Seiten / Artikeln ranken und damit gut (sogar sehr gut) Geld verdienen.​

Wie oben schon beschrieben ist es jedoch viel einfacher, eine bestehende, funktionierende Seite größer zu machen als eine neue Seite zu starten.​ Also reinvestiere das Einkommen der Seite zumindest teilweise um diese weiter auszubauen.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich selbst einige Nischen habe, wo ich die Seite über die Jahre kaum größer gemacht habe. Auch ich bin sehr, sehr weit davon entfernt perfekt zu sein und mache noch massenhaft Fehler oder lasse manche Seiten aus Faulheit / Bequemlichkeit / Zeitmangel schleifen.

Ich habe keine Zeit um meine Nischenseite auszubauen oder neue Nischenseiten anzufangen

Doch hast du. Du musst die Aufgaben nur outsourcen. (Bitte source Aufgaben allerdings erst aus, wenn du das Grundprinzip verstehst und es auch selbst machen könntest. Zudem solltest du das Kapital haben und generell wissen, was du tust. Also liebe Neulinge, erstmal alles brav selber machen!)

Du solltest deine Nischenseite als richtiges Unternehmen / Franchise ansehen.

Erschaffe skalierbare Strukturen und Systeme, sodass du problemlos weiteer Nischenseiten aus dem Boden stampfen oder deine bisherigen Seiten vergrößern kannst. Sobald die Strukturen erstmal stehen, musst du sie nur noch mit Leben füllen (also ein Team aufbauen) und kontinuierlich verfeinern.

Klar, du wirst jemand bezahlen müssen um Aufgaben zu machen, die du eigentlich "umsonst" machen kannst. Allerdings darfst du nicht vergessen, dass deine Zeit endlich und vor allem auch was wert ist. Daher investiere deine Zeit vor allem in wertschaffende Aktivitäten (diese hängen von deinen Stärken ab) und gebe alles andere konsequent an dein Team ab.

Der Aufbau eines (wirklich tollen) Teams war auf jeden Fall der größte Wachstumstreiber für mich. So kann ich um die Welt reisen (teilweise ohne Internet) und weiß, dass mein Business nicht nur läuft sondern sogar weiter wächst.

Allerdings ist es sicherlich nicht einfach und auch ich habe sau viele Fehler in dem Bereich gemacht ​(und werde auch in der Zukunft noch viele Fehler machen).

Zum Thema Teamaufbau etc. werde ich wahrscheinlich einen kleinen Onlinekurs entwickeln indem ihr u.a. Zugriff auf mein komplettes System (Anheuern von Autoren, Briefings, Qualitätssicherung, Teamverwaltung etc.) bekommt. Damit solltet ihr so einiges an Zeit sparen können. 😉 Wer Interesse hat als Beta Tester vergünstigt Zugang (sagen wir mal für 37 Euro, der Kurs wird wahrscheinlich mindestens 67 Euro kosten) zu erhalten, soll mir einfach unverbindlich eine Email an matthias@vivacecaviar.de schreiben.

So, das war mein Einstieg zur Nischenseiten Challenge. Lasse doch einen Kommentar da und sichere dir die Übersicht der besten kostenlosen SEO Guides, indem du den Newsletter abonnierst.